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Schwachstellen der 5e?

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nobody@home:

--- Zitat von: Der Hasgar am 11.08.2023 | 12:41 ---Ja, ist ja auch alles ok. Mir geht es nicht um 5e-Bashing. Aber wenn die Skills doch so unsinnige Ergebnisse produzieren, hätte ich sie entweder weggelassen (jeder kann, was er kann und wir würfeln nur beim Kämpfen und Zaubern oder so) oder anders geregelt.

In der jetzigen Form produzieren sie jedoch Inkonsistenzen.

--- Ende Zitat ---

Versteh mich nicht falsch, ich will die Edition bestimmt nicht verteidigen. ;) Aber es ist schon richtig: für das, was für zumindest einige für uns eine "vernünftige" Kompetenzverteilung mit deutlicher Unterscheidung zwischen Laien und Experten wäre, taugt das System RAW nicht besonders (wobei es auch darin bestimmt nicht das erste oder einzige Beispiel seiner Art ist, aber egal), und das ergibt sich dann blöderweise genau aus den offiziellen "eigentlichen" Designzielen selbst.  Da bräuchte es also definitiv Hausregeln oder ggf. gleich ein anderes System.

Raven Nash:

--- Zitat von: Der Hasgar am 11.08.2023 | 12:53 ---Das ist meiner Meinung falsch rum gedacht. Ein DC muss ja die Schwierigkeit der aktuellen Situation abbilden (oder man nimmt meinetwegen SG plus Modifikatoren - wie auch immer). Wenn aber etwas DC 15 (mittel) ist, dann sollte es auch unterwegs möglich sein, das aus sich rauszukitzeln.
--- Ende Zitat ---
Eine Frage dessen, wie man den DC definiert. IMHO ist der DC zuerst einmal ein Maßstab, wie schwer es ist, etwas unter normalen Umständen zu schaffen. Ändern sich diese Umstände, gibt es Adv./Disadv. auf den Wurf (bei A5e noch den Expertise Die, der es geschultem Personal  ;) ermöglicht, selbst bei Disadv. noch was rauszureißen). Natürlich kann man als SL auch den DC der Situation entsprechend festlegen, muss dann aber Adv./Disad. in Betracht ziehen.

--- Zitat ---In einem anderen Thread (Schon eine Zeit her), ging es um folgende Situation: Ein bestimmtes Monster kann auf eine ganz bestimmte Weise am besten getötet werden. Der DM hat als Probe DC 20 angesetzt (es ist also schwer verfügbares Wissen). Aber selbst der größte Experte des Planeten -  mit Stufe 18-20 eher schon ein Halbgott -  (Attributs-Bonus 5 plus Übungs-Bonus 6 =11 - mehr geht ja nicht) hätte nur eine 55%-Chance, es zu wissen. Er betreibt also besseres Raten... Von richtig geheimem Wissen (DC 25) ganz zu schweigen.
--- Ende Zitat ---
Passt hervorragend.  ;) Mit genug Zeit, mit Bibliothek zur Verfügung, etc. ein klassischer Take 10 für den Stufe 18 Gelehrten. 21. Andere müssen sich Informationen verschaffen, die der Typ im Kopf hat. Mit genug Zeit, Bibliothek, etc. gibt das aber Adv. auf den Wurf (in A5e käme eventuell noch Expertise Die dazu, der kann schon 1d8 sein) - und eine 15 ist mit Adv. durchaus schaffbar.
"Geheimes Wissen" heißt ja nicht umsonst so.  ;) Da muss auch der 18er Gelehrte recherchieren.

In A5e hat man eben den Expertise Die eingeführt (der übrigens auch im DMG als Optionalregel erwähnt wird), um all die Dinge abzubilden, mit denen man eine Probe erleichtern kann. Bibliothek vorhanden? 1d4. Persuasion beim Bibliothekar geschafft, um in den gesperrten Bereich zu kommen? Wird 1d6 draus. Einmal Guidance bitte, danke: 1d8. Im Mittel habe ich also schonmal (11 + 5) 16 plus Bonus. Das reicht noch nicht für den DC 25, aber die Chance ist doch deutlich höher.

