Kuze Rückmeldung. Ich bin noch dran und habe, nach viel Stress in der Arbeit, jetzt ab August Zeit mich wieder reinzuhängen. Das Projekt ist gedanklich schon weiter gediehen.
Nach intensiven Recherchen ist mir einiges klar geworden. Aventurien hat einen gewissen Style, den man nicht ganz harnifizieren können wird. Was es nicht geben wird: Zahlenwerte wie bei HarnManor, die über Bevölkerung, Truppenkontingente usw. hinausgehen. Zweitens hat sich ebenfalls herausgestellt, dass es unmöglich ist, das Quellensammelsurium zu überblicken. Ich werde mich daher weitestgehend auf die Box "Das Land des Schwarzen Auges" beschränken und alles, was bis dahin in Aventurien passiert ist, als Kanon akzeptieren, solange es nicht meiner Vision widerspricht.
Aus dieser Festlegung folgen weitere Axiome, die das Projekt rahmen. Alle Orte, die in der "Land des Schwarzen Auges"-Box beschrieben sind, haben 1000 oder mehr Einwohner. Zugleich heißt das: alle weiteren Orte, die auf den offiziellen Karten eingezeichnet sind, haben weniger als 1000 Einwohner. Da ich aus einem Interview mit Ina Kramer erfahren habe, dass sie sich dabei an den beliebten großformatigen Deutschlandkarten der 80er und 90er Jahre orientiert haben, interpretiere ich die Größe der dort eingezeichneten Ortschaften als Hinweise auf die tatsächliche Größe der Orte. Die Spielwelt und die damit verbundenen Materialien müssen ernst genommen werden, das ist ein weiteres Prinzip meiner Arbeit. Die Struktur der Orte (werde nicht alle Orte beschreiben) werden mit der Tabelle aus der Kreaturen-Box bestimmt. Alle Werte, die ich veröffentliche, werden für DSA 2 sein. Aber das ist natürlich kein Hindernis, das für spätere oder frühere Ausgaben zu adaptieren.
Was sich auch gezeigt hat: es macht nicht sooo viel Spaß, Orte steckbriefartig und in einem knappen Stil zu beschreiben. Außerdem braucht es ein bisschen DSA-Anklänge wie Meisterinformationen. Da bin ich aktuell ebenfalls dran, das so zu designen, dass das einheitlich und wie aus einem Guss wirkt.
Ich hoffe, dass ich bis zum Ende der bayerischen Sommerferien ein erstes Ergebnis präsentieren kann.