Das Tanelorn spielt > [Ruin Master] Snow Saga

[RMS-S] A1 -Zeit des Zorns- Auf dem Kupferweg nach Norden

<< < (8/16) > >>

Outsider:
Die Nacht vergeht und die Gestalt kehrt nicht zurück. Ein jeder von euch versucht noch so viel Schlaf zu finden wie möglich bevor ihr am nächsten Tag abreist. Gegen morgen ist der Schneefall in einen eiskalten Regen übergegangen und das graue Tageslicht tut ihr übriges um die Stimmung zu dämpfen. Von den Hügeln aus könnt ihr die weite Grasebene sehen die zwischen Hallwind und Nord Halle liegt. Vielleicht eine Tagesreise wird es brauchen bis ihr das Grasland erreicht. Die Saatigias haben euch gewarnt, der Norden der Wildlande ist schwer zu kontrollieren. Bis nach Nordhalle, wenn das euer Ziel sein sollte sind es vier Tage mit dem Wagen und in der Ebene dazwischen liegen nur ein paar kleinere Gehöfte. Das Ende des Kupferrausches hat diesen Landstrich härter getroffen, da kaum noch jemand weiter in den Norden reist. Nordhalle ist ein Sammelbecken für die Flüchtigen und Arbeitslosen Bergleute geworden. Die einen verloren ihre Arbeit in den Minen die Anderen, weil es keine Reisenden mehr gab. Die Bevölkerung von Nordhalle ist auf über 5000 Seelen angestiegen und die Saatigias haben weniger als 50 Stadtwachen die öfters weg- als hinsehen. Nordhalle ist nicht gesetzlos, aber man muss auf seinen Besitz und seine Seele aufpassen. Zu schnell gerät man an Leute denen ein Menschenleben wenig zählt.

Die Ebene dazwischen ist fahles Grasland, das seine Blüte hinter sich hat und das weite Grün in ein vertrocknetes Gelb übergegangen ist. Vereinzelt stehen Eichen in der Ebene, doch sind es wenig mehr als Gehölze oder wirklich nur einzelne Bäume die sich unter dem Wind ducken.

Sote hat in der Nacht ebenfalls schlecht geschlafen, auf Nachfrage sagt er euch, dass ihn schreckliche Alpträume geplagt haben. Ohne dass er sich an Einzelheiten erinnern kann. Nur das es so grausam war, dass er danach kaum in den Schlaf finden konnte. Dunkle Ringe zieren seine Augen.

Am Stadttor verabschieden euch Grimhil, Elvijö und Hloe und geben euch eine letzte Warnung mit auf den Weg.

Räuberbanden machen die Grasebene zwischen Hallwind und Nordhalle unsicher nicht alle Reisenden dort draußen werden euch freundlich gesonnen sein und es gilt ein Auge offen zu halten.

Hinxe:
Gylfi
Hallwind

Gylfi warf einen letzten Blick über die Schulter auf Hallwind und die drei Saatigias. Auch wenn der Aufenthalt auf Grund von Hírngars Heimsuchung in der Nacht nicht sonderlich gemütlich ausgefallen war, überkam ihn das Gefühl, für lange Zeit das letzte Mal einen Hauch von Zivilisation verspürt zu haben. In seinen Bart grummelnd zuckte er mit den Schultern. Es ist der Weg.

Der Alte wandte sich an seine Reisegefährten, wobei er auch Sote mit einschloß. "Die Drei haben uns den Weg nach Nordhalle ja möglichst schmackhaft machen wollen, haben sich dabei aber für meinen Geschmack ordentlich in den Zutaten vertan. Wollen wir denn diesen Pfad einschlagen oder...", jetzt wandte er sich ganz Sote zu, "...gibt es einen anderen Weg, der vielleicht an weniger gefährlichem Volk vorbei führt?" 

pharyon:
Aeryn
beim Verlassen der Feste Hallwind

Ein, zwei nachdenkliche Momente blickte Aeryn zur Festung zurück. So sicher die Mauern auch Feinde abhalten vermochten, gegen einen nächtlichen Schrecken halfen sie nicht. Als sie die Worte Gylfis vernahm, wartete sie gespannt auf Sotes Antwort. Jetzt kein unnötiges Risiko eingehen. Da hat Gylfi recht. Leider. Gerne hätte Aeryn möglichst schnell die Stelle aufgesucht, an der der Hinterhalt stattgefunden hat. Aber es war ihr klar, dass sie drei vorsichtig sein mussten. Die Kampfkraft ihrer Gefährten konnte sie noch nicht besonders gut einschätzen. Aber ihre eigene im Vergleich zu den Sturmländern. Auch wenn es sich bei Räubern meist nicht um gut ausgebildete Kämpfer handeln mochte, wollte sie Kämpfe gerne vermeiden, wo es möglich war. Aeryn blickte zu Hírngar hinüber und versuchte in seinem gesicht zu erkennen, woran er dachte. Er sorgt sich natürlich noch mehr um Miri. Hoffen wir, dass ihr Schicksal nicht wirklich allzu schlimm ist. Wieder in Richtung Sote und Gylfi gerichtet, ergänzte sie. "Der Skwilde hat recht. Wir nützen niemandem, wenn wir unser Ziel nicht erreichen. Welche Pfade könnten wir wählen, welches Vorgehen wäre vernünftig, um sicher und dabei noch möglichst schnell am Ziel anzukommen, werter Sote? Nordhalle erscheint mir als sinnvoller nächster Schritt. Es sei denn, wir gelangen durch eine günstige Fügung an eine Stelle, die uns Hinweise auf Miris Verbleib gibt."