Der Hasgar:

--- Zitat von: Raven Nash am 11.08.2023 | 13:22 ---Eine Frage dessen, wie man den DC definiert. IMHO ist der DC zuerst einmal ein Maßstab, wie schwer es ist, etwas unter normalen Umständen zu schaffen. Ändern sich diese Umstände, gibt es Adv./Disadv. auf den Wurf (bei A5e noch den Expertise Die, der es geschultem Personal  ;) ermöglicht, selbst bei Disadv. noch was rauszureißen). Natürlich kann man als SL auch den DC der Situation entsprechend festlegen, muss dann aber Adv./Disad. in Betracht ziehen.
--- Ende Zitat ---

Ja, aber dann wäre es ja noch schlimmer: Eine mittlere Herausforderung (DC 15) unter normalen Umständen wäre ja meinetwegen bei einer Wissensprobe relativ gängiges magisches Wissen. Wenn man dann noch Disadvantage draufhaut, versagt der Magier selbst bei normalen Dingen ja völlig.

Expertise Die scheint mir da eine gute Lösung zu sein :)


--- Zitat von: Raven Nash am 11.08.2023 | 13:22 ---Passt hervorragend.  ;) Mit genug Zeit, mit Bibliothek zur Verfügung, etc. ein klassischer Take 10 für den Stufe 18 Gelehrten. 21. Andere müssen sich Informationen verschaffen, die der Typ im Kopf hat. Mit genug Zeit, Bibliothek, etc. gibt das aber Adv. auf den Wurf (in A5e käme eventuell noch Expertise Die dazu, der kann schon 1d8 sein) - und eine 15 ist mit Adv. durchaus schaffbar.
"Geheimes Wissen" heißt ja nicht umsonst so.  ;) Da muss auch der 18er Gelehrte recherchieren.

--- Ende Zitat ---

Ok, so hört es sich nicht schlecht an. Auch hier hilft aber der Expertise Die sehr, denke ich. Das scheint eine gute Mechanik zu sein.

Problem wäre hier, dass man auch die Attribute wechseln dürfen müsste. Monsterjäger (Waldläufer) hätten sonst mit der Regelung wahrscheinlich keine Chance: Ist ja nen INT-Check und die haben ja eher wieder andere Attribute. Aber sie wären halt eher die Experten für die Frage "Was kann Monster x?"

Raven Nash:

--- Zitat von: Der Hasgar am 11.08.2023 | 13:50 ---Problem wäre hier, dass man auch die Attribute wechseln dürfen müsste. Monsterjäger (Waldläufer) hätten sonst mit der Regelung wahrscheinlich keine Chance: Ist ja nen INT-Check und die haben ja eher wieder andere Attribute. Aber sie wären halt eher die Experten für die Frage "Was kann Monster x?"
--- Ende Zitat ---
Darf man bei A5e immer, wenn schlüssig erklärbar. Wenn der Ranger zwar Nature hat, aber eben nicht viel INT, ist es durchaus möglich, dass er bestimmte Dinge aus Erfahrung oder intuitiv weiß (WIS), die der Wizard aus Büchern hat.

Ich lasse das einerseits die Spieler durchaus argumentieren, andererseits verlange ich ganz bewusst auch mal andere Attribute, weil die in einer bestimmten Situation besser passen.

klatschi:

--- Zitat von: Der Hasgar am 11.08.2023 | 13:50 ---Problem wäre hier, dass man auch die Attribute wechseln dürfen müsste. Monsterjäger (Waldläufer) hätten sonst mit der Regelung wahrscheinlich keine Chance: Ist ja nen INT-Check und die haben ja eher wieder andere Attribute. Aber sie wären halt eher die Experten für die Frage "Was kann Monster x?"

--- Ende Zitat ---


--- Zitat von: Raven Nash am 11.08.2023 | 14:57 ---Darf man bei A5e immer, wenn schlüssig erklärbar. Wenn der Ranger zwar Nature hat, aber eben nicht viel INT, ist es durchaus möglich, dass er bestimmte Dinge aus Erfahrung oder intuitiv weiß (WIS), die der Wizard aus Büchern hat.

Ich lasse das einerseits die Spieler durchaus argumentieren, andererseits verlange ich ganz bewusst auch mal andere Attribute, weil die in einer bestimmten Situation besser passen.

--- Ende Zitat ---


Ist ja auch im DMG so vorgesehen, Abschnitt „Running the Game“ > Proficiency

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