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[RMS-S] A1 -Zeit des Zorns- Auf dem Kupferweg nach Norden

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Hinxe:
Gylfi
An der Eiche auf dem Kupferweg zwischen Hallwind und Nordhalle

Beim Wagen angekommen atmete Gylfi tief durch. Der Geruch wird mich eine Weile begleiten. Er nahm einen Schluck Wasser und spuckte direkt wieder aus. An Sote gerichtet sprach Gylfi, aber zunächst ohne den Mann anzuschauen: "Da hängen 4 Menschen im Baum, teilweise gehäutet. Schlimmer Anblick, es sind auch Kindere darunter." Jetzt warf er einen Seitenblick auf den Sklaven. In seiner Stimme war Abscheu nur allzu deutlich zu bemerken. "Ist das in dieser Gegend üblich?"

Outsider:
Sote blickte sich ruckartig zu dem alten Skwilden um als dieser ihm von der Szene am Baum erzählt.

„Bei Sturmi, nein…“ entfährt es dem Sklaven „…die Wildlande sind Rau, die Menschen hart da sie dem Land alles abringen müssen um zu überleben, aber solcherlei Grausamkeit ist nicht üblich. Es ist aber auch wahr, dass das Ende des Kupferrausches viele Entwurzelt hat, das Leben ist härter geworden und das Land ernährt nicht alle die in ihm gestrandet sind. Ich glaube Not und Leid können das schlimmste in den Menschen hervorbringen, diese Tat jedoch ist mit nichts anderem als Wahnsinn oder den Einflüsterungen der Chaosgötter zu erklären!“

Hinxe:
Gylfi
An der Eiche auf dem Kupferweg zwischen Hallwind und Nordhalle

Gylfi machte dem Sklaven gegenüber eine beschwichtigende Geste. "Verzeih mir, Sote. Ich weiß ja, dass wir in einem harten Land reisen. Darum machen es mir manche Erlebnisse und Geschichten aus diesen Gefilden schwer, einzuschätzen, was hier als normal und was als grausam und schändlich angesehen wird."

Der alte Mann ließ seinen Blick schweifen, mied dabei die Eiche, an der sich seine Gefährten mit dem Begräbnis der Toten abmühten, und blickte länger in die Richtung, aus der sie gekommen waren. Leise murmelte er vor sich hin. "Keine zwei Tage, so nah..."

Schließlich riß sich der swilde zusammen und sagte zu Sote in befehlendem Ton: "Geh und hilf den beiden. Die Vier wurden vor mehreren Tagen getötet, ich glaube kaum, dass sich Räuber solange auf die Lauer legen."

Und wenn doch, habe ich große Lust, sie für ihre Taten zu bestrafen, wobei die Flowras mir helfen mögen!

klatschi:
Hirngar
An der Eiche auf dem Kupferweg zwischen Hallwind und Nordhalle

Hírngar dachte über die Frage Aeryns nach. Würde ihnen Würde und Ruhe widerfahren?"
Nachdem er einen Spatenstich in den Boden gerammt hatte und eine Scholle dunkler, brauner Erde herausgab, streckte er seinen Rücken durch und blickte seine Gefährtin an. "Ich weiß es nicht, ich kann nicht abschätzen, welche Geister dies verursacht haben. Es waren keine Wohlwollenden, so viel steht fest. Aber ich denke, dass ich es mir wünschen würde, begraben zu werden. Und das ist Grund genug für mich."

Wieder stack er mit seinem Spaten in die Erde.
"Kennst du dich mit solchen Dingen aus? Geistern, meine ich..."

pharyon:
Aeryn
An der Eiche auf dem Kupferweg zwischen Hallwind und Nordhalle

Aeryn dachte eine Weile über Hírngars Frage nach. Weniger über den Inhalt. Der war für sie klar. Sie dachte vor allem über die Implikationen nach. Das, was aus dieser Frage heraus kommen mochte. Er hält mich wirklich für bewandert, oder? Obwohl ich ihm vielleicht nur ein paar wenige Jahre des Reisens voraus habe. Sich bewusst machend, dass sie ihm eine Antwort schuldete, entschied sich Aeryn für die Wahrheit.
"Nein, mit Geistern kenne ich mich nicht wirklich aus. Nur die ein oder andere Geistergeschichte. Aber nichts" Aeryn neigte den Kopf leicht in Richtung der Leichen, ohne sie direkt anzuschauen, "was das hier erklären würde. Oder die eisige Nacht vor kurzem." Aeryn dachte wieder etwas nach. "Es tut mir sehr leid. Wir alle sind sehr mitgenommen von dem, was Miri passiert sein soll. Aber ich weiß, dass sie dir noch mehr bedeutet hat." Nun wagte sich Aeryn, Hírngar direkt anzuschauen. "Ich habe auch schon einige Menschen verloren, die mir wichtig waren. Mit Verlust kenne ich mich aus. Und ihr beide hattet ... etwas ... Besonderes - eine besondere Verbindung. Wenn ich irgendwas für dich tun kann, lass es mich wissen." Dann räusperte sie eine Träne weg, den Ausbruch mehrerer Tränen, vor dem sie beinahe gestanden hätte. Konzentrier dich. Das Dringende zuerts. Sie wandte sich den leichen zu, versuchte sich beim Anblick innerlich zu distanzieren, auch wenn sich Aeryn sicher war, dass sie es diese nacht sein würde, die schlecht schläft.

"Erst einmal geben wir ihnen ein wenig Würde zurück. Ich hoffe, mir wird solch eine Geste zuteil, wenn mein Ende gekommen ist. Mehr können wir nicht mehr für sie tun." An die Krähen, Raben und anderen Aasvögel gerichtet, sagte sie lauter und fester, als sie beabsichtigt hatte. "Hiervon könnt ihr leider nichts mehr haben. Seht es uns nach und sucht bitte anderswo nach Nahrung für euch. Diese hier haben genug gegeben." Mit festen und bestimmten Handgriffen half sie H´ringar und konzentrierte sich - bei all dem Ekel und Abscheu über den Zustand der Leichen und dem Ekelhaften, das ihnen das angetan hatte.

Bitte lasst unser Schicksal ein Besseres sein.

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