Autor Thema: [Serie] Starfleet Academy  (Gelesen 4910 mal)

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Offline Orok

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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #125 am: Gestern um 16:25 »
Wenn es den typischen Plotlines folgt, wird es wenigstens eine Drogen-Folge geben :P
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Online tarinyon

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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #126 am: Gestern um 16:27 »
Wenn es den typischen Plotlines folgt, wird es wenigstens eine Drogen-Folge geben :P

Und eine, wo sie ne Ziege von den Romulanern aus dem War College klauen. Man sieht schon, man kann das alles nicht mehr Ernst nehmen. Ich lache und weine gleichzeitig.

Offline Orok

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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #127 am: Gestern um 16:30 »
Und eine, wo sie ne Ziege von den Romulanern aus dem War College klauen. Man sieht schon, man kann das alles nicht mehr Ernst nehmen. Ich lache und weine gleichzeitig.
Die Folge würde ich sogar feiern :D
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Offline Sashael

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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #128 am: Gestern um 18:12 »
Und eine, wo sie ne Ziege von den Romulanern aus dem War College klauen. Man sieht schon, man kann das alles nicht mehr Ernst nehmen. Ich lache und weine gleichzeitig.
Ich feiere das.

Weil mir NOCH eine Serie nach dem gleichen Muster wie TOS-NG-VOY-DIS-SNW würde ich ziemlich überflüssig finden. Vor allem, weil SNW noch läuft.
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Offline Alexandro

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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #129 am: Gestern um 19:56 »
a.) Wie man bei den anderen Kadetten sieht, ist die nicht extrem klein. Und sie haben Ecken und Kanten. Einen solchen Gegenstand zu verschlucken, halte ich für medizinisch bedenklich.

Wir reden von den Dingern hier:

Der Kommunikator ist nur der Knopf, ohne die „Flügel“ (die können entfernt werden, und nach Bedarf durch welche ausgetauscht werden, die Tricorder und/oder Phaser integriert haben – wie es bei der Führungscrew standardmäßig der Fall ist). Das erscheint mir nicht unrealistisch, dass man den verschluckt (im Gegensatz zu Discovery, wo die Dinger noch deutlich massiver waren).

Der Brand ist sogar noch blöder denn:
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Das kann man machen, es bringt aber nicht die durch den Brand zerstörten Schiffe wieder zurück (und das Romulanische Reich war zu diesem Zeitpunkt auch nicht das, was es mal war - insofern fraglich wieviele von ihren Schiffen sie noch hatten).

Marvel Star Wars ist schuld. Die haben 1977 den Standard etabliert, dass bei allem, was so in die Kategorie "Abenteuer mit positiver Grundstimmung" fällt, mindestens ein Gag pro Minute fällig ist.

Fixed it for you.
Han muss natürlich (nachdem er eine Lüge über die Commanlage abgelassen hat, die nichtmal ein lobotomisierter Wookie glauben würde) auf die Kommanlage schießen, und dann einen „witzigen“ Spruch ablassen. Offensichtlich ist Han Solo ein „retard“. ;)

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Online Skaeg

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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #130 am: Gestern um 20:17 »
Der Kommunikator ist nur der Knopf, ohne die „Flügel“
Ihr fehlt in der Szene das komplette Ding mit Flügeln.

Zitat
Fixed it for you.
Das hast du festgestellt? Wie man das bei Marvel-Filmen gemacht hat? Kann ich mir kaum vorstellen. Bei Star Wars vergehen große Teile ohne irgendwelchen Humor. 
Nur zum Verständnis: "Ein Gag pro Minute" war selber kein Gag oder launiger Spruch, sondern eine messbare Tatsache. 80% (16 von 20) der MCU-Filme zwischen 2008 und 2019 liegen bei einem durchschnittlichen Abstand zwischen Witzen von 44 Sekunden (Spiderman: Homecoming) bis 2 Minuten (Thor).
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Offline Alexandro

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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #131 am: Gestern um 20:27 »
Du hast offensichtlich andere Marvel-Filme gesehen, als ich (oder leidest unter kognitiver Bias).
Ich habe auch schon Marvelfilme komplett ohne Humor gesehen, und selbst die humorvollen hatten nicht einen Gag pro Minute.

