Autor Thema: Reading Challenge 2026  (Gelesen 1220 mal)

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Offline Gondalf

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Re: Reading Challenge 2026
« Antwort #25 am: 25.01.2026 | 15:53 »
Ich hoffe dieses Jahr 20 Bücher zu schaffen.

Wird schwer, weil ich privat und für die Arbeit eh die ganze Zeit am Lesen bin (Fachliteratur, Zeitungen, Börsenblogs, Newsletter, RPG Sachen und und und), aber mal gucken. :-)

Buch: 1/20

Günther Ogger - Die „Abgestellten. Erstauflage von 2007 Bertelsmann.
276 Seiten

Hatte im Dezember „Der Börsenschwindel“ von ihm gelesen und fand es interessant, aus heutiger Sicht auf die Inhalte zu gucken.

Die Abgestellten hat viele interessante Informationen und Verweise und wirkt aus heutiger Sicht überraschend aktuell.

Es wirkt mir oft etwas unstrukturiert, also es sind viele Kapitel zu dem Thema, mir fehlt ab und an der rote Faden. Zum Ende zog es sich etwas, ich finde es aber i,er noch lesenswert.
Ich halte mich freiwillig an Tempo 100 – zumindest in geschlossenen Ortschaften.

Offline Clawdeen

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Re: Reading Challenge 2026
« Antwort #26 am: Heute um 14:41 »
1/40 SenLinYu: Alchemised
1232 Seiten bzw. 40 Std. 18 min.

Bin ich länger drumrum geschlichen. Eigentlich mehr, weil mich sowohl Hype als auch "Inhalts"angaben sehr verwirrt haben. Romantasy, brutal, Dark Fantasy, Smut, episch ... ja, was denn nu?

Zufällig hat sich eine kleine Online-Leserunde via Discord ergeben, sodass ich meinen spontanen Einkauf via Audible nicht bis in (vermutlich) alle Ewigkeit gehortet, sondern tatsächlich angefangen und in nur 6 Tagen auch durchgezogen habe dank langer Bahnfahrten und 2 Tagen Hotel ohne Internet.  ~;P

Wäre die Leserunde nicht gewesen, hätte ich das niemals zu Ende gehört, da bin ich mir ziemlich sicher. War ich am Anfang echt neugierig, entwickelt sich das ganze Ding für mich persönlich einfach zu langsam. Klar, kann man bei >1200 Seiten erwarten, ist aber an sich einfach nicht meins. Dabei fand ich die Geschichte durchaus interessant, aber eben nicht so, dass ich das Ding nicht jederzeit hätte weglegen und vergessen können.
Am Ende des 1. Teils (das Buch teilt sich in 3 Teile) war ich dann leicht genervt, weil ich einiges künstlich überdramatisiert bis hysterisch fand.
Teil 2 hat es dann ziemlich rumgerissen. Im 1. Teil gibt es etliche Erinnerungsfetzen, die im 2. Teil nochmals aufgegriffen werden, aber dann im Originalkontext in Form von Rückblenden. Das fand ich einen wirklich gelungenen Kniff. Außerdem stehen im 2. Teil Themen der beschriebenen Welt und ihrer Umstände, Alchemie usw. im Fokus, sowas begeistert mich dann eh recht schnell. Die Protagonistin hat es allerdings auch im 2. Teil für mich eher geschafft, noch unsympathischer zu werden.
Teil 3 hat es mir dann wieder ziemlich kaputt gemacht, seufz. Seeeehr viele Längen, selbst mit dem Abschluss weit über das Ziel rausgeschossen, sowohl inhaltlich als auch vom zeitlichen Umfang innerhalb der Story her.

Unterm Strich einige erwähnenswerte Stärken und spannende Ideen und Twists, die die Story sich dann aus meiner Sicht erfolgreich weitgehend wieder selbst kaputt macht durch oben Genanntes, viele Wiederholungen gerade im Rahmen der Lovestory. Schade. Aber keine totale Zeitverschwendung.
In der Macht der Dunkelheit liegt ein Hauch von Dämlichkeit.