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[Serie] Starfleet Academy
Talasha:
--- Zitat von: KWÜTEG GRÄÜWÖLF am 23.01.2026 | 11:52 ---Das kann ich völlig untheoretisch beantworten: meine Bundeswehreinheit hatte zwei nacheinander folgende Chefs. Der erste war ein völlig unkonventioneller Kasper, der genau solche Posen gemacht hatte, der zweite war ein Vertreter der Pete-Hegseth-Schule des Militärballetts (also: korrekt getragene Uniform und vorgeschrieben Haltung sind das A&O).
Unter dem ersten haben wir in etlichen Manövern alle anderen weit punktemäßig überholt, unter letzterem waren wir höchstens nur noch Durchschnitt.
--- Ende Zitat ---
Gibt es bei der US-Army nicht sogar den Spruch: "Keine Einheit die eine Inspektion besteht ist Kampfbereit, keine Einheit die Kampfbereit ist besteht eine Inspektion." ?
Prisma:
Ich denke, man kann nicht behaupten die Sternenflotte wäre keine militärische Organisation. Das ist einfach nicht haltbar. Das Quellenmaterial ist da vollkommen eindeutig. Es reicht schon eine Folge irgend einer Star Trek Serie sehen, in der die Sternenflotte, bzw. deren Personal vorkommt, um das zu erkennen.
Der Dämon hat recht, wenn er schreibt dass Sternenflottenangehörige in Friedenszeiten mehr Forscher und Diplomaten sind und in Kriegszeiten mehr Soldaten. Die lernen beides und können beides. Das trifft auf bisher alle Sternenflottenoffiziere zu, aber sie bleiben Militärangehörige mit allen Rechten und Pflichten. Und selbst bei STA ist die Academy Seite militärisch organisiert.
(Ein weiterer Grund warum die Trennung in Academy und War College bei STA keinen Sinn macht. Vielmehr könnte man in der Post-Burn-Zeit das War College in Academy umbenennen und den Science und Diplomatieteil dort weiter ausbauen.)
Das Argument dass Admiräle Antagonisten waren geht völlig ins Leere, da ein Admiral ein Militär ist und wenn man ihm dienstlich untersteht und einen Rang führt man ebenfalls ein Militär in einer militärischen Flotte ist.
Daran festzuhalten dass die Sternenflotte keine militärische Organisation sei ist also auch aus dieser Perspektive Quatsch. Weder "Age of Sail in Space" noch die sexy Brückenoffiziere hebeln das aus. Natürlich gab es Ausnahmen wie Trois Kleid. Welches beim liberaleren Picard in Ordnung ging, beim formelleren Jellico aber nicht. Da musste Troi Uniform tragen. Wäre Troi kein Militär hätte sie nein sagen können und es auch getan! Kann sie aber nicht, weil sie Offizierin und damit Militärangehörige ist. Bleiben wir mal bei Troi. Später will sie die Prüfung zum "Commander" (aha!) machen und erkennt den Kern darin, dass man fähig sein muss Crewmitglieder in den Tod zu schicken und zwar per Befehl (oho!), wenn es sein muss, um z.B. das Schiff/die Crew zu retten. Solche Kommandoentscheidungen treffen nur Militärs. Ja, richtig. Troi ist Militärpsychologin und später wird sie auch Commander.
Übrigens, das Argument die Sternenflotte sei kein militärisch organisierter Verein, weil es da nicht preussisch-militärisch zugeht, ist doch auch komplett unhaltbar. Mein Gott, seht euch doch die Serien und Filme an!! Auch hat niemand behauptet das Star Trek Military SciFi ist. Dennoch ist die Sternenflotte eindeutig militärisch organisiert.
--- Zitat von: Teylen am 23.01.2026 | 13:09 ---Nu oder so sexistischer Rotz wie das leicht dickere Frauen ein Zeichen für den Verfall der Sternenflotte seien. Wo es gerade bei TOS und später auch in anderen Serien dickere Männer (Scotty, O'Brian) gab. Vom Kirk Manöver (also Wampe einziehen) mal abgesehen.
--- Ende Zitat ---
Erstmal: Niemand hat gesagt das dicke Frauen den Verfall der Sternenflotte darstellen. Vielmehr sind dicke Frauen (und Männer!) in der Sternenflotte einfach nicht plausibel und kommen in der Regel auch nicht vor. Das hat nichts mit Sexismus zu tun. Denn O'Brien war nie fett. Scotty sehr lange Zeit auch nicht. In TOS ist er nicht fett. Erst in den Filmen Teil 5 und 6 ist Übergewicht zu sehen. Das sind aber die letzten zwei Filme mit den lebenden Legenden. Scotty ist wohl noch im Dienst weil er ein Ausnahmeingenieur ist und Ende Teil 6 werden sie ausgemustert und Anfang Teil 7 fliegen sie gar nicht mehr aktiv.