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Offline Outsider

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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #132 am: Gestern um 20:34 »
Du hast offensichtlich andere Marvel-Filme gesehen, als ich (oder leidest unter kognitiver Bias).
Ich habe auch schon Marvelfilme komplett ohne Humor gesehen, und selbst die humorvollen hatten nicht einen Gag pro Minute.

https://www.visu.info/marvel-cinematic-universe-joke-count

Glaub es oder nicht. Die Marvel Filme sind fast schon Komödien  ~;D

Vielleicht nicht dein Humor.
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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #133 am: Gestern um 20:35 »
Du hast offensichtlich andere Marvel-Filme gesehen, als ich (oder leidest unter kognitiver Bias).
Ich habe die meisten überhaupt nicht gesehen, und mir natürlich auch nicht die Mühe gemacht, das selber zu zählen. Die haben sich andere gemacht.
https://www.visu.info/marvel-cinematic-universe-joke-count

Zitat
Ich habe auch schon Marvelfilme komplett ohne Humor gesehen,
Welche?

Zitat
und selbst die humorvollen hatten nicht einen Gag pro Minute.
Welche?
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Offline Sashael

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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #134 am: Gestern um 20:45 »
Wenn man jeden launigen Spruch von fu...ing Spider-Man als "Gag" wertet, hat man a) das Wort "Gag" nicht verstanden und versteht b) das gesamte Spider-Man Franchise nicht.

Zitat
Below is an infographic which has counted every quip, one-liner, joke and gag in each film.
Sorry, sowas echt zu doof.

An der Messlatte wären dann Guy Ritchie Filme allesamt Slapstickkomödien.

Um zurück zum Thema zu kommen:
Ne tiefernste Serie über die Kadetten der Starfleet Academy wäre imo so unterhaltsam wie "Denver Clan".
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Offline Alexandro

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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #135 am: Gestern um 20:51 »
Was Sashael sagt: wenn man das alles als "Gag" zählt, was da in der "Info"grafik aufgezählt wird, dann hat "Stirb Langsam" mehr Gags pro Minute, als "Die Nackte Kanone".

Aber zurück zur Academy.
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Offline Outsider

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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #136 am: Gestern um 21:15 »
Um zurück zum Thema zu kommen:
Ne tiefernste Serie über die Kadetten der Starfleet Academy wäre imo so unterhaltsam wie "Denver Clan".

Naja, zwischen tiefernst und dem was Starfleet Academy uns vorsetzt liegen aber ordentlich Graustufen.

Der gezeigte Humor passt einfach nicht zu dem was die Serie darstellen möchte.
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Online Skaeg

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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #137 am: Gestern um 21:35 »
An der Messlatte wären dann Guy Ritchie Filme allesamt Slapstickkomödien.
Nach welcher Messlatte wären sie das denn nicht?

Zitat
Ne tiefernste Serie über die Kadetten der Starfleet Academy wäre imo so unterhaltsam wie "Denver Clan".
Holy Strawman, Batman!
Oh, Moment.

Naja, an der Frequenz muss man es aber in der Tat nicht aufhängen, wenn es um diesen spezifischen Witz geht. "Hahaha, der Charakter ist so doof, dass er ein technisches Gerät verschluckt hat und für den Doktor ist das so erwartet, dass er nur 'jetzt schon?' fragt" kann man für einen passenden Witz für eine Star Trek-Serie halten. Oder man kann wie gesagt einfach konstatieren, dass der Witz in praktisch gleicher Weise schon bei Ralph Wiggum und Amy Wong auftauchte, sich fragen, welchen Ton diese Serien hatten und ob man diesen Ton für eine Star Trek-Serie haben will.

