Medien & Phantastik > Lesen
Aufgegebene Bücher - nicht fertig gelesen
Seraph:
--- Zitat von: Taktikus am 20.01.2026 | 08:14 ---Frank Herbert hat den Nebula Award für Dune 1966 gewonnen, so schreibt heute niemand mehr, das Buch ist einfach alt. Ich habe schon viele SF gelesen und Dune hat mir auch nie gefallen.
Ich habe mal einen Krimi von nem sehr bekannten deutschen Krimi-Autoren (weiss nicht mehr welcher, kannte den Namen aber vom sehen) gelesen, weil das Buch irgendwo rumlag. 3 Seiten habe ich geschafft ...
--- Ende Zitat ---
Wie felixs schon sagte, ist das Alter per se kein Argument, finde ich.
Der Herr der Ringe ist nochmal ein gutes Stück älter und lässt sich sehr viel besser und sogar recht "modern".
Bei Dune hat mich aber auch nicht der Schreibstil gestört, sondern eben der Inhalt - es war mehr wie ein Theaterdrehbuch und weniger ein Roman.
bolverk:
Ich habe gar nicht so viele nicht fertiggelesene Bücher, weil ich mich dann doch immer irgendwie bis zum Ende durchquäle. Erst meine Frau hat mich auf den Gedanken gebracht, dass man Bücher, äh, ja auch einfach, äh, liegen lassen kann, wenn sie einem nicht gefallen. Verrrückt!
Zwei an die ich mich erinnere sind...
Hermann Hesse - Der Steppenwolf
Hab irgendwann eine alte, zerfledderte Ausgabe als Schullektüre bei mir gefunden. Das war aus meiner damaligen Parallelklasse, wo alle das Buch spitze fanden, während meine Klasse Günter Grass gelesen hat. Ich habe keine Ahnung wie es in meinen Besitz gekommen ist, aber ich hab es etwa bis zur Hälfte geschafft, bevor ich das Buch dann weggeworfen habe (war wirklich sehr ramponiert).
Wolfgang Hohlbein - Der Wandernde Wald
Hab eine Weile gebraucht, mich an den Titel zu erinnern, denn das liegt schon etwa 20 Jahre zurück. Ich kann nur mutmaßen warum ich das Buch abgebrochen habe, aber wenn ich die Zusammenfassung auf Wikipedia überfliege, kommt mir ein Verdacht.
--- Zitat ---Die beiden Krieger Skar und Del, Angehörige der Satai, einer Kaste von Elitekriegern, sind von Besh-Ikne kommend auf dem Weg nach Elay, wo sie sich einem vom Tribaronat von Kohon aufgestellten Söldnerheer anschließen wollen. [...] Bei einer Rast in einem Wirtshaus werden sie von dem dortigen malabesischen Wirt jedoch davor gewarnt, den kürzesten Weg nach Norden einzuschlagen. Dort würden in letzter Zeit besonders viele Quorrl, gefährliche Reptilienwesen, die Gegend unsicher machen. Die beiden Satai lassen sich jedoch nicht von ihrem Plan abbringen und ziehen wie geplant weiter. Als sie jedoch von einer Übermacht Quorrl attackiert werden, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als die Flucht in die berüchtigte Nonakesh-Wüste anzutreten.
--- Ende Zitat ---
Ich habe eine gewisse Abneigung gegen Fantasynamen, vor allem wenn sie in Bündeln auftreten. Beim Lesen des obigen Absatzes habe ich bereits zweimal tief geseufzt und einmal mit den Augen gerollt. Hard Pass!
Edit: Gerade fällt mir noch eins ein, nämlich Hilary Mantel - Wölfe
Vielleicht lag es an der Übersetzung, aber bei dem ständigen "Er sagt", "Er sagt", "Er sagt", "Er sagt", "Er sagt", "Er sagt", "Er sagt", "Er sagt", "Er sagt", habe ich oft den Faden verloren, wer denn nun was sagt. Außerdem hilft es nicht, dass die Hälfte der handelnden Figuren Thomas heißt.
Edit 2: Das kommt davon, dass man ohne Kaffee schreibt - Typos noch und nöcher.
felixs:
--- Zitat von: bolverk am 20.01.2026 | 09:13 ---Wolfgang Hohlbein - Der Wandernde Wald
--- Ende Zitat ---
Das Ding habe ich auch nicht fertig gelesen, bzw. habe die zweite Hälfte nur ganz grob überflogen (drei Sekunden pro Seite oder so). Fand ich inhaltlich teilweise sogar ganz interessant, war mir dann aber doch etwas zu reisserisch. Und es ist, meine ich, auch nur der erste Teil einer Serie - es hat dann beim Entschluss geholfen, dass ich keine Luste hatte, mir die Folgebände zu suchen.
BobMorane:
Barbara Hambly: Jagd der Vampire
Ich habe früher viel von ihr gelesen und das gefiel mir auch gut aber ....
Die Idee des Buches ist eigentlich cool. Ende des 19 Jh wird ein Londoner Professor und ehemaliger Spion von einem Vampir angeheuert einen Mörder zu finden, de Londons Vampire meuchelt. Das Buch war spannend geschrieben, aber die Auflösung dann sooooo bescheuert, das ich die letzten 50 Seiten dann nicht mehr gelesen habe.
Raven Nash:
Der Wandernde Wald ist doch Teil 1 der Enwor-Saga, oder? Da hab ich mal geschaut, wie viele Bände die damals hatte - und das waren mir zu viele. Wie auch beim Rad der Zeit.
Ich breche meistens nach den ersten Seiten ab, wenn ich abbreche. A Song of Ice and Fire war sowas. Erstes Kapitel, drei Seiten, und ich wusste, dass ich mir das nicht über weitere tausende Seiten antun werde (und damals dachte man noch, dass die Bücher irgendwann abgeschlossen würden).
Alexei Pehov - Shadow Blizzard, der letzte Teil der Trilogie. Hätte ich beinahe abgebrochen und ist der Beweis, dass die Erzählung eines Dungeoncrawls noch langweiliger als der Crawl selber ist. Vor allem, wenn nur ein Charakter durch den Dungeon crawlt und das auch noch ein Rogue ist...
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