Hallo gilborn!
Danke für das ausführliche Feedback.
Ich versuche mal Punkt für Punkt auf die Punkte einzugehen.

1)
Finde ich schön, dass Du einen soliden Eindruck vom Regelwerk gewonnen hast.
2)
Ja, das Bild, das etwas an Weihnachten erinnert, soll praktisch sowas wie die Geburtsstunde eines Charakters symbolisieren.

3)
Das mit den Spielrunden ist quasi als sowas wie eine Empfehlung zu verstehen. KURS soll ja auch Anfänger ansprechen und wer sonst Reihenfolgen nach Brettspiel- oder Kartenspielprinzip gewohnt ist, kommt vielleicht nicht so gut damit klar, wenn am Spieltisch alle durcheinander agieren wollen.
Für Kampfsituationen soll dann natürlich die Initiative ausgeworfen werden und die Reihenfolge bestimmen, so der Plan.
4)
Guter Einwand. Vielleicht kann ich diesen Hinweis dort noch unterbringen.
5)
Vielleicht die Doppelnutzung des Begriffs "Vorteil" nicht glücklich gewählt. Ich werde mir da noch Gedanken machen. Tatsächlich könnte ich da in die Tabelle hinschreiben, welche Fertigkeit bei Gleichstand überlegen ist.
6)
Ich hatte mal eine Zwischenversion, wo der Schwellenwert für einen Krit. vom Spielwert abhängt --> wer nur einen Wert von 1 oder 2 hat, muss ne 24 Würfeln, wer schon einen Wert von 8 oder 9 hat, bekommt den Krit. auch schon mit dem Würfelwurf von 20.
Ist eigentlich auch logisch. Ich wollte es aber trotzdem vereinfachen.
Rein rechnerisch ist die Wahrscheinlichkeit für eine Krit bei einem Schwellenwert von 20+ tatsächlich größer als 5%, doch in der Praxis schafft man mit einem W20 häufiger die 20 als mit 4W6. Ich habe das mal mit einer Würfeltabelle simuliert und hatte von 30 Versuchen nur einen einzigen Krit., gleichzeitig war aber auch nur 1 Patzer darunter.
7)
Beim Thema "Vorteil" ist mir jetzt eingefallen, dass man den Begriff in der Vergleichstabelle auch durch "Vorzug" ersetzen könnte. Das sagt eigentlich ja das gleiche aus, ist aber nicht ein- und derselbe Begriff.
Ja, tatsächlich wird nicht nur der Würfelwurf, sondern das gesamt Probenresultat miteinander verglichen. Will heißen, wer höhere Modifikatoren hat, kann auch mit einem niedrigeren Würfelwurf die Oberhand bekommen.
Das mit der Monte-Carlo-Variante könnte ich mir tatsächlich noch überlegen.

Bei Bonuswürfel durch Leidenschaft ist es tatsächlich so, dass in einer Kampfszene diese sehr schnell verbraucht sein können, da man sie sowohl für Angriff als auch für Verteidigung einsetzen darf oder eben auch für ganz normale Proben. Letztendlich sollen sie insbesondere für Start-Charaktere eine gute Hilfe sein. Wer hochgelevelte Charaktere mit ohnehin höheren Werten im Einsatz hat, ist weniger auf die Leidenschaft angewiesen, da er ja schon mit 4W6 + Modifikatoren gute Ergebnisse erzielen kann und kann sie bspw. für Boss-Kämpfe aufsparen.
Natürlich wissen die Spieler nie, was der SL für einen Ingame-Tag noch im Petto hat.
9)
Ja, ich finde auch, dass man nicht immer mindestens 6 Attribute benötigt, sondern es auch auf die 4 wichtigsten verschlanken kann.
10)
Ich wollte den Seefahrer mit in der Liste haben, da die Kampagnenwelt "Izeh" (die ja noch in Arbeit ist) stark von Seefahrt dominiert wird wegen vielen Inseln und Kontinenten, die durch eine Wasserstraße voneinander getrennt sind.
Der Name meines Rollenspiels "KURS" ist nicht nur als Abkürzung gedacht, sondern steht sinnbildlich auch für "Kurs halten".

Hat also auch viel mit Seefahrt zu tun.
11)
Ja bei der Größenkategorie wäre ein Löwe tatsächlich mittelgroß, wenn man alleine nur die Höhe berücksichtigt, durch die Länge würde ich den allerdings tatsächlich schon als groß einordnen, da ein Löwe ja auch nur unwesentlich kleiner als ein Pferd ist.

12)
Ja, die Tabellen wollte ich in den jeweiligen Kapiteln noch unterbringen. Das Kapitel II sollte lediglich einen Leitfaden darstellen, in welcher Reihenfolge man einen Charakter am leichtesten Erstellen kann.
Ich würde sagen, die Tabellen folgen noch.
13)
Ja, das stimmt. Man könnte Bardenlieder auch auf einem separaten Blatt unterbringen, aber das wäre für viele andere vielleicht auch wieder zu viel Zettelwirtschaft. Immerhin sollen Barden auch geringfügig in der Lage sein, Zauber zu wirken und nicht nur Bardenlieder spielen. Der Unterschied ist auch, dass Bardenlieder keinen Zaubergrad (ZG) besitzen, Zauber hingegen schon. Wem die Spalte "Bardenlieder" stört, könnte sie ja auch z.B. wegstreichen.
Für jede Klasse ein eigenes Charakterblatt nach Vorlage von "Daggerheart" wollte ich eigentlich nicht erstellen.

Ja, vielen Dank fürs Feedback.
Das hilft mir schon ordentlich weiter.