Autor Thema: Luminar - Die Waisen des Lichts  (Gelesen 181 mal)

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Offline Maranwe

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Luminar - Die Waisen des Lichts
« am: 22.03.2026 | 13:36 »
Titel: LUMINAR - Waisen des Lichts –
Ein Roman-Experiment mit TNT-System-Einbindung

Hi zusammen,
Mein Name ist Stefan und ich bin neu hier im Forum und möchte euch ein Projekt vorstellen:

Ich arbeite aktuell an einem größeren Projekt namens Luminar (Ursprünglicher Titel der angespielten Kampagne war: Fractured Plains).
Es handelt sich um ein Manuskript (aktuell ca. 100 Seiten bearbeitet und mehrere 100 Seiten noch unbearbeitet), das eine Besonderheit hat: Es integriert die Spielmechanik des TNT-Systems direkt in die Erzählung.

1. Worum geht es?
Die Geschichte spielt in den „Zerrissenen Ebenen“, einer Fantasy-Welt, die aber auch viele Verbindungen zur Realtität haben kann.
Im Zentrum stehen die Waisen des Lichts, eine Gruppe von Freunden, die gemeinsam in einem Waisenhaus aufgewachsen sind und nun in einer Welt aus instabilen Dimensionen und Portalschlüsseln ihren Weg finden müssen.

Die schon bereitgestellte Geschichte spielt erstmal etwa 1000 Jahre nach einem gewaltigen Krieg, nach dem die Magie, aufgrund der Geschehnisse, in dieser Welt erstmals ziemlich eingeschränkt wurde. Sie kommt nun langsam wieder in die Welt zurück und daher erwachen überall die Fähigkeiten wieder in den verschienden Weltenbewohner wieder zum Leben. Das Waisenheim diente als Zufluchtsort für Kinder mit besonderen Gaben ist aber interdimensional und Zeitlich unabhängig. Daher kann man von dort aus in verschiedene Welten und Zeiten gehen, wenn man entsprechende Möglichkeiten hat. In der Geschichte werden sich die jungen Erwachsenen ertmal in der Welt Luminar zurechtfinden müssen und abundan kurzzeitig auch an anderen Orten des Multiversum.

Die Geschichte ist basierend auf einer Dnd Spielgruppe mit der ich vor ein paar Jahren mal gespielt hatte. Allerdings kamen wir nicht so weit aus Zeitgründen usw. Ich hab jetzt die Idee der Welt aufgegriffen und, da ich hier keine Gruppe hatte, mit der KI etwas herumgespielt und nun ist dadurch eine interessante grosse Welt und Geschichte entstanden.

Ein weiterer Teil der Geschichte spielt dann in der Vergangenheit. Also ca 1000 Jahre vor den Aktuellen Geschehnissen. Sie erläutert dann wie es damals dazukam, dass die Magie eingeschränkt wurde usw. Auch hier hatte ich kürzlich eine Dnd Gruppe angefangen, allerdings haben alle etwas wenig Zeit zum spielen, daher wurde einfach die Idee und die Charaktere übernommen um es in Buchform zu bringen.

Beide Geschichten interagieren aber in sich hinein, so wird man natürlich konsequenzen der Auswirkungen der Geschichte vor 1000 Jahren auch noch in der Zukunft spüren und in der Zukunft kann man Charaktere aus der Vergangenheit wieder treffen.

2. Warum die Spielmechanik im Text? Ich habe mich dazu entschieden, Würfelwürfe, Stats und Proben (z. B. beim Nutzen von Portalschlüsseln usw) direkt im Manuskript zu markieren (rot eingefärbt oder verlinkt).
Mein Gedanke dahinter: Ich möchte das Mitfiebern erhöhen. Der Leser soll genau sehen, wie knapp ein Portalsprung war oder ob ein „Wunder“ nur durch eine „Natural 20“ zustande kam. Es ist ein Experiment in Richtung LitRPG, aber mit einem Fokus auf eine dichte, atmosphärische Lore. Dazu war die Geschichte zu einem bestimmten Teil ungescripted, dass heisst ich hab nicht unbedingt geplant wie es rauskommen soll, sondern spielte einfach mit der KI etwas herum. Ausgenommen die kurzen Sequenzen die tatsächlich am Spieltisch entstanden sind, ist also das meiste der Geschichte tatsächlich durch die Würfelwürfe entstanden und aus Ideen der KI, von mir oder von Eingebungen von ausserirdischen Intelligenzen.

3. Stand des Projekts & Testspiele Das Ganze ist kein reines Luftschloss. Die Welt und die Mechaniken basieren auf aktiven Spielrunden. Der Prolog, den ich euch unten ausschnittsweise zeige, ist der Startschuss für ein geplantes Buchprojekt, das ich über World Anvil begleite.
Im Moment muss ich die Raw data alle überarbeiten und den quatsch der die KI manchmal erzählt herausfiltern und alles in Erzählerischer Weise umschreiben. Die Idee ist auch, damit der Fluss der Geschichte durch die Spielmechanischen Erklärungen nicht zu arg unterbrochen wird, dies mit "Spoiler" klappen wegklicken zu können oder mit links zum Anhang umzusetzten.

