Ich hatte meiner Tochter, im Tanelorn aka Scarlett, zum 16. Geburtstag eine Rollenspielrunde geschenkt. Also, sie sorgt für Mitspieler und ich leite.
Da ich schon ewig nicht mehr Spielleiterin war, wollte ich ein altbewährtes System mit den ich mich auskenne. So haben wir mit 3 Schulfreunden von Scarlett mit D&D 3.0 das Splittermondabenteuer (leicht angepasst) "Die Kunst zu Backen" mit eigenem Setting (bisher besteht es aus einem einzigen Berg) gespielt. Um die Sache noch ein wenig seltsamer zu machen mit SC der Stufe 0.
Als da wären: Zwei Hexenlehrlinge (Halb-Elf und Gnomin), derzeit Schüler der örtlichen Zauberschule. Eine Kadettin der Stadtwache (soll mal eine Kämpferin werden, Mensch) und ein angehender Schurke (Halb-Drow), der als Waisenkind im örtlichen Kloster aufgewachsen ist.
Da die Spielerin des Schurken gleich mal zu spät kam, habe mit den restlichen Spielern vor dem eigentlichen Abenteuer erstmal eine "Aufwärmrunde" gemacht. Was ganz gut war da bis auf meine Tochter noch keiner Rollenspielerfahrung hatte. Das Abenteuer dreht sich um einen Backwettbewerb zur Feier der Wintersonnwende. Daher haben wir die Feierlichkeiten mit Schaukämpfen und einer Zaubervorführung ergänzt. Letztere kam beim Publikum sehr gemischt an, aber ich war sehr angetan von der Kreativität der Spieler. Die Gnomin schüttet einen Eimer Wasser in die Luft, der Halb-Elf gefriert diesen mit einem Kältestrahl und mit ein paar tanzenden Lichtern garniert (von der Gnomin gezaubert) kracht, das ganze effektvoll zu Boden. Aber in die Geschichte der Gruppe wird wohl die Kämpferin eingehen, die mit dem
ersten jemals in ihrem Leben geworfenen Wurf in einem Rollenspiel einen
kritischen Treffer gelandet hat und damit beinahe ihre Ausbilderin so heftig getroffen hat, das diese freiwillig das Handtuch geworfen hat.
Im eigentlichen Abenteuer geht es darum, dass eine Jurorin des Backwettbewerbes und der Milchmann verschwunden sind. Diese gilt es wiederzufinden und am Ende noch einen Betrüger zu entlarven. Also eigentlich ein Ermittlungsabenteuer, das ganz ohne Gewalt auskommen könnte, auch wenn der Betrüger am Ende dann doch mit einem magischen Geschoss niedergestreckt wurde. Wenn das Abenteuer im Ganzen interessiert, guckst du hier:
https://splittermond.de/wp-content/uploads/2017/12/Splittermond_Weihnachtsgeschenk_2017.pdf Besonders schön daran war das sie bei der Suche nebenbei die Stadt erkundet haben, auf NSC getroffen sind, die sicher wieder vorkommen und einfach erst mal als Gruppe zusammengefunden haben. Die Neulinge haben sich recht gut angestellt, ab und an waren schon ein paar nachdrücklichere Hinweise nötig. Ich habe überdurchschnittlich oft gesagt "würfel doch mal auf...", aber das wird schon noch.
Zum Glück kann es das auch, da die Begeisterung und der Wunsch nach weiteren Runden sehr groß war.

Abenteuer(-Ideen) habe ich auch schon ein paar auf Lager. Es kann also weitergehen.

Wer sich jetzt noch fragt, was eigentlich der Thread-Titel mit alldem zu tun hat: Nichts.

Da es sich ja eigentlich um eine Geburtstagsfeier handelte und ich als Gastgeschenke die
letzten vorrätigen Plüsch-Einhörner aus der Medicon-Apotheke ergattert hatte, ist das nun der Name der Spieler-Gruppe.

(Warum gibt es keinen Einhorn-Smilie?!

)