Die Figuren in STA sind hingegen sehr wohl dick, nicht "leicht übergewichtig". Das es Dicke unter den Kadetten gibt geht mMn noch in Ordnung. Die können das ja in der Akademie abtrainieren. Im Abspann sieht man sogar eine Gym. Auch das SAM dick ist, schafft als Hologramm keinen Schaden. Doch fette Offiziere, wie auf der Brücke der Athena, sind auf Raumschiffen und Außeneinsätzen einfach nicht plausibel, weil es sie massiv einschränkt und sie und ihr Umfeld gefährdet.
--- Zitat von: Teylen am 23.01.2026 | 13:09 ---Und davon das die vermeintlich fetten Chars den Großteil der Kritiker vermutlich mit Links in Punkto Fitness, Sport und Kanpf in die Tasche stecken können.
--- Ende Zitat ---
??? Was meinst du? Die fiktiven Figuren gegen die echten Menschen? Die Schauspieler gegen die Kritiker? Und was soll das überhaupt aussagen?
--- Zitat von: Teylen am 23.01.2026 | 17:05 ---Wer beim Anblick der dickeren Charaktere bei SFA davon fantasiert das es total unpassend für das Militär/die Zukunft sei steht da auf direkten Linie mit der US Regierung.
--- Ende Zitat ---
Das ist dreierlei: ein ad-hominem, haarsträubender Unsinn und sogar beleidigend.
Runenstahl:
Alles gut. Ich denke nicht das hier irgendwer irgendwen überzeugen wird. Die einen mögen die neue Serie, die anderen halt nicht. Soll doch jede Person gucken oder eben nicht gucken wollen was ihr Spaß macht.
Prisma:
--- Zitat von: Runenstahl am 24.01.2026 | 00:17 ---Alles gut. Ich denke nicht das hier irgendwer irgendwen überzeugen wird. Die einen mögen die neue Serie, die anderen halt nicht. Soll doch jede Person gucken oder eben nicht gucken wollen was ihr Spaß macht.
--- Ende Zitat ---
Okay, dann sprechen wir doch mal über die positiven Potentiale der Serie.
Er ist zwar viel kritisiert worden, aber ich finde den Klingonen gut. Ein klingonischer Mediziner ist doch mal was frisches. Der darf gerne auch mal ruppiger werden und auch gerne mal seine Patienten verarschen. Ich kann mir vorstellen, dass diese Figur das Potential zum fan favorite hat.
(Ich mochte übrigens den Gag in Episode 1 wo die Jem'hadar den Klingonen weghaut und der "Autsch" sagt, während SAM daraufhin rasch versichert das Dank unnötig sei. Das war ziemlich cartoon-haft, aber ich habe gelacht.)
Ich mag auch die Admiralstochter, obwohl das einfach nur auf Sympathie beruht. Die Figur wirkt auf mich wie die Schlauste im Team und dürfte ein ruhiger Pol der Vernunft sein, ohne an Spritzigkeit zu verlieren. Ich denke, wir haben hier Command-Material.
Der Typ der auf der Außenhülle spazieren war hat auch einiges an Potential, welches man immer dann aus dem Hut ziehen könnte, wenn Bedarf ist. Das ist aber gleichzeitig eine sehr große Gefahr, denn es verführt zu "künstlichem" Drama und Rettung per Plot-device. Es ist wichtig diese Figur nicht zum Superhelden zu entwickeln.
SAM hat als Hologramm so viele Möglichkeiten, aber die müssen auch clever ergriffen werden. Ihr Charakter sollte im Laufe der Serie "normaler", bzw. angepasster werden. Gleichzeitig gilt es auch hier sie nicht zur Superheldin mutieren zu lassen, sie aber mit ihren Stärken neue Wege gehen und neue Lösungen finden lassen. Ein großer Vorteil ist, dass sie Software ist, gleichzeitig ist das ein großer Nachteil. Mir schweben da so Bladerunner 2049ige Szenen vor, wo sie z.B. unter beschädigten Emitter leidet und eine Krisensituation bewältigen muss. So könnte diese Figur, anhand ihrer Schwächen und Stärken wachsen.
Am schwächsten sehe ich Jayden Caleb, den ich noch nicht so interessant finde. Aktuell finde ich nicht dass er Kommando-Material ist, wie zuerst suggeriert, da sehe ich wie gesagt eher die Admiralstochter. Er wird vermutlich immer wieder mit seiner Vergangenheit in Versuchung geführt werden. Ich sehe für ihn aber derzeit kein interessantes Potential.
Edit: Name korrigiert.
Runenstahl:
Ich glaube du wirfst da Charaktere durcheinander. Jay-Den ist der klingonische Mediziner. Bin mir also nicht sicher wen du mit Jayden meinst.
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