(Ich war übrigens wie ersichtlich erst geneigt, der Serie 'ne Chance zu geben, aber ihr habt echt euer Bestes getan, um dies zu ändern. Gratzi.)
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Offline Sashael

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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #138 am: Gestern um 22:11 »
Angesichts der Tatsache, dass du auch über Marvelfilme herziehst, die du laut eigener Aussage nicht gesehen, wäre die Hoffnung aber vergeblich, dass du bei Nicht-Ansehen der Serie dich hier raushältst?
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Offline Outsider

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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #139 am: Gestern um 22:20 »
Angesichts der Tatsache, dass du auch über Marvelfilme herziehst, die du laut eigener Aussage nicht gesehen, wäre die Hoffnung aber vergeblich, dass du bei Nicht-Ansehen der Serie dich hier raushältst?

Er zieht doch garnicht über Marvel her? Das die Filme einen gewissen Joke-Faktor haben ist.doch allgemein bekannt.

Kritik an Starfleet Academy ist bei der Performance zumindest berechtigt. Die Serie präsentiert sich in keinem sehr guten Licht. Außer man möchte eine Komödie daraus machen.

Was auch okay wäre, Titel, Anspruch  60 Jahre Star Trek deuten aber irgendwie nicht darauf hin, dass man so einen Veriss (Abrechnung?) mit dem Franchise erwarten darf.

Und ich hoffe Alexandro hat seinen Beitrag selber gelöscht! Wegen einer Serie derart nachzutreten ist absolut kindisch.

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Offline Alexandro

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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #140 am: Gestern um 22:32 »
Als "kindisch" würde ich eher "Ihhh, da liegen (im Vorschaubild) junge Menschen zusammen auf einer Wiese und berühren sich dabei" bezeichnen (das erinnert mich an minderintelligente, 13jährige Metal-Fans (sorry für die Dopplung), die so unsicher in ihrer Sexualität sind, dass sie alles was auch nur peripher mit Gefühlen zu tun haben könnte "total gaaaaaay" finden  ;) ). Das ist sogar noch kindischer als "eigentlich wollte ich der Serie eine Chance geben, aber weil ihr eine andere Meinung habt, habe ich mich jetzt entschieden die Serie zu hassen" und ähnliche Trotzreaktionen.

Aber um etwas positives zu bringen, Trekyards schauen sich das Academy-Ship im Detail an:
https://youtu.be/7ZNAl1pIaew
« Letzte Änderung: Gestern um 23:31 von Alexandro »
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Offline Talasha

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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #141 am: Heute um 07:52 »


Das kann man machen, es bringt aber nicht die durch den Brand zerstörten Schiffe wieder zurück (und das Romulanische Reich war zu diesem Zeitpunkt auch nicht das, was es mal war - insofern fraglich wieviele von ihren Schiffen sie noch hatten).
Naja, es bringt halt den Blödsinn mit dem Dilithiummangel zum Einsturz.
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Offline First Orko

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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #142 am: Heute um 08:57 »
Ich habe gestern dann doch mit der Liebsten auch Folge 1 gesehen. Mein Fazit vorweg: Die Soundeffekte waren ganz cool.

Der Rest... muss man schauen, wo sie damit hinwollen.

Zunächst mal: Die Meisten Dinge, über die sich hier gestritten wird (und das wieder in einem Tonfall.. meine Güte  ::) Leute ist ist fiktiv, optionale Unterhaltung! Wie fragil muss man in seiner Nerd-Persönlichkeit sein, um mit solchen rhetorischen Geschützen zu ballern, ey...  wtf?) haben uns gar nicht so massiv gestört. Das Zusammenrollen auf dem Stuhl...pft naja. Meine Freundin fands lustig, ich wusste ja dass es kommt.  Holo-Persönlichkeiten... joa, da musste halt was BRANDNEUES her und typische SciFi-Tropes wie Androiden und Cyborgs sind ja schon da. Kann man machen, muss man vielleicht nicht. Nicht-magersüchtige Menschen auf nem Ausbildungschiff... yeah, wenn man sonst nix findet, worüber man sich aufregen will. Und physikalische Korrektheit bei Star Trek...? Lol.

