Ich fand Moorock leichter zu lesen als Tolkien, was aber nicht unbedingt am Level der verwendeten Sprache lag, als vielmehr daran, dass im HdR oftmals seitenlang über Sachen geschrieben wurde, die für mich als Leser eher mäßig spannend waren. Das ist auch das, was ich mit Tiefe meine. Da wird ne Welt präsentiert, in der die Akteure eingebettet sind. die Sword&Sorcery-Autoren betreiben dagegen größtenteils radikales Soft Worldbuilding und bauen alles geraden dann genau so ein, wie sie es brauchen, wenn sie es brauchen. Also so, wie ich als SL...
Ich mag die Sword&Sorcery-Sachen eigentlich lieber, außer Conan, aber die Tiefe es Worldbuildings bei Tolkien fasziniert mich total. Andererseits hat der zu Lebzeiten auch erheblich weniger veröffentlicht. Nicht jeder Fantasy-Autor ist hauptberuflich Professor in Oxford und kann Jahrzehnte hobbymäßig an seiner Schöpfung rumwerkeln, ohne veröffentlichen zu müssen.