Wenn es Götter tatsächlich noch gibt, wäre es tatsächlich ein Segen, ihr Wohlwollen in dieser Sache zu haben.

Outsider:
Sote lenkt sein Pferd dicht neben den Wagen. Auch hier, jenseits von Hallwind ist der Kupferpfad eine breite gut ausgebaute Straße welche der Niedergang des Reichtums bisher wenig anhaben konnte. Es stehen zwar Pfützen auf ihm und Wasser spritzt unter den Hufen der Pferde auf, doch ist der Untergrund fest und gut zu befahren. Die Baumeister welche die Straße geplant und errichtet hatten, hatten gute Arbeit geleistet.

„Nordhalle zu umgehen wird kein Problem sein, Vorräte haben wir genug dank des Wagens auch wenn er uns langsamer macht.“

Sote blickte zum Horizont wo ihr bereits die hoch aufragenden Gipfel der Eisenberge sehen könnt. Zwar sind es noch ein paar Tagesreisen und davor lagen noch die Dunkelwälder die durchquert werden mussten aber die Gipfel ragten schon über den Horizont hinaus.

„Nordhalle ist umgeben von Farmland, wenn wir uns westlich davon halten können wir die Stadt umgehen und erst in den Dunkelwäldern wieder auf den Kupferweg stoßen. Das kostet uns vielleicht einen Tag  zusätzlich, oder wir meiden nur die Stadt, kehren dort nicht ein, rasten eine halbe Tagesreise davor und erst nach Nordhalle wieder im Wald.“

Der Sklave stellt sich kurz in die Steigeisen.

„Die Räuberbanden sind ein Problem. In den Ställen erzählt man sich eine davon trägt die Uniformen der Saatigias und erpresst Wegezoll von den Reisenden. Da wird uns der Wagen zum Nachteil werden, wir können den Kupferweg nicht verlassen ohne das wir deutlich langsamer vorankommen. Aber es wäre eine Möglichkeit.“

Dann wendet sich Sote an Aeryn.

„Die Stelle mit dem Überfall liegt hinter Nordhalle und den Dunkelwäldern, wenn Haldur die Wahrheit gesagt hat. Der Kupferpfad wird nach den Dunkelwäldern nach Osten abbiegen und uns am Waldrand entlang nach Wretguard führen. Auf dem Weg lohnt es sich nach dem Ort des Überfalls Ausschau zu halten.“

klatschi:
Hírngar
Auf dem Kupferweg

Dunkle Augenringe zeichnen das Gesicht des Holzfällers. Das neue Bett war warm gewesen, der warme Met brannte im Magen und die Müdigkeit so erdrückend. Schlaf wollte sich nicht einstellen. Er hatte nur wenig gesprochen auf der bisherigen Fahrt, kaute auf seiner Innenlippe, immer wieder riss er sie sich auf und schmeckte das Eisen seines Blutes. Hírngar war angespannt und von ich genervt. Welchen Weg sollen wir gehen?
Durch die Stadt?
Kostet Zeit! Denk an Miri!
Den langen Weg durch die Wälder?
Wer weiß was in diesen Wäldern auf uns Wanderer wartet.
Mehr von diesen Eisdämonen, die sich in Träume schleichen können? Trolle oder andere Monster aus den Sagen?
Dunkelwälder ist ein schrecklicher Name.
Wir könnten den Mittelweg nehmen.
Aber mit dem Wagen sind wir immer gehindert...
Hírngar hatte die Frage nun schon einige Male in seinem Kopf hin und her gewälzt - sprich sie aus - und war einfach nicht zu einem Ergebnis gekommen. Bisher. Sie werden dir zuhören. Ein Biss auf die Lippe. Erneut schmeckte er Blut. Verdammt!

Er räusperte sich.
"Ich bin überzeugt, dass die Dunkelwälder ganz eigene Gefahren für uns bereit halten..." Miri... "...aber ich bin auch überzeugt, dass es sich lohnt, sie zu bewältigen, wenn wir dadurch Zeit sparen. Vielleicht ist Miri, nun, vielleicht ist ihr etwas zugestoßen. Aber wenn nicht? Sollte sie vielleicht verwundet sein? Und wir könnten dadurch gut gerüstete Diebe auf den Straßen umgehen." Trolle sind auch gut gerüstet...

Hírngars Blick fiel auf den Wagen. "Wir müssten den Wagen zurücklassen..."

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln