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[Serie] Starfleet Academy

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Prisma:

--- Zitat von: Outsider am 12.03.2026 | 22:00 ---
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ich habe nicht viel Ahnung vom Star Trek Universum, aber gab es nicht so etwas wie Nahrungsreplikatoren. Wie kann es da zu einer Hungersnot auf einer Kolonie kommen die ansonsten intakt ist? Warum ist die von Versorgungsflügen abhängig welche Nus Braka erst zum Kriminellen gemacht haben usw.

--- Ende Zitat ---


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Ja, Nahrungs- und generelle Replikatoren sind seit TNG absoluter Standard. In DISCO gibt es die ironischerweise aber schon vorher. Ein Nahrungsreplikator braucht Energie und Material was er zu essbaren Dingen umbauen kann. Fehlt eine dieser Komponenten gibt es kein Essen.

Versorgungsflüge sind nur dann wichtig, wenn es um spezielle Ware geht, die nicht so einfach repliziert werden kann, oder nicht in der gewünschten Menge in der gewünschten Zeit.

Der "Burn" hat ja Warpreaktoren und andere Dilitiumgeräte zerstört, also auch Kraftwerke auf Planeten. So könnte man sich erklären, warum es keine Energie mehr gegeben haben soll, um ausreichend Replikatoren zu versorgen. Das ist aber Blödsinn, weil auch z.B. Fusionsreaktoren zur Verfügung stehen. Die werden unter anderem auch in Impulsantrieben eingesetzt, in Raumstationen und anderen Bereichen. Es handelt sich also nicht um eine vergessene, sondern um eine aktiv genutzte Technologie, die nicht vom Burn betroffen ist.

Auch wenn es Anfangs nach dem Burn Schäden gegeben hat, zu langwierigen Hungersnöten wäre es nicht gekommen, weil es so viele Replikatoren gibt, die nicht alle gleichzeitig kaputt gehen können und Energie vorhanden gewesen wäre. Nicht für FTL-Reisen, aber um Nahrung und Gegenstände, Kleidung etc. zu replizieren hätte es locker gereicht. Organische Materie hätte es auch genug gegeben. Die verschwindet ja nicht einfach so durch den Burn.

Die Prämisse von STA ist settingintrinsisch also Quatsch und nicht allein durch den Burn zu erklären. Settingintegrität dürfte den Autoren der Serie aber auch nicht wichtig genug gewesen sein und ich glaube, die können das auch nicht leisten, selbst wenn sie wollten.



EDIT, Nachtrag: Noch was vergessen.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Es ist sogar noch blöder, denn die Dilitiumknappheit würde vor allem Föderationsschiffe und andere FTL-Antriebe betreffen, die auf Dilitium basieren. Es gibt aber FTL-Antriebe die sich anders befeuern, etwa die der Romulaner. Die müssten nach einem Burn-Ereignis den Quadranten quasi in die Tasche gesteckt haben. Ich weiß nicht ob in STA diese "Romulus ist einer Supernova zum Opfer gefallen" Storyline existiert, aber auch die in hirnrissig, weil die nicht einfach so, zack, passiert und es im Romulanischen Sternenimperium genug Planeten, Flotten, Installationen usw. im Imperium gibt. Die Romulanerprämissen von PICARD und JJ Trek sind also auch unsinnig und das war nur die Spitze des Eisbergs. Man hat es halt nicht besser gekonnt.

Runenstahl:
Die 1. Staffel ist zuende und hat einen schönen Abschluss hingelegt. Ja, der Plot mit den Minen macht wenig Sinn aber wie so oft bei Star Trek ist das "Problem der Woche" eh nur der Hintergrund vor dem das Zwischenmenschliche der Crew abläuft. Uns hat die Folge (und die Serie als ganzes) sehr gut gefallen und wir warten jetzt gespannt auf Staffel 2 (die ja wohl auch schon gedreht ist).

1of3:
Ich freu mich auch auf Staffel 2 und möchte diese Folge gerne ganz schnell vergessen. Da kann ich Mission Farpoint und Terra Nova lieber im Original gucken.

Reno's Thing hat überraschend gar nicht wehgetan. Immerhin.

Outsider:

--- Zitat von: Prisma am 12.03.2026 | 23:27 ---
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Ja, Nahrungs- und generelle Replikatoren sind seit TNG absoluter Standard. In DISCO gibt es die ironischerweise aber schon vorher. Ein Nahrungsreplikator braucht Energie und Material was er zu essbaren Dingen umbauen kann. Fehlt eine dieser Komponenten gibt es kein Essen.

Versorgungsflüge sind nur dann wichtig, wenn es um spezielle Ware geht, die nicht so einfach repliziert werden kann, oder nicht in der gewünschten Menge in der gewünschten Zeit.

Der "Burn" hat ja Warpreaktoren und andere Dilitiumgeräte zerstört, also auch Kraftwerke auf Planeten. So könnte man sich erklären, warum es keine Energie mehr gegeben haben soll, um ausreichend Replikatoren zu versorgen. Das ist aber Blödsinn, weil auch z.B. Fusionsreaktoren zur Verfügung stehen. Die werden unter anderem auch in Impulsantrieben eingesetzt, in Raumstationen und anderen Bereichen. Es handelt sich also nicht um eine vergessene, sondern um eine aktiv genutzte Technologie, die nicht vom Burn betroffen ist.

Auch wenn es Anfangs nach dem Burn Schäden gegeben hat, zu langwierigen Hungersnöten wäre es nicht gekommen, weil es so viele Replikatoren gibt, die nicht alle gleichzeitig kaputt gehen können und Energie vorhanden gewesen wäre. Nicht für FTL-Reisen, aber um Nahrung und Gegenstände, Kleidung etc. zu replizieren hätte es locker gereicht. Organische Materie hätte es auch genug gegeben. Die verschwindet ja nicht einfach so durch den Burn.

Die Prämisse von STA ist settingintrinsisch also Quatsch und nicht allein durch den Burn zu erklären. Settingintegrität dürfte den Autoren der Serie aber auch nicht wichtig genug gewesen sein und ich glaube, die können das auch nicht leisten, selbst wenn sie wollten.



EDIT, Nachtrag: Noch was vergessen.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Es ist sogar noch blöder, denn die Dilitiumknappheit würde vor allem Föderationsschiffe und andere FTL-Antriebe betreffen, die auf Dilitium basieren. Es gibt aber FTL-Antriebe die sich anders befeuern, etwa die der Romulaner. Die müssten nach einem Burn-Ereignis den Quadranten quasi in die Tasche gesteckt haben. Ich weiß nicht ob in STA diese "Romulus ist einer Supernova zum Opfer gefallen" Storyline existiert, aber auch die in hirnrissig, weil die nicht einfach so, zack, passiert und es im Romulanischen Sternenimperium genug Planeten, Flotten, Installationen usw. im Imperium gibt. Die Romulanerprämissen von PICARD und JJ Trek sind also auch unsinnig und das war nur die Spitze des Eisbergs. Man hat es halt nicht besser gekonnt.

--- Ende Zitat ---

Danke für die Aufklärung  :d

Schade das es so verbockt wurde.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ich hatte am Anfang schon kurz gestutzt als von Hungersnöten und Versorgungsflügen die Rede war weil die Menschen Wasser und Nahrung brauchten (und Medikamente etc.) und das daraus die Piraterie entstanden ist. Oder besser die Notwendigkeit überhaupt Rohstoffe irgendwoher zu bekommen. Die Serie zeigt ja selbst das alle Krankheiten, Verletzungen oder medizinische Notfälle aka ich habe meinen Combatch verschluckt haha…sich mit einem Medical Tricorder lösen lassen, wofür braucht man dann Lieferung von Medikamenten???

Ich hatte Star Trek nicht so Low Tech in Erinnerung das solche Bedürfnisse ein Problem darstellen würden. Das Ganze erinnerte mich mehr an Battle Tech der 3025 Ära.

Am Anfang war es nur ein Hintergrundrauschen welches von den ganzen dämlichen Witzen, Slapstickeinlagen und Verballhornungen überschattet wurde. Das im Finale Nus Brakas einzige Motivation war Rache für die Zeit der ausbleibenden Hilfslieferungen und angebliche Zerstörung seiner Welt zu nehmen, war ein weiterer Tiefpunkt. Der Typ scheint sich ja gut was aufgebaut zu haben und es funktioniert in weiten Teilen. Und dann wird seinen ganzen Storyarc wegen etwas das er in all seiner Lebenszeit nicht gerafft hat für die finale Folge über Bord geworfen. Da wirkt seine Rolle auch kaum noch glaubhaft. Die Kanzlerin, aka Pippi Langstrumpf Queen of Pranks, hat ja über 9 Folgen bewiesen das man sie und ihre Art die Akademie zu führen nicht ernst nehmen kann. Jetzt wird auch der Gegenpart demontiert. Es ist halt dieses schreckliche Writing immer nur für genau einen Moment Fakten zu schaffen die vorher längst Fragen hätten aufwerfen müssen und die Protagonisten über ihr ganzes Leben hätten beschäftigen müssen. Aber das wird alles ausgeblendet um eine Folge zu füllen. Am Ende versucht die Serie nicht nur alles ins Lächerliche zu ziehen (ich sag nur Caleb Mir´s „Das ist Faschismus!“ Ausruf, weil er sich ein Zimmer teilen muss), sondern sie versagt auch komplett, wenn es um das Worldbuilding und die Kernelemente geht. Die Akademie ist auf Sitcom Niveau Comedy, es fehlen nur die eingeblendeten Lacher, die Handlung außerhalb der Akademie wird grob herbeifantasiert und ist komplett inkonsistent. Viel schlechter geht es eigentlich kaum. Erstaunlich das die Leute sich über moppelige Chars aufregen, wenn alles andere so viel schwerer wiegt.

Sashael:
Ich fand die letzte Folge wieder gut.

Okay, die Anzahl der Minen für den Einschluss des Förderationsraumes war immer noch albern, aber der Rest hat gestimmt.

Reno hat auf ihre Art einfach gerockt.

Und es wurde auch früher thematisiert, dass man Hilfsgüter tatsächlich zu einem Planeten fliegen muss, weiß jetzt nicht, wie da die Auffassung entstehen konnte, dass es sich um ein galaxisweites Magic Wonderland handelt, in dem an jeder Ecke Replikatoren stehen, die einfach alles replizieren können. Vor allem wenn man einbezieht, dass dieser Galaxis gerade ihre wichtigste Energiequelle um die Ohren geflogen ist.

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