Zusammenfassung der Probespielabende
Erster Spielabend von DrachenfieberSession-Zero-Gespräche
Mystische Begegnungmit der Göttin des Lebens, der Heilung. Die SCs begegnen sich; werden von der Göttin geheilt; ein dämonisches Phänomen erscheint schlagartig in der Landschaft einige Kilometer entfernt; die Göttin bittet die Gruppe, sich um die Opfer des Phänomens zu kümmern, weil es für sie "zu weit im Jenseits ist"; die Gruppe reist zum Phänomen;
Kampfeine gemischte Gruppe einfacher Untote bricht aus einer Schwefelwolke hervor, weil sie eine unter Schock Familie verfolgen, die in dem Phänomen war; die Gruppe mischt die Untoten auf; die Familie flieht; die Gruppe sieht, dass in einiger Entfernung eine Gestalt am Nachthimmel steht, die das Geschehen beobachtet.
Zweiter Spielabend von DrachenfieberDorf-Diplomatie und RätsellösungenEin Wachtrupp aus dem nahen Dorf nähert sich, sie haben die verwirrte, schockierte Familie aufgebracht, deren Sohn verstorben ist, und deren Mutter Feuer hustet. Die Gruppe zeigt sich, Informationen werden ausgetauscht: Die Dorfbewohner:innen kennen und fürchten das Phänomen, das alle 17 Jahre für drei aufeinanderfolgende Nächte auftaucht. Wer sich darin aufhält steckt sich wahrscheinlich mit Drachenfieber an, hustet Feuer und stirbt daran. Heilung gibt es scheinbar nicht. Wer unter Verdacht gerät, im Phänomen gewesen zu sein, muss für 3 Tage in Quarantäne.
Die betroffene Familie ist neu zugezogen und wusste nichts von dem Alle-17-Jahre-Phänomen. Die Gruppe wird aufgefordert, sich auch in Quarantäne zu begeben, sie stimmt zu. Ein SC ist ein Golem - Golems können an nichts erkranken - und ihr wird überlassen in Quarantäne zu gehen oder nicht. Die Dorfbevölkerung hat sehr gute Erinnerungen an einen baugleichen Golem von vor 119 Jahren, als jener Golem den Menschen im Herzogtum erzählte, dass der Hofmagier Dracon (den er eigentlich bewachen sollte) an all dem Leid im Herzogtum Schuld war. Daraufhin gab es eine Revolution, Dracon und viele Revolutionär:innen wurden getötet, das aktuelle Dorf neu gegründet - und wie ein Fluch erscheint seitdem alle 17 Jahre das Phänomen.
Der netteste Wächter aller Zeiten macht es der Familie und der Gruppe in unterschiedlichen Quarantänezellen gemütlich. Die Geschichte der Region wird zusammengepuzzelt, und die Dorfführung wird überzeugt, die Gruppe, die sich nicht angesteckt hat, etwas früher gehen zu lassen, so dass sie das Phänomen noch einmal live erleben kann.
Auf dem Weg zum Phänomen kommen sie an einer alten Kapelle vorbei, wo Gräber, Massengräber, aufgebuddelt sind. Hier wurden die Untoten aus der Wolke animiert aus den Gebeinen der Revolutionäre von vor 119 Jahren. Von wem?
Ein Spiegelmechanismus, von einem magischen Helferlein gepflegt, wird im Turm der Kapelle gefunden und zerstört. Er hängt mit dem Phänomen zusammen, und das Phänomen endet.
Die Gruppe reist dorthin, wo das Phänomen eben noch stattfand, und in diesem Moment taucht das Phänomen erneut auf.
Dritter Spielabend von DrachenfieberDämonen-DiplomatieAus dem Phänomen heraus sind Stimmen zu hören "Tmok!" und längere Sätze. Da sprechen Leute rückwärts - wird ermittelt. Kryptografiewurf: "Kommt!" Es gibt eine kurze Diskussion mit den Stimmen im Phänomen, und die Gruppe betritt das Phänomen und sagt "Emmok Chi!"
Besuch auf dem Byzar von Kerkeros: Die Gruppe ist auf einem dämonischen Basar gelandet. Hier können Seelen verpfändet und mächtige Artefakte gekauft werden. Alles ist ein wenig bedrohlich und irgendwie "anders herum", wie zB der Weißmarkt für verbotene Substanzen wie gesegnetes Wasser. Die Gruppe kauft ein Mittel gegen den Husten, den die Dämonen hier bekommen können. Die Gruppe kehrt zurück.
Rätseln, Schleichen, KämpfenWieder im Diesseits: reimt sich zusammen, dass Linien in der Landschaft den Bereich abgrenzen, in dem das Phänomen auftritt.
Fast wie ein Pentagram in der Landschaft. Sie folgen einer der Linien zur Ruine des alten, in der Revolution zerstörten Herzoghofes. Hier gibt es diegleiche Spiegelkonstruktion wie in der Kapelle, auch von einer Art Schutzgeist betreut. Hier treiben sich auch primitive Zwerge rum, wie ein Gruppenmitglied (auch Zwergin) mitbekommt. Diese greifen an, und werden schnell heruntergekämpft.
Erster EindruckIch bin kein allgemeingültig guter Spielleiter.
Ja, ich weiß: Wer mit so einer Einstellung in ein Rollenspiel mit einer neuen Gruppe geht, verdient es nicht anders als reality-checked zu werden.
Zu meiner Verteidigung: Ich habe gar nicht darüber nachgedacht, ob ich es schlecht oder gut machen könnte. Ich ging davon aus, dass es klappen würde.
- Ich ging mit über 40 Jahren Leitungserfahrung in die Runde, 30 Jahre davon als Spielleiter e i n e r Gruppe, in einer seitdem durchgehend laufenden Kampagne - da kommt der Gedanke, ob man es als SL drauf hat, nicht so schnell.
- Ich war top vorbereitet, das Abenteuer habe ich selbst konzipiert, gespielt und aufgeschrieben.
- Alle Charakterbögen waren vollständig, Karten waren ausgedruckt. Musik war vorbereitet.
- Alle wussten in etwa, was welcher Wert im System bedeutet.
- Zum Start haben wir Erwartungen und Boundaries abgeklopft.