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Sammlung üblicher Charakterkonzepte, auch für unterschiedliche Spieltypen

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Galatea:

--- Zitat von: ArneBab am 23.01.2026 | 01:11 ---Die Beispiele sehen für mich noch sehr Regelgetrieben aus: was kann das System, kann ich das zeigen?
--- Ende Zitat ---
Natürlich sind die zu einem guten Teil regelgetrieben, es handelt sich ja um ROLLEN-Spiel, also sprich der Charakter nimmt eine funktionale Rolle in der Gruppe ein - das muss das Regelsystem natürlich auch hergeben.
Klar kann man das auch von der anderen Seite angehen und in erster Linie Charakterspiel betreiben, indem man mit generische/r Jüngly anfängt und schaut wohin einen das Schicksal triebt - dafür braucht man dann aber auch nicht wirklich ein Charakterrollenkonzept.

Und klar, natürlich kann man die noch mit Tags für Spielertypen versehen, das ist eine gute Idee (wobei man da halt auch immer drauf achten muss, dass Powergamer oder Buttkicker in ihrer Extremform nur bedingt mit Storytellern oder Charakterspielern in deren Extremform kompatibel sind).


Konzeptideen, die nicht in die typische Fähigkeitsrollenverteilung fallen - also sowas wie "die gute Seele der Gruppe", "der Hitzkopf" oder "der Planer" können halt von Supportrollen bis hin zu einem charismatischen Anführer so ziemlich alles sein, d.h. es ist ziemlich schwer dafür einen vorgefertigten Charakter zu bauen.

Maarzan:

--- Zitat von: KhornedBeef am 23.01.2026 | 12:01 ---Wenn man nach prozeduralen Rollen geht, deckst du scho viel ab.
Wenn ich nach "Ich wäre gerne wie.." gehe, dann fehlen mir

Charmantes Schlitzohr (oder wenigstens mit Herz aus Gold ) (Han Solo, Danny Ocean): überschneidet sich oft mit Glücksritter und Pirat

und

Mastermind (Nathan Ford in Leverage, wieder Danny Ocean, Hannibal beim A-Team)

--- Ende Zitat ---

Als charmantes Schlitzohr (oder was der SC dafür hält) kann man doch erste einmal jede Figur spielen, oder?

Für Mastermind wäre sicher eine entsprechende Unterstützung durch passende Fertigkeiten angebracht, denn selbst wenn der Spieler das Potential mitbringen würde, würde ihm ja das Ingamewissen und die Ingameeindrücke fehlen, welche die Grundlage für die Figur ingame wären um erfolgreich operieren zu können.

Galatea:

--- Zitat von: Maarzan am 23.01.2026 | 12:16 ---Als charmantes Schlitzohr (oder was der SC dafür hält) kann man doch erste einmal jede Figur spielen, oder?
--- Ende Zitat ---
Naja, vielleicht nicht gerade einen Charakter am unteren Ende der Charisma-Skala.
Ausstrahlung und einen Grundstock an sozialem Talent sollte der schon haben, der Rest ist ziemlich egal.

Mouncy:
Ich habe ein Gelübde / Schwur / Eid abgelegt, und halte mich streng daran.
(Schweige, Armuts, Lüge nie, etc...)

flaschengeist:
Beeindruckende Liste  8), mehr fällt mir da auch nicht ein.



--- Zitat von: First Orko am 23.01.2026 | 11:45 --- Und auch ganz unterschiedliche Abstraktionsgrade.  :think:

--- Ende Zitat ---

Ich vermute, Zed gruppiert verschiedene Begriffe, die dann auf denselben "build" verweisen. In dem Fall wäre der unterschiedliche Abstraktionsgrad aus meiner Sicht kein Problem.




--- Zitat von: First Orko am 23.01.2026 | 11:45 ---"
"Ich will eine Schneeflocke sein" - ist eigentlich eine Spieler·innenpräferenz, aber viele Systeme bedienen diese Nische durch irgendein Konzept, was suuuper selten ist, ob nun Hochelben, Psi-Begabte, Weiße Wölfe oder oder oder. Vielleicht auch netter formuliert: "Ich will anders sein als alle Anderen"

--- Ende Zitat ---

Bin mir nicht sicher, ob das in der Praxis funktioniert. Nur, weil ein Charakterkonzept in der Spielwelt selten ist, heißt dies noch nicht, dass es in der Abenteuergruppe ebenfalls selten ist. Dann steht die Schneeflocke dumm da, wenn drei von vier Mitspielern auch elfische Weißwolfwandler mit PSI-Begabung spielen.

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