Das Tanelorn spielt > [Ruin Master] Snow Saga
[RMS-S] A1 -Zeit des Zorns- Auf dem Kupferweg nach Norden
Hinxe:
Gylfi
Auf dem Kupferweg kurz hinter Hallwind
Skeptisch blickte Gylfi zu Hírngar. Ihm gefiel der Gedanke, den Wagen zurückzulassen, gar nicht. Nach kurzem Räuspern sagte er: "Der Wagen macht uns auf dem Kupferweg gar nicht so viel langsamer, Hírngar. Und wenn ich es mir richtig gemerkt habe...", ...und da kannst Du einiges drauf wetten..., "..., dann führt der einzige halbwegs nutzbare Weg durch die Dunklewälder eben über den Kupferweg. Es ging mir mehr darum, dass wir, bevor es in die Wälder geht, Nordhalle und das ganze ehrlose Pack, das sich dort rumtreiben soll, umgehen."
Der skwilde konnte es nicht vermeiden, scharfen Spott in die Stimme zu legen, vielleicht, weil auch seine Nachtruhe zu kurz ausgefallen war. "Wenn es ohne Wagen gehen soll, brauchen wir Reitpferde. Willst Du nach Hallwind zurück? Oder sollen wir sie und in Nordhalle besorgen, wo sie uns warscheinlich übers Ohr hauen wollen und werden?" Er schaute auf Zustimmung hoffend zu Aeryn.
pharyon:
Aeryn
auf dem Kupferweg
"Gylfi hat recht, Hírngar." Aeryn sah, dass ihr Gefährte mit sich rang und versuchte ihr Mitgefühl auszudrücken. Ich will Miri auch so schnell wie möglich retten, aber dafür dürfen wir kein unnötiges Risiko eingehen. "Schauen wir erst einmal, wie gut wir auf dem Kupferweg vorankommen. Zumal ich mit Dieben und Räubern vermutlich besser klar komme, als mit unbekannten Gefahren aus einem Wald in einer Gegend, die ich nicht kenne. Selbst mit euch an meiner Seite. Wir werden uns diesen gefahren noch früh genug stellen. Lasst uns erst einmal auf bekannten Pfaden voran kommen. Beeilen wir uns, ohne verloren zu gehen."
Aeryn schaute allen Dreien in die Augen, um ihre Reaktion zu erkennen und ihnen einen aufmunternden, fast hoffnungsvollen Eindruck zu vermitteln. Dann wandte sie sich ab.
"Wollen wir?"
klatschi:
Hírngar
auf dem Kupferweg
Selbstzorn überkam den Holzfäller. Idiot. Seine Gedanken waren wirr von der Nacht, von seinen Wünschen, von seinem Frust über die Situation. Aber sie haben Recht...
Ein müdes Nicken.
"Ihr habt sicher Recht. Es... Ich..." Er brach ab und begann auf seine Lippe zu kauen. Wie ein Mondkalb stehst du da. "Ich weiß auch nicht, verzeiht." Der vertraute Geschmack nach Eisen füllte seinen Mund. "Die Nacht hat mir zugesetzt. Ich denke nicht, dass ich ein guter Ratsmann bin heute."
Hírngar sah die Gestalt immer wieder vor sich. Das Mädchen an seinem Bett und den Eisigen Fürsten. So hat er ihn getauft, um dem Schrecken einen Namen zu geben. Und das Trommeln, auch das konnte Hírngar hören. Das Trommeln der toten Armee. Und ein kleiner Teil in ihm hatte Angst, heute Abend einzuschlafen.
Outsider:
Nachdem ihr euch auf eine Wegstrecke geeinigt habt setzt ihr eure Reise fort. Jetzt mit einem mulmigen Gefühl, war die Reise nach Hallwind noch in der Erwartung die Saatigia Sprösslinge wiederzusehen so ist das Land vor euch jetzt unwirtlich und feindlich. Langsam zuckelt der Wagen über die Straße. Die fahle Grasebene ist überseht mit weißen Flecken wo der Schnee in den schattigen Senken liegen geblieben ist auch wenn euch jetzt wieder ein kalter Regen begleitet. Am Ende des ersten Tages stellt ihr das erste mal Wachen für die Nacht auf. Jeder ist mal dran und das Feuer wird in einer kleinen Senke entzündet damit sein Schein nicht weithin über das Land zu sehen ist.
Trotz Anspannung verläuft die Nacht ruhig, ohne finstere Träume und ihr könnt eure Reise am nächsten Morgen fortsetzen. Ein Westwind reißt die Wolken auf und streckenweise kommt sogar die Sonne durch. Ihr merkt schnell das ihre Strahlen kaum noch Kraft haben, aber immerhin ist es trocken.
Gegen Mittag des zweiten Tages könnt ihr, vielleicht einhundert Schritt abseits des Weges, eine knorrige Eiche sehen. Schon lange bevor ihr den Baum sehen konntet sind euch ein paar Vögel aufgefallen welche über der Ebene am Himmel kreisten. Jetzt wisst ihr, dass ein Schwarm Krähen sich auf den Baum niedergelassen hat. Aus der Entfernung sieht es so aus als wenn mehrere Körper an Stricken von den ausladenden Ästen des Baumes baumeln. Ihre Kleidung flattert im Wind und erinnern Hirngar unangenehm an seinen Alptraum.
Bis jetzt seit ihr keiner Seele auf dem Kupferweg begegnet, wer wohl die Unglücklichen sind die dort von der Eiche baumeln? Reisende wie ihr, oder haben die Saatigias endlich eine der Banden gestellt und mit einem Standgericht gleich an Ort und Stelle den Wegelagerern die Gerechtigkeit der Wildlande zuteilwerden lassen?
Hinxe:
Gylfi
Auf dem Kupferweg zwischen Hallwind und Nordhalle
Gylfi gab Zeichen, den Wagen anzuhalten, und stieg herunter. Er streckte sich und sagte dann: "Ich werde mir das mal genauer anschauen." Vorsichtig die Umgebung musternd machte er sich langsam auf den Weg zur Eiche mit ihrem makaberen Schmuck.
In Gedanken richtete er ein Wort an die Flowras. Gnädige Magh, tapferer Halawen! Verhütet, dass wir einst wie diese hier enden mögen. Bevor er nicht wusste, wer die Gehängten sein mochten, wollte der Alte aber noch nicht um einen Segen für sie bitten. Es könnten ja auch Mörder und Halsabschneider sein...
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