Die eigentlichen Schwächen bzw. Ungereimtheiten sehe ich beim Drehbuch, da wurden einige Entscheidungen getroffen, die ich einfach nicht verstehe:

- Die Anfangsszene.
Gehen wir mal für nen Moment davon aus, dass man bei einer neuen Serie in der ersten Szene ein bisschen schonmal anteasern will, worum es da gehen soll. Dann entnehme ich: Föderation hält Kriegsgericht, manipuliert eine Mutter, um mitzuhelfen und bestraft diese dann dafür, um dann zu versuchen, den Sohn (der gerade seiner einzigen Vertrauensperson gewaltsam! entrissen wurde - mehr traumatisieren kann man einen Menschen eigentlich nicht in so kurzer Zeit) in ihre Organisation hinein zu manupulieren...?! Hier wird sowohl der Hauptcharakter als auch die Föderation innerhalb weniger Minuten komplett zerlegt. Hell, wir hätten fast aufgehört zu gucken! Tatsächlich tat mir Nus Braka echt leid in der Szene, und sowohl sein wie auch Calebs Motivation haben mich komplett überzeugt.

Allen, die DISCO S3 nicht geguckt haben (wie mich, ich hab halt nur mal zum Burn was nachgelesen) wird nochmal die Story auf nem Spaziergang im Park nacherzählt - also Tell don't show, während man eine ganze Szene aufgewendet hat um die (scheinbaren?) beiden Hauptcharaktere der Serie und ihren Konflikt einen mit dem Zaunpfahl ins Gesicht zu prügeln. Aha.

Und wie war das jetzt: Mama Nahla verliert so mit ~400 Jahren ihren Sohn, um dann (für sie wirklich SEHR) kurze Zeit danach als Richterin (?) Mutter und Sohn auf die obige Weise zu trennen um DANN festzustellen "Hui, das war aber pöse. Da entlasse ich mich dann wohl besser gleich selbst". Und dann hat sie ihn angeblich die ganze Zeit gesucht..? So sah es in ihrer zweiten Szene aber nicht aus. Also eine gehetzte Frau auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit und dem Zwang, ihren Fehler wieder gutzumachen stelle ich mir anders vor.

Die Etablierung des klischeehaften Teenager-Dreigespanns um "Cooler Außenseiter" vs "Arrogantes Arschloch" werben um die Klassenschönheit innerhalb einer Szene, die nur noch klischeehafter hätte werden können, wenn eine Fehlfunktion sie in einen holografischen Regen gehüllt hätte  ::) Subtil ist anders...

Und dann so Kleinigkeiten. Calebs Frisur musste korrigiert werden! Aber...alle Anderen dürfen tragen, was sie wollen...? Echt jetzt? Ich mein, direkt dahinter waren zwei Frauen mit langen, teilweise offenen Haaren bzw frecher Strähne.. da musste nix gemacht werden. Und der Klingone.. nagut, wahrscheinlich traditionelle Haartracht, bei denen ist ja eh alles traditionell. Darf nicht angefasst werden, klar...  pfft. Wenn man sowas etablieren will, dann konsequent oder macht dann deutlich, das Nahla das macht, um Druck auf Caleb auszuüben. Wäre dann SO aber psychologisch kontraproduktiv.

Sam soll genauso nervig wirken, wie sie es tut. Wenn man das mit der Holo-Kolonie (Holonie...?) schluckt, kann ihr Charakter aber als Comic Relief funktionieren, auch wenn sie mit dem Holodock konkurrieren wird. Ob das so schlau ist...?

