Medien & Phantastik > Lesen
Reading Challenge 2026
Gondalf:
So, die Woche hatte ich frei und konnte zwischen allem was ich mir vornahm immer etwas lesen, heute unter der Dunklen Sonne 6 - Die vergessene Zitadelle beendet.
Dachte das wäre das letzte, hier hat man eigentlich fast die ganze Zeit Sadira auf der Suche nach dem dunklen Turm begleitet.
Ein paar der Hintergründe wurden aufgedeckt, das war für mich interessant.
War dann schon verwundert.. das Buch wird immer dünner, hat man das Finale wirklich so knapp gehalten? Nein, Nummer 6 war nur das letzte, das in Deutsch übersetzt wurde.
Es gibt wohl die 7 und die 8 auch noch, aber nur in Englisch.. ja, manche Leite informieren sich vorher.. :P ::)
Das ist erstmal etwas doof, aber ich werde später noch mal gucken, dass ich die in englisch lese, jetzt muss ich das erstmal verdauen. ~;D
5/20
Sard:
#03 Kreuzfahrer: Der epische Kampf um das Heilige Land von Dan Jones (als Hörbuch)
Unterhaltsamer chronologischer Abriss vom ersten Kreuzzug bis zum letzten (und etwas darüber hinaus). Dan Jones hat eine Vielzahl durchaus gut erzählter Fragmente zu den Kreuzzügen zusammengestellt, die zwar keinen Roman ergeben, aber die Erzählfragmente dennoch mit "romanescer" Qualität wiedergeben.
10 von 15 Punkten
#04 Das Tor von Ivrel von C. J. Cherryh
Ihr Erstlingsromen, entsprechend kurz in vielen Teilen, dennoch unterhaltsam. Die Hauptfigur begleitet eine Person aus Zeit der Hochtechnoligie (Tore-Nutzer zwischen den Welten) um eben das Tor von Ivrel in einer mittelalterlich-archaischen Gesellschaft zu schließen.
Unterhaltsam, wenn auch man das Alter des 1975 geschrieben Erstlingsroman immer zu spüren ist.
10 von 15 Punkten
#05 Essex Dogs von Dan Jones (als Hörbuch)
Jaaa, hmm, schon OK, auch wenn mich manchmal die Vulgärsprache in mancher wörtlichen Reden eher genervt hat.
Dan Jones erzählt den Auftakt des Hundertjährigen Krieges bis zur Schlacht von Crécy durch die Figuren einer Söldnertruppe, den Essex Dogs, die den König Eduard III, den Graf von Northhampton und den späteren "Schwarzen Prinzen" begleiten und so einige Berührungspunkte mit den historischen Figuren haben.
Trotz eller Historizität habe ich mich mehrfach genervt gefühlt, sei es durch die Sprache oder durch offene Enden oder seltsame Handlungen (wie den Drogenkonsum des Pulvers) oder Gewaltexzesse. Ich hätte so manches nicht gebraucht.
Dennoch war auch manches gut, daher in der Summe
9 von 15 Punkten
Insgesamt hänge ich erheblich hinter dem Zeitplan, trotz dreier Hörbucher.
Ich habe eine Lesekrise und benötige endlich mal wieder einen "Pageturner" und mich anzuzünden .... :(
Clawdeen:
Hab vergessen, hier nach dem ersten Buch (und Schinken) des Jahres zu aktualisieren.
2/40: H. P. Lovecraft: Der Fall Charles Dexter Ward
Kannte ich tatsächlich bislang noch nicht, hat mich aber auch nur begrenzt abgeholt.
3/40: H. P. Lovecraft: Der Schatten über Innsmouth
Fiel auch noch in den Januar. Zwar zum x-ten Mal, aber ich mag die Story.
4/40: C. K. McDonnell: Love will tear us apart (The Stranger Times 3)
Die Reihe hat mich 2025 echt überrascht. Zunächst mal hab ich nicht kapiert, dass es eine Reihe ist und es auf gut Glück mit dem ersten Teil (The Stranger Times) versucht. Der hat mich ziemlich begeistert.
