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Sammlung üblicher Charakterkonzepte, auch für unterschiedliche Spieltypen
1of3:
--- Zitat von: flaschengeist am 23.01.2026 | 12:31 ---Nur, weil ein Charakterkonzept in der Spielwelt selten ist, heißt dies noch nicht, dass es in der Abenteuergruppe ebenfalls selten ist. Dann steht die Schneeflocke dumm da, wenn drei von vier Mitspielern auch elfische Weißwolfwandler mit PSI-Begabung spielen.
--- Ende Zitat ---
Inspectres: Es kann höchsten ein Monster in der Abteilung geben. Feddisch.
Und die allermeisten Spiele, die verschiedene Charaktertypen bieten, sorgen relativ von selbst dafür, dass jedes nur einmal vorkommt.
--- Zitat von: nobody@home am 23.01.2026 | 12:32 ---Stellt sich halt ein bißchen die Frage: muß es für jedes Konzept unbedingt einen vorgefertigten Charakter geben, oder reicht es auch schon, wenn das Spiel einem die Mittel bietet, ihn selbst zu bauen?
Da sähe ich nämlich ein wenig die Trennlinie insbesondere zwischen Klassensystemen auf der einen und klassenlosen auf der anderen Seite; die einen bedingen schon regelrecht das Angebot einer Reihe vom Anbieter "vorgekauter" Archetypen, bei den anderen hat man als Spieler (und ggf. SL) zumindest potentiell mehr persönliche Freiheit, kann sich aber wiederum nicht so leicht in ein bereits gemachtes Nest setzen.
--- Ende Zitat ---
Die Einteilung funktioniert nicht. Hinten und vorne nicht. Nur weil, du bei der Charakererschaffung aus einer Liste von Charakertypen aussuchst, heißt das nicht...
[*] dass du nicht spätere weitere haben kannst.
[*] dass du bei der Charaktererschaffung nur einen bekommst.
[*] dass dieser Charaktertyp im Spiel erhalten bleibt.
[*] dass man keine Fähigkeiten von anderen Charaktertypen bekommen kann.
[*] dass bei der Charaktererschaffung die Wahl den Charaker großteils determiniert.
[*] dass der Charakertyp in seinen Auswirkungen langfristig relevant bleibt.
[*] dass man nicht selbst weitere Typen nach gewissen Richtlinien bauen kann.
[*] dass so eine explizite Charktertypen-Wahl die einzige Möglichkeit wäre, gewisse Fähigkeiten gegenseitig auszuschließen.
Diese Unterscheidung spielt bei "Falsche Dichotomien im Rollenspiel" unter den Top 5.
nobody@home:
--- Zitat von: 1of3 am 23.01.2026 | 13:24 ---Die Einteilung funktioniert nicht. Hinten und vorne nicht. Nur weil, du bei der Charakererschaffung aus einer Liste von Charakertypen aussuchst, heißt das nicht...
[*] dass du nicht spätere weitere haben kannst.
[*] dass du bei der Charaktererschaffung nur einen bekommst.
[*] dass dieser Charaktertyp im Spiel erhalten bleibt.
[*] dass man keine Fähigkeiten von anderen Charaktertypen bekommen kann.
[*] dass bei der Charaktererschaffung die Wahl den Charaker großteils determiniert.
[*] dass der Charakertyp in seinen Auswirkungen langfristig relevant bleibt.
[*] dass man nicht selbst weitere Typen nach gewissen Richtlinien bauen kann.
[*] dass so eine explizite Charktertypen-Wahl die einzige Möglichkeit wäre, gewisse Fähigkeiten gegenseitig auszuschließen.
Diese Unterscheidung spielt bei "Falsche Dichotomien im Rollenspiel" unter den Top 5.
--- Ende Zitat ---
Ah ja. Und wer außer deinem persönlichen Strohmann hat noch mal gleich behauptet, daß es das tut? wtf?
1of3:
Dann sprich, welche Unterscheidung zwischen so genannten "Klassensystemen" und so genannten "klassenlosen" soll es geben. Ich werde dir ein Beispiel finden, dass die Unterscheidung fraglich macht.
flaschengeist:
--- Zitat von: 1of3 am 23.01.2026 | 13:24 ---Inspectres: Es kann höchsten ein Monster in der Abteilung geben. Feddisch.
--- Ende Zitat ---
Klar, kann man so machen. Und schafft so direkt Konflikt. Wer von drei Spielenden darf nun elfischer Weißwolfwandler sein und wer muss umdisponieren?
Davon ab empfehle ich für die Zugänglichkeit eines Regelwerks primär Menschen abzuholen, die Erfahrung mit großen Systemen haben, denn selbige sind eben sehr zahlreich. Inspectres und andere Nischensysteme (ist nicht despektierlich gemeint sondern bezieht sich rein auf die Anzahl der Personen, die Erfahrung mit einem System haben), sind da imho irrelevant.
Zeds Beyond Time System ist ja eine D&D 3.5 Weiterentwicklung, an seiner Stelle würde ich daher vor allem versuchen, D&D 3.5/5 Erfahrene abzuholen.
1of3:
--- Zitat von: flaschengeist am 23.01.2026 | 13:47 ---Klar, kann man so machen. Und schafft so direkt Konflikt. Wer von drei Spielenden darf nun elfischer Weißwolfwandler sein und wer muss umdisponieren?
--- Ende Zitat ---
Habe ich noch nie erlebt, aber vielleicht hast du gänzlich andere Spielende getroffen als ich. Und beim Rollenspieldesign kann kein Spiel zu nischig sein, um als Anschauungsobjekt zu dienen.
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