Insgesamt durchwachsen. Ein paar interessante Elemente drin, viel zu viel Chrom und Glas (seriously, die Kadetten müssten in der ersten Woce alle erstmal Beulen an der Stirn haben! Ich hab einmal in einem Büro mit nur ein paar Glaswänden gearbeitet, wo der Chef sich gegen Aufkleber ausgeprochen hat - und JEDE·R Neue ist da einmal gegen gerannt) , wobbly writing... am Ende gab es aber den "Plot der Woche" , ich Brakas Auftritt tatsächlich unterhaltsam und die Anspielung an Harry Mudd ist ja offensichtlich und die Auflösung war schon Star Trek-typisch. Ich befürchte nur, dass sie sich mit Caleb eine Burnham 2.0 gebaut haben, zwar deutlich sympathischer und auch besser gespielt, aber Star Trek um eine zentrale Figur herum funktioniert für mich nicht.

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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #143 am: Heute um 09:03 »
Angesichts der Tatsache, dass du auch über Marvelfilme herziehst, die du laut eigener Aussage nicht gesehen, wäre die Hoffnung aber vergeblich, dass du bei Nicht-Ansehen der Serie dich hier raushältst?
Sich darüber zu echauffieren, dass ich nicht alle 20 in dieser Statistik erfassten Filme gesehen (sondern nur ungefähr die Hälfte... ehrlich gesagt laufen die Erinnerungen an die verschiedenen Teile ineinander), wird mich wohl kaum davon abhalten, genau so wenig wie die Tatsache, dass ich von SFA nur die erste Folge auf Youtube habe durchrieseln lassen.

Die Szene, über die wir hier reden, habe ich allerdings gesehen und finde sie wie dargestellt unpassend und schlecht. Es will mir generell so scheinen, als ob sie für Robert Picardo praktisch nur "comic relief"-Szenen haben, die schnell nervig werden.

Der Plot um Caleb ist im Grunde der gleiche wie bei Star Trek (2009), back to the roots für NuTrek also, und die generelle Machart (mit zugegebenermaßen und glücklicherweise weniger lens flare) auch. Fiesling verursacht Elternteilverlust, flash forward, rebellischer Delinquenten-MC wird, wenn auch widernwillig, von involvierter Mentorfigur in die Sternenflotte rekrutiert, ist brilliant, baut aber Mist, Fiesling taucht wieder auf, MC rettet den Tag und lernt, weniger rebellisch zu sein.
Funktioniert hier, auch das muss man zugeben, besser als in ST2009, weil sie ihn dann nicht lächerlicherweise direkt in den Kapitänssessel schieben.

Ansonsten geht es halt um: Bösewichter bekämpfen und lernen, im Team zu arbeiten. Action und schnelle Schnitte. Alle Arten von Science-Fiction-Elementen zumindest in dieser Folge sind reine Staffage oder Plot Devices (was nicht schlimm ist, aber halt auch Potenzial verschenkt).

Und feindliche Schiffe werden auch dann, wenn man die von ihnen ausgehende Bedrohung bereits neutralisiert hat, samt den darauf befindlichen intelligenten Lebewesen ohne Kapitulationsaufforderung einfach "weggepustet".
Von einer Figur, die die Sternenflotte verlassen hat, weil sie es nicht ertragen konnte, dazu beigetragen zu haben, ein Kind von seiner straffälligen Mutter zu trennen. Naja, vermutlich haben Venari Ral keine Kinder. Oder Mütter.
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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #144 am: Heute um 09:09 »
Und feindliche Schiffe werden auch dann, wenn man die von ihnen ausgehende Bedrohung bereits neutralisiert hat, samt den darauf befindlichen intelligenten Lebewesen ohne Kapitulationsaufforderung einfach "weggepustet".
Von einer Figur, die die Sternenflotte verlassen hat, weil sie es nicht ertragen konnte, dazu beigetragen zu haben, ein Kind von seiner straffälligen Mutter zu trennen. Naja, vermutlich haben Venari Ral keine Kinder. Oder Mütter.

