Autor Thema: [RMS-S] - Timeline -  (Gelesen 48 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Outsider

  • Moderator
  • Legend
  • *******
  • Beiträge: 6.173
  • Username: Outsider
[RMS-S] - Timeline -
« am: 22.12.2025 | 12:55 »
Was Gylfi über die Wildlande und ihre Saga´s erfahren konnte:

- vor ca. 350 - 300 Jahren

Erstes Kupfer wird gefunden und die Wildländer fangen an Minen anzulegen um das Kupfer abzubauen. Erster Reichtum stellt sich ein. Wohlstand entsteht entlang des Kupferweges. Manche Quellen sprechen davon, das zu dieser Zeit das Kupferkönigreich begann. In dieser Zeit regieren die „großen Fylkjars“ vom Clan Hagtorn und Ouvar der Enthaupter  war ihr Scharfrichter. 

- vor ca. 300 Jahren

Die „Zeit der Ungezähmten“ bricht an. Für Jahre hat die Schneekönigin mit ihren Einflüsterungen und Versprechen die Wildländer verführt und der Eis Kult wird gegründet. Verschiedene Quellen berichten, das mehr als die Hälfte der Wildländer den Einflüsterungen der Schneekönigin erlegen sind, darunter auch ein erheblicher Anteil der Mitglieder des Uvail Clans. Als die großen Fylkjarls Vurmahj Hagtorn, Träger der Herrscherklinge Koraljon und sein Bruder Saijgfrund Hagtorn "Der Geliebte" nach verbündeten für den Kampf gegen den Eis Kult suchen verschließen die Zwerge ihre Tore und überließen die Menschen ihrem Schicksal. Verbündete fanden die Hagtorns in den Stämmen der Eisriesen, doch es Kostete sie all ihr Vermögen. Auf den Feldern von Eidlunn kam es zur Schlacht gegen die Horden des Eis Kults und die Brüder starben. Die Eiskönigin wurde besiegt doch der Preis war hoch. Noch auf dem Sterbebett übergab Vurmahj, Koraljon an seinen jüngsten Sohn welcher als einer von nur zwei Menschen die Schlacht auf dem Eidlunn überlebte. Die Zeit der großen Fylkjarls endete und das Fylk-Thing wurde ins Leben gerufen, da sich die verbliebenen Clans auf keinen Nachfolger der Hagtorns einigen konnten und die Hagtorns selbst zu schwach und fast ausgelöscht waren um ihren Stand zu behaupten. Allein Koraljon blieb in ihrem Besitz.

- Vor ca. 300 Jahren bis vor ca. 30Jahren

Noch vielleicht zwanzig Jahre wurden die Anhänger des Eiskultes gnadenlos gejagt und aus den Wildlanden vertrieben. Allen voran Trugen die Ritter der Eisernen Hand (deren heutiger Anführer der Brycker der Wildlande ist) die Last der Kämpfe und die Ausrottung des Eiskults. Seit jener Zeit ist der Titel des Bryckers fest in der Hand des Clans Bhalgor. Viele Anhänger Gerbanis verschlug es nach Jordek, dem Sitz der Bhalgor und der Glaube war stark in ihnen. Mehr Kupfer wurde gefunden und Reichtum und Wohlstand hielten Einzug in den Wildlanden. Kolonisierung setzte ein und viele Sturmländer zog es in die Wildlande und sie heirateten in die Familien der Wildländer ein um ihren Teil des Reichtums abzubekommen. Die Mehrheit der Geschichtsschreiber bezeichnet diese Zeit als die „Zeit der Kupferkönigreiche“. Der Eis Kult geriet in Vergessenheit und selbst die Hagtorns welche jetzt nur noch Fylkjarls unter Fylkjarls waren erholten sich langsam und profitierten von dem Kupfer.

- vor ca. 30 Jahren bis heute

Es geschah was kommen musste, die Kupferadern versiegten. Diejenigen welche in den Minen arbeiteten wussten es als erstes und doch behielten sie ihr Wissen für sich. Habgier und Neid machten sich breit. Das Geheimnis wurde so gut gehütet, dass selbst die größten Nutznießer davon überrascht wurden als das letzte Erz gefördert wurde und der stete Strom an Reichtum aus dem Norden ausblieb. Gewalt brach aus, um die letzten verbliebenen Überreste wurde gestritten und offene Feindschaften unter den Clans brach aus. Die Hagtorns, gerade erst wieder auf dem Weg der Besserung sahen ihren Reichtum schwinden und ihren Wohlstand zu Staub zerfallen. Die Anhänger Sturmis fingen an den Glauben an ihren Gott zu verlieren.

Außerhalb der Wildlande wartet man ab, wann das Glück in diese Landstriche zurückkehrt. Fakt ist, dass die Wildlande nun mehr nur noch ein Schatten ihrer Selbst sind und ein jeder um das Kämpft was er in der Zeit des Kupferkönigreiches zusammentragen konnte.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)