4. Meine Fragen an euch (Was ich will): Da ich bereits ca 100 Seiten geschrieben habe, brauche ich Feedback zu folgenden Punkten:
Lesefluss: Reißt die Einbindung der Mechanik (z.B. rote Markierungen für Proben) euch aus der Story raus oder bereichert es die Spannung?
Atmosphäre: Ist es interessant und spannend genug um mehr davon zu wollen?
System-Check: Wir haben Dnd 2014/2024 und Homebrew regeln. Kommt das so gut rüber oder ist es schwierig sich da hineinzudenken, wenn etwas erklärt wird.

5. Ein kleiner Einblick (Der Prolog):
Das Waisenheim und Maranwe und Mara: Die Waisen des Lichts
Inmitten dieser Welt, die von einer vergessenen Vergangenheit und einer unsicheren Zukunft geprägt war, lebten Maranwe und Mara. Sie waren Waisen, die in einem versteckten, multidimensionalen Waisenheim aufgewachsen waren. Maranwe, ein Elf mit einer etwas verschleierten Herkunft, erinnerte sich nur noch teilweise an seine Vergangenheit und Kindheit. Seine letzte Erinnerung war die Stimmen seiner Mutter, die ihn in das Waisenheim schickte und Bilder von einem Überfall auf sein Heimatdorf, Bilder von Schreien und Entsetzen, aber leider keine Bilder von den Angreifern. Er wurde in den Wald geschickt und aufgefordert, zu rennen und nicht umzudrehen, bis dass er in der Höhle wäre, wo das Portal zum Waisenheim war. In Luminar gab es Portale, die vielerlei Orte miteinander verbanden und wenn man den richtigen Portalschlüssel und ein Codewort hatte, konnte man die jeweiligen Zielorte ansteuern. Maranwe hatte diese bestimmte Erinnerung, dass, wenn er das Schwert, welches ihm sein Vater mit auf den Weg gegeben hatte, beim Portal in den vorgesehenen Slot für den Schlüssel steckte, es sich öffnen würde. Er erinnerte sich auch sehr scharf an das Wort, das zum Aktivieren benötigt werden würde. Es war das Wort für öffnen in Elfisch: "解放! (Kaihō!)", was so viel bedeutet wie: "Freigabe" oder "Entriegelung".
Mara, eine Prinzessin der Mondelfen, wurde von ihren Eltern im Waisenhaus zurückgelassen, da sie dort eine Ausbildung zur Klerikerin absolvieren sollte. Zudem erhofften sie sich daraus, dass die junge Elfin durch den Aufenthalt im Waisenheim, weitab vom Adel und seinen Tücken, eine gute geistige Entwicklung durchmachen kann. Sie sollte sich dort später auch um die jüngeren Kinder kümmern, damit sie lernt, wie man mit verschiedenen Persönlichkeiten unterschiedlicher Herkunft umgehen muss. Das war jedenfalls der Plan, der auch eine Weile aufzugehen schien. Solange bis Maranwe dort auftauchte und ihr Leben etwas “durcheinander” brachte.
Usw:

6. Mein Ziel:
Ich arbeite auf ein fertiges Manuskript hin, das ich eventuell als interaktives E-Book oder über World Anvil veröffentlichen möchte.
Auf welcher Plattform es dann schlussendlich öffentlich sein wird, ist noch offen. Im Moment ist es auf Google Drive, aber ich tendiere es dann auch auf World Anvil oder so, aufzuarbeiten. (deutsch und englisch)

Ich freue mich auf eure ehrliche Kritik – auch wenn sie hart ausfällt! Ich bin hier, um zu lernen, wie ich die Brücke zwischen Roman und Regelwerk noch besser schlagen kann und die Geschichte erzählerisch spannend aufarbeiten kann. Sie wird Spirituell orientiert sein und Ideen von verschiedenen Welten können immer mal einfliessen.
Im Moment wird es Kostenlos sein, da das mit den Rechten sonst etwas schwierig ist. Falls es viele Leser findet und vllt mal einen Verlag, dann kann das natürlich noch ändern.

Liebe faszinierene Grüsse
Stefan Schenk


https://docs.google.com/document/d/13yIwNLoR9qjg3id1SjQ9ZiCIPb9iiCQ8qqP_KNjE2uM/edit?usp=sharing

PS: die Formatierung und Grammatik muss bestimmt noch überarbeitet werden :)
« Letzte Änderung: 22.03.2026 | 21:50 von Maranwe »