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[Erzählt mir von...] Blood and Doom

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Ninkasi:

--- Zitat von: Ninkasi am 24.03.2023 | 16:44 ---Die Proben-Erfolgswahrscheinlichkeiten interessieren mich.
Gibt´s da schon irgendwo eine Tabelle /Anydice?

--- Ende Zitat ---

Gefunden, Seite 29.  8)

klatschi:

--- Zitat von: Ninkasi am 24.03.2023 | 16:56 ---Gefunden, Seite 29.  8)

--- Ende Zitat ---

Finde solche Tabellen in den Büchern schon sehr sinnvoll :)

YY:

--- Zitat von: Sgirra am 24.03.2023 | 08:25 ---Okay, ich habe mir den Primer auch mal geholt. Nach ein bisschen Querlesen schreit alles in mir: ARTWORK TRAP!

--- Ende Zitat ---

Auch das ist für mich schon durchwachsen.


Ich schaue aber eher auf die Spielmechanik und da macht es viele Dinge, die mich eher kalt lassen (Klassen und Level, "player facing") oder aktiv ankeksen (z.B. Kampfmanöver als sehr fein verregelte Spezialfähigkeiten, viele Metaressourcen, viele Zustände, kleinteiligst verschiedene Schadens- und zugehörige Rüstungsarten)...

Hab den Regelteil durchgelesen und das ganze Paket wieder gelöscht. 

Megavolt:

--- Zitat von: Weltengeist am 24.03.2023 | 07:13 ---Blood and Doom scheint gerade einige vom Hocker zu reißen. Okay, hier ist der Thread dazu: Was kann das? Warum brauche ich das? Welche Hoffnungen verbindet ihr damit? Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?

--- Ende Zitat ---

Das interessiert mich auch sehr.

Üblicherweise sind diese Barbarenrollenspiele ja immer so komische Imaginationsfallen. Sie sind erst mal inspirierend und man sieht sich vor seinem inneren Auge schon den Conan-Film glorreich nacherleben, aber ganz konkret spielt man dann einfach Murder-Hobos in Unterhosen in einer relativ inhaltsarmen Welt.

Ich habe bisher noch keine einzige einigermaßen befriedigende Conan-like Session gespielt.

Weltengeist:

--- Zitat von: Megavolt am 25.03.2023 | 08:16 ---Üblicherweise sind diese Barbarenrollenspiele ja immer so komische Imaginationsfallen. Sie sind erst mal inspirierend und man sieht sich vor seinem inneren Auge schon den Conan-Film glorreich nacherleben, aber ganz konkret spielt man dann einfach Murder-Hobos in Unterhosen in einer relativ inhaltsarmen Welt.

--- Ende Zitat ---

Das ist eine recht interessante Beobachtung und berührt zumindest ein Gefühl, das ich bei solchen bronzezeitlichen Welten immer wieder habe: So rein vom "geistigen Bild vor Augen" finde ich sie eigentlich superspannend. Aber ich bin auch eine Innere-Logik-Bitch, und wenn ich dann versuche, Abenteuer dafür zu schreiben, tue ich mich doch schwer, weil so vieles, was ich sonst mit großer Selbstverständlichkeit verwende (von Schrift über uns selbstverständliche Wertevorstellungen und Denkweisen bis zu diversen zivilisatorischen Errungenschaften und Technologien) so gar nicht existiert. Ich finde es dann enorm schwierig, mich da wirklich reinzudenken oder das, was beim Reindenken rauskommt, dann auch wirklich umzusetzen (Beispiel: bestimmte fast zwangsläufig resultierende Sozialstrukturen will ich gar nicht am Spieltisch nachspielen). Im Grunde ist so ein Setting daher etwas, wo man trotz seiner vermeintlichen Einfachheit eigentlich viel mehr Hirnschmalz reinstecken müsste als in das typische Fäntelalter-Setting. Und gelingt am Spieltisch und in der Hitze des Gefechts dann meist nicht wirklich.

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