Boah, das hatte ich tatsächlich jetzt schon verdrängt - das war definitiv auch so ein riesiger WTF?-Moment, vor allem weil der Befehl so laissez-faire von ihr zwischen Schleuse und Gang gegeben wurde. Einzige Erklärung: Das ist jetzt in der Neuen SternenflotteTM nach dem Brand (der wohl noch Einiges mehr weggebrannt hat, als nur Dilithium..) so Standard, "No Mercy!" gegenüber Feinden. Könnte man so machen (fände ich auch nicht furchtbar unplausibel, das würde dann auch Feindschaften ggü der Föderation begründen), dann müssen sie es aber auch durchziehen. Jede Szene, wo es in Zukunft darum geht, ob und wie man ein Schiff neutralisiert ohne es zu zerstören, führt das sonst ad absurdum.

Ich würde dann aber auch ein neues Logo für die Föderation vorschlagen:

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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #145 am: Heute um 09:13 »

Und feindliche Schiffe werden auch dann, wenn man die von ihnen ausgehende Bedrohung bereits neutralisiert hat, samt den darauf befindlichen intelligenten Lebewesen ohne Kapitulationsaufforderung einfach "weggepustet".

Wann hat dieser Mist eigentlich angefangen bei Star Trek? Ich meine mich zu erinnern, dass bei TOS oder auch TNG bestürzt in die Kamera geschaut wurde, wenn in Notwehr oder aufgrund einer Fehleinschätzung ein feindliches Raumschiff in die Luft gejagt wurde (bei DS9 war das dann im Krieg natürlich anders, wenn Jem'Hadar-Fighter weggepustet wurden, aber da war es ja auch klar, dass es darum ging, den Gegner zu zerstören).

Ganz hart fand ich es ja wie andernorts schon gesagt schon am Ende von ST:D Staffel 3, wo auch ohne Not ein Schiff mit tausenden Zivilisten an Bord hochgejagt wurde.

Mein Gefühl ist, dass die Integrität der Figuren da ganz stark irgendwelchen vermeintlichen Publikumswünschen nach Action-Katharsis untergordnet wird. "Am Ende muss dann auch mal ordentlich was in die Luft gejagt werden!" Wer sagt das? Ich finde das tatsächlich auch auf einer moralischen Ebene problematisch, dass unsichtbare Nebenfiguren ganz radikal ihrer aktuellen Plotfunktion untergeordnet werden. Übertreibe ich da jetzt wenn ich sage, da wird auf einer erzählerischen Ebene eingeübt, Menschen nach der Funktion zu behandeln, sie sie gerade für einen erfüllen, und nicht als Individuen, die für sich stehen? Die Fiktion machte es so vor: Wenn man die Gefangenen der Orion-Piraten retten muss, soll uns das Herz über jeden bluten, der auf der Flucht von den Orionen erschossen wird, wenn sie zufällig bei den Oberbösen mit an Bord sind, sollen wir vergnügt über das Feuerwerk jauchzen, wenn sie in Stücke gefetzt werden?
Ehemals Rumpel/Achamanian

Meine Veröffentlichungen:
Season of the Snail für Troika!: https://www.drivethrurpg.com/de/product/524068/season-of-the-snail
Lover's Gaze für Cloud Empress: https://www.drivethrurpg.com/de/product/515643/lover-s-gaze-for-cloud-empress
Hidden Depths für Ashen Stars: https://www.drivethrurpg.com/de/product/300541/hidden-depths

