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Was ist für euch [auf Charakterebene] das Coole an Magie?
Faras Damion:
Ich finde es gar nicht schlimm, Magie als gleichwertig zu profanen Fertigkeiten zu betrachten. Alle Charaktere sollen ja cool sein. Und die Spielenden sollten ein Repertoire haben, das sie kontrollieren können.
Die Entscheidung Magie stark, aber gefährlich zu machen, gibt es ja in einigen Rollenspielen. Aber ich mag die Auswirkung auf den Spielalltag nicht sonderlich.
Daher gehören für mich WOW Effekte eher in die Umwelt.
Und als alter Impro-Schauspieler und Geschichtenerzähler bleiben mir vor allem solche Effekte in Erinnerung, die zu Drama, Wendungen und Dialogen führen.
Ein Ring, der Hobbits unsichtbar macht (mit Nebenwirkungen).
Eine Figur, die sich langsam in eine Monsterkampfechse verwandelt.
Das Schrumpfen der Heldengruppe auf Ameisengröße.
Als Romanautor/-leser habe ich hier übrigens einen komplett anderen Stil als als Rollenspieler. :)
Skaeg:
Magie ist nur in einer realistischen Welt cool.
Grey:
--- Zitat von: Faras Damion am 18.12.2025 | 13:17 ---Ich finde es gar nicht schlimm, Magie als gleichwertig zu profanen Fertigkeiten zu betrachten.
--- Ende Zitat ---
Es geht mir mit meiner Frage auch nicht darum, dass Magie "cooler" sein soll als andere Fähigkeiten oder Eigenschaften. Es geht mir um das Alleinstellungsmerkmal: Warum wählst du ein Setting mit Magie? Was macht sie für dich attraktiv? Und das eben nicht vom Kopf her, sondern vom Feeling.
nobody@home:
Ich möchte meiner ersten Bemerkung noch etwas hinzufügen: Magie ist für mich dann cool, wenn sie aktiv etwas Interessantes tut. Einfach nur durch Magie geschaffene Tatsachen, die dann bloß noch weitgehend passiv vor sich hinexistieren, verblassen im Vergleich dazu recht schnell -- das macht beispielsweise in manchen Systemen Dinge wie "magische Plusse" (am besten noch auf Festwerte, für die nie gewürfelt wird) deutlich langweiliger als einen Zauberspruch oder ähnliches Phänomen mit deutlichen Auswirkungen nur genau im Hier und Jetzt, egal, ob sie bei genauerem Hinsehen vielleicht "praktischer" sind oder nicht. Coolness ist eben gerade nicht "Also, laut Spreadsheet ist am Ende X soundsoviel Prozent effektiver als Y"...
Luxferre:
Nachtrag
"Alles hat s/einen Preis" ist ein Credo, welches ich für Magie immer gut finde.
In einem alten S&S-Roman konnte ein Zauberer Gegenstände erschaffen. Die Wahrheit war aber, dass er diese von einem anderen Ort stahl und das gegebenenfalls sogar für den anderen Ort nachhaltig-negative Konsequenzen hatte.
Oder wenn man Artefakte erschafft und diese mit einem dauerhaften Teil der eigenen Macht speisen muss.(Exkurs: bei meinem RQ-Heimgebräu muss man eine gewisse Anzahl von Punkten seines Magieattributes dauerhaft opfern, um Magie in Gegenständen dauerhaft zu sockeln. Dieses Potenzial kann man wieder erreichen, aber das erfordert Training und viel Zeit.)
Lieber Krabat und HdR als D&D und Co.
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