Stranger Times ist der Name einer Zeitung, die sich übernatürlichen Themen widmet, so ein richtiges Schundblättchen. Aus Verzweiflung beginnt Hannah im ersten Band, dort zu arbeiten und stellt fest, dass die sehr zusammengeschusterte Redaktion aus einem halben Dutzend seltsamer Gestalten in jedem Fall gewöhnungsbedürftig ist …
Clou der Reihe ist, dass es Übernatürliches wirklich gibt und die Redaktion in jedem Band in irgendeine solche Geschichte hinein gerät, wobei sie selbst - mit Ausnahmen - so gar nicht übernatürlich sind. Es ist auch kein Monster of the Week-Ding und auch keine klassische Urban Fantasy, in der sich dann wild Magier, Werwölfe, Vampire etc. tummeln, sondern durchaus erfrischend. Dabei ist die Reihe - für mich - stellenweise wirklich urkomisch, aber schlägt auch ernstere und dramatischere Töne an. Perfekter Mix.
C. K. McDonnell ist übrigens (ehemaliger?) irischer Comedian, was die ganzen lustigen Parts “erklärt”. Ich finde sie echt gelungen.
Der dritte Band zog sich allerdings ein bisschen, weil die Story lang braucht, um in (nachvollziehbare) Gänge zu kommen.
5/40: Rafał Kosik: Cyberpunk 2077: No Coincidence
Re-Read und finds immer noch gut.
6/40: C. K. McDonnell: Relight my fire (The Stranger Times 4)
Immer noch schwächer aus meiner Sicht als die ersten beiden Teile, aber hat mich wieder mehr begeistern können als der vorbeschriebene dritte Teil.
angband:
Jetzt auch mal mein Aufschlag im ersten Quartal:
1 Konstantin Kisin - An Immigrant’s Love Letter to the West
Das Buch ist eine humorvolle Verteidigung westlicher Werte und Institutionen. Kisin, ein in der Sowjetunion geborener Comedian und Podcaster, argumentiert leidenschaftlich gegen den aktuellen Kulturkampf, die Cancel Culture und überzogene politische Korrektheit, die er als Bedrohungen für die Errungenschaften des Westens sieht. Er zieht Vergleiche zu seiner Kindheit und den Zuständen im Osten, um seine Thesen zu untermauern. Gut zu lesen und regt zum Nachdenken an. Oft neigt der Autor zu Verallgemeinerungen und Übertreibungen, um seine Pointen zu setzen.
09/15
2 Anthony Beevor - Stalingrad
Der Autor beleuchtet die Schlacht um Stalingrad in großer Detailtiefe, basierend auf umfassenden Archivrecherchen und Augenzeugenberichten. Beevor präsentiert die Ereignisse nicht nur aus der Perspektive der militärischen Strategen, sondern auch der einfachen Soldaten und der Zivilbevölkerung.
11/15
3-6 John Gwynne - Die Getreuen und die Gefallen (4 Bände)
Band 1
Nach längerer Zeit mal wieder eine Fantasyreihe, auf die ich mich gut einlassen konnte, einfach erstmal, weil ich die Hauptfiguren spannend und die Konstellation der Charaktere sehr vielversprechend finde. Ich finde die Coming of Age Geschichte des Protagonisten ziemlich gut erzählt. Die Geschichte baut langsam Spannung auf und das Worldbuilding ist gut gelungen, auch wenn manche Nebenfiguren noch etwas blass bleiben. Plotmäßig setzt der Autor eher auf bekannte Tropen (dunkle Bedrohung; gut vs. böse; Omen und Zeichen…)
12/15
Band 2 - 4
Es haben sich nicht alle Erwartungen erfüllt, aber trotzdem bin ich bis zum Ende am Ball geblieben. Man kann der Erzählung weiterhin immer gut folgen, obwohl es sehr sehr viele Charaktere werden. Außerdem ist die Geschichte spannend erzählt. Für meinen Geschmack werden es ab Band 2 zu viele Kampfszenen. Diese sind an sich detailreich geschildert, aber durch die Vielzahl an Kämpfen wird es irgendwann redundant. Es muss einem klar sein, dass es sich um die Art Fantasy handelt, bei welcher Helden und Bösewichte über ein hohes (für mich nervig-hohes) Maß an Plot-Armor verfügen, wobei es trotzdem immer wieder mal zu Todesfällen kommt. Es gibt weitere Schattenseiten: viele Momente, in denen Figuren in letzter Sekunde entkommen, entgegen aller Wahrscheinlichkeit in eine Falle laufen oder gefangen genommen werden. Das ist für mich “lazy writing”. Zudem fühlen sich manche Entscheidungen von Figuren nicht nachvollziehbar an. Bis zum bitteren Ende werden Dinge nicht erkannt, dumme Richtungen eingeschlagen usw. Trotz alledem am Ende eine, mit Abstrichen, gute Reihe mit einem sehr guten Auftakt.
10/15
7 Robin Hobb - Der Schattenbote (Weitseher 2)
Das Buch knüpft nahtlos an den ersten Band an und führt die Geschichte von Fitz und seinen Abenteuern am Hofe der Weitseher fort. Der Schreibstil ist gewohnt charmant und einfühlsam. Der Fokus liegt stark auf der Charakterentwicklung des Protagonisten und den komplexen, oft subtilen Intrigen und Beziehungen am Königshof.Wer den ersten Band mochte und sich auf eine tiefgründige Fortsetzung mit starkem Fokus auf innere Konflikte und zwischenmenschliche Dynamiken freut, wird hier gut bedient. Der Protagonist ist nachvollziehbar gezeichnet und eine liebenswerte Person. Für meinen Geschmack zieht sich die Erzählung an manchen Stellen etwas in die Länge und die großen Konflikte bauen sich sehr gemächlich auf. Dafür mit fulminantem, spannenden Ende!
11/15
8 Robin Hobb - der Nachtmagier (Weitseher 3)
Es wird zunehmend psychedelisch und abgefahren. Meins war es nicht mehr so.
08/15
9 Michael Palin - Erebus
Erzählt die Geschichte des Expeditionsschiffs, könnte allerdings spannender und interessanter sein.
08/15
10 - 13 Mick Herron - Slow Horses 1 - 4
Kurz, knackig, toll geschrieben mit sehr britischem Humor. Sehr ähnlich wie die TV-Serienumsetzung aber die Charaktere sind nochmal etwas zugespitzter dargestellt. Verworrene aber schlüssige Plots.
13/15
14 Jack Mars - Primärziel
Military-Thriller mit sehr plakativ gezeichneten Figuren. Größtes Manko ist die Erzählerstimme, die dermaßen unnatürlich wirkt, dass man auf KI tippen könnte.Ich hab es trotzdem bis zum Ende geschafft.
05/15
15 Timothy Snyder - Bloodlands
Der Autor erzählt die Geschichte von Polen, Weißrussland, Ukraine, Baltikum und Westrussland in den 1930er und 1940er Jahren. Es geht um die Gebiete die durch beide Großmächte, also Deutschland und Russland besetzt waren und die blutigen Mordtaten, die dort stattfanden. Besonders interessanter Gedanke des Autors: in Deutschland fokussiert man sich hinsichtlich Erinnerungskultur zu sehr auf (deutsche) KZ, die eigentlichen Orte der Massenmorde lagen eher nicht in Deutschland und die Taten waren viel viel blutiger, brutaler und von Menschen an Menschen begangen. Ein Geschichtsbuch, aber absolut packend geschrieben und auch exzellent gelesen.
15/15
Albrun Gebikung:
Jetzt hab ich das schon wieder ziemlich schleifen lassen hier.. dabei hab ich durchaus gelesen:
- Der Tanz der Rose
- Die Ränke des Raben
- Das Reich der Rache
(zusammen ~ 900 Seiten) bekannt als Trilogie "Drei Nächte in Fasar" von Berhard Hennen
- Das magische Messer (Band 2 von "His Dark Materials" von Philip Pullman 378 S.
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