Dazu, wenn man von einem Werk nun auf die generelle Unfähigkeit von KI (wobei das in der Praxis mehrheitlich ja wohl eher KI-Unterstützung sein dürfte - hier ist halt KI auf Leute offenbar ohne jede eigene Sachkenntnis im Bereich Rollenspiel getroffen, die damit auch das Werkzeug nicht korrekt einsetzen und kontrollieren konnten. ) schließen will, müßte man dann mit dem Verweis auf das eine oder andere autorengenerierte Werk nicht vor menschlichen Autoren warnen?
Hä?

Macht man doch ständig! Threads, in denen bestimme Nahmen als Garant für schlechte Abenteuer oder gar ganze Rollenspiele genannt werden, sind doch Legende hier. Oder wie Herr Kiesow posthum immer noch wiederholt diskreditiert wird. Oder bestimmte Leute im TSR-Umfeld von ganz früher. Oder sich das Maul über "schlechte" Cover zerreißen. Oder dass vor ganzen Verlagen
gewarnt wird, die es wagen, die grammatische Adressierung von Menschen zu ändern...
Und
wäre es so, dass es eine beunruhigende Anzahl an menschlichen Rollenspiel-Scam gäbe (also Material, was anscheinende nur gemacht wurde, um Geld zu verdienen und nicht mit der Absicht, ein im Rahmen der Möglichkeiten auch brauchbares Produkt zu liefern) dann hätten wir hier auch entsprechende Themen. Ich vermute nur, dass es das in der Weise nicht gibt. Und über eine gewisses,
F.A.T.A.L.esMachwerk, wo zweifelhaft ist, ob es mit wirklich konstruktiver Intention geschrieben ist, wurde ja auch schon genug Text geschrieben.
Umgekehrt könnte man fragen, warum die Reaktionen so... empfindlich sind, wenn es in Richtung der KI-Bubble geht

Meine Vermutung: Da gibt es Leute, die bisher Zeit und Mühe gescheut haben, sich die nötigen Skills für das manuelle Anfertigen einer kreativen Arbeit drauf zu schaffen und die jetzt deutlich (aber mit Abstand
deutlich!) schneller als sie (und Andere) es jemals hätten machen können
viele Erzeugnisse (mit ich nenne es mal... schwankender Qualität) produzieren können. Diese Leute sind begeistert, was SIE da erschaffen haben, fühlen also das, was Künstler nach Fertigstellung eines Werkes fühlen. Sie sind aber nicht die Schmerzen gegangen, wieder und wieder die eigenen Werke nach Stunden voller Arbeit letztlich vernichten und nochmal neu zu machen, weil sie das Gefühl haben, es noch besser zu können. Wieder. Und wieder. Und wieder. Und dann kommt der Augenblick, wo man es öffentlich macht - und es hagelt Kritik. Weil es eben immer NOCH besser geht. Aber weil man es an sich selbst schon geübt hat, ist da eine gewisse Resilienz.
Und diese Resilienz fehlt jenen Promptern, die nicht nachvollziehen könne (oder wollen), wie der vergleichbare, manuelle Prozess sich an
fühlt um das Werk zu erstellen, was grad eine Maschine für sie gemacht hat.
Dass diese Iteration von
Versuch - Ergebnis- kritische Betrachtung - erneuter Versuch bei dem hier vorgestellten Produkt ganz offensichtlich nicht erfolgt ist, ist meiner Ansicht nach sehr offensichtlich.