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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #146 am: Heute um 09:17 »
Also auf jeden Fall wird das STA-Regelwerk zu Starfleet Academy ein paar Änderungen enthalten. Der Einsatz von Quantentorpedos gibt derzeit der SL ja Thread, weil sie so verheerend sind. Das dürfte ja bei SFA kein Problem mehr darstellen  >;D

Übertreibe ich da jetzt wenn ich sage, da wird auf einer erzählerischen Ebene eingeübt, Menschen nach der Funktion zu behandeln, sie sie gerade für einen erfüllen, und nicht als Individuen, die für sich stehen? Die Fiktion machte es so vor: Wenn man die Gefangenen der Orion-Piraten retten muss, soll uns das Herz über jeden bluten, der auf der Flucht von den Orionen erschossen wird, wenn sie zufällig bei den Oberbösen mit an Bord sind, sollen wir vergnügt über das Feuerwerk jauchzen, wenn sie in Stücke gefetzt werden?

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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #147 am: Heute um 09:24 »
Und feindliche Schiffe werden auch dann, wenn man die von ihnen ausgehende Bedrohung bereits neutralisiert hat, samt den darauf befindlichen intelligenten Lebewesen ohne Kapitulationsaufforderung einfach "weggepustet".
Von einer Figur, die die Sternenflotte verlassen hat, weil sie es nicht ertragen konnte, dazu beigetragen zu haben, ein Kind von seiner straffälligen Mutter zu trennen. Naja, vermutlich haben Venari Ral keine Kinder. Oder Mütter.
Die Venari Ral sind die Bedrohung in STA, siehe Episode 2 und die Forderungen der Betazoids.
In jeder Serie ST haben Captains Schiffe der Kriegsgegner zerstört, das ist also nichts, was die Förderation "ja nie machen würde". Und in dem Fall waren sie unter Druck, da sie gerade erst die Klammer der Venari Ral abgeschüttelt hatten. Was die sonst noch in petto haben könnten wollten sie (imo logischerweise) wohl nicht abwarten.

Dass Nahla die Sicherheit "ihrer" Kinder über das Leben von bekanntermaßen brutalen Raumpiraten stellt, ist für mich keine Überraschung.
Die Förderation hat friedliche Absichten und Ziele, aber sie sind keine Pazifisten.

Vor allem nicht bei TOS, lieber Swanosaurus. Da wurden jede Menge Schiff in Stücke geblasen. Und selbst Picard hat unter Zeitdruck Zerstotungsbefehle gegeben.

Ihr verklärt ST da ein bißchen zu sehr. Diplomatie braucht auch unter Roddenberry Zeit und wenn die nicht da ist und die Zerstorung droht, wird auch bei ST schon immer scharf geschossen.

@First Orko
Es war die erste Folge.
Viele Punkte werden in den folgenden Episoden aufgegriffen, wie z.B. die Nervigkeit des Hologramms oder das angebliche Triangel.
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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #148 am: Heute um 09:28 »
Wäre jedenfalls ein bißchen awkward, wenn der Bösewicht Caleb beim nächsten "WAS HAST DU MIT MEINER MUTTER GEMACHT?" antwortet:

"Die? Die war auf dem Schiff, das deine Akademieleiterin mal en passant hat 'wegpusten' lassen.
...
Jetzt ist meine dreckige Lache doch mal wirklich passend, oder?"

Wobei... warum haben sie die Rettungskapsel mit dem Bösewicht drin eigentlich nicht auch in die Luft gejagt? Wenn schon "in die Luft jagen" statt "zumindest versuchen, dingfest zu machen" jetzt der normale Modus Operandi ist?
« Letzte Änderung: Heute um 09:36 von Skaeg »
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Re: [Serie] Starfleet Academy
« Antwort #149 am: Heute um 09:31 »
Das wäre in der Tat awkward, weil seine Mutter dann geholfen hätte, das Schiff auf dem ihr Sohn war zu vernichten.

So viel schiene ihr dann ja nicht an ihrem Kind zu liegen.
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