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Eigenes Fantasy-Rollenspielprojekt "Legends of the Thieves" - Feedback willkomme

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Zed:

--- Zitat von: Vinter am 11.03.2026 | 13:27 ---Nein, der Eindruck war:"Gebt mir Geld, hier ist der Link"...und die Leerstellen und fehlenden Infos wurden nie vom Threadersteller geschlossen.

--- Ende Zitat ---

Ich lese die mögliche Ursache-Wirkung-Kette etwas anders:

• Zuerst hat der ThreadErsteller auf eine A n k ü n d i g u n g zu einem StartNext-Projekt hingewiesen.
• Dann sammelten sich hier kritische bis schon fast emotionale Nachfragen und Beurteilungen.
• Dann hat der TE nicht geantwortet und auch zum Start seines Projektes gestern Abend hier keine Ausführungen gedroppt.
• Da sind wir jetzt.

Ob der TE zwischenzeitlich auf unsere Fragen geantwortet hätte, wenn wir uns hier weniger auf den Schlips getreten gefühlt hätten, werden wir wohl nicht erfahren. Dass der TE sein System und sein Anliegen besser hätte kommunizieren können - geschenkt. Dass wir gelassener und mit etwas mehr Guten-Willen-Vorschuss hätten reagieren können - das wäre schön gewesen, finde ich. Denn wie gesagt: Sein "Fehler" war bislang nur, dass wir kaum etwas über seine Arbeit wissen und nicht, dass er ein unwuchtiges System gebastelt hat, das er überteuert unters Volk bringen möchte. Das kann zwar sein, aber wir wissen es ja nicht.


--- Zitat von: Eismann am 11.03.2026 | 15:03 ---Ich find sowas schon ein wenig tragisch. Da steckt jemand sicher in seinem Rahmen viel Arbeit und sicher auch Herzblut in ein Projekt, und dann geht es an die Wand, einfach weil ein paar grundlegende Kenntnisse fehlen.
Es dürfte vermutlich hunderte Rollenspiele geben, die hauptsächlich aus vollgestopften Kartons in Kellern und Garagen bestehen, weil jemand 100 (oder 1000) Bücher hat drucken lassen, die niemand haben will.

--- Ende Zitat ---

Das fühle ich ebenso wie Du, Eismann.

Skyrock:
Geringe Stückzahlen im klassischen Offset-Druck würden auch den hohen Preis pro gedrucktem Buch erklären, besser jedenfalls als Geldgier. (Ich kenne ein mehrere Dutzend Pläne die schneller zum Reichtum führen als Rollenspielbücher, angefangen bei Straßenmusik und Regale einräumen.)
Solche gedruckten Heartbreaker erscheinen auch heute noch immer wieder, und schaffen es manchmal sogar auf unser Radar wie im Fall von "Brüderkrieg" vor ein paar Jahren.

Da fehlt auch Kenntnis von alternativen, risikoärmeren Distributionskanälen wie Kauf-PDFs oder PoD. Oder von Erfolgsgeschichten wie die von Kevin Crawford (Stars Without Number / Sine Nomine), der seine Grundregeln verschenkt und damit über die Jahre eine Fangemeinde aufgebaut hat, die bereitwillig für seine käuflichen Ergänzungen bezahlt.

Zouan81:
Ich glaube nicht, dass sich hier irgendjemand auf den Schlips getreten fühlt

Es war nur auffällig, dass jemand sich jemand schnell angemeldet und sein Projekt beworben hat, ohne dass er schon wesentlich früher mal in den Austausch in diversen Communities gegangen ist. Vielleicht hat er es auch in anderen Foren so gemacht.

Jedenfalls wäre es naheliegend gewesen, das Produkt schon Monate vorher interessant zu kommunizieren, als das jetzt auf Teufel komm raus 2 Crowdfunding Aktionen aus dem Boden gestampft werden, die womöglich auch wegen unzureichendes Marketing scheitern könnten.

Wäre ja schon schade, wenn das Produkt evtl sogar richtig gut gewesen ist.

Tudor the Traveller:

--- Zitat von: Zouan81 am 11.03.2026 | 17:47 ---Ich glaube nicht, dass sich hier irgendjemand auf den Schlips getreten fühlt

--- Ende Zitat ---

Im Ernst? Als Erstes wurde ein Scam Versuch in den Raum gestellt... gleich nach "Igitt, sieht nach KI-Bildern aus". Nach so einer Begrüßung hätte ich mich auch nicht mehr gemeldet.

Zouan81:

--- Zitat von: Tudor the Traveller am 11.03.2026 | 18:00 ---Im Ernst? Als Erstes wurde ein Scam Versuch in den Raum gestellt... gleich nach "Igitt, sieht nach KI-Bildern aus". Nach so einer Begrüßung hätte ich mich auch nicht mehr gemeldet.

--- Ende Zitat ---

Ja, bei dem Punkt geb ich Dir Recht.
Damit ist der entsprechende Kommentator auch über das Ziel hinaus geschossen.

Es ist ja auch nichts verwerfliches daran, dass man mit seinem Produkt auch Geld verdienen möchte.
Zumindest meine Kritik war ja, dass der TE dafür zu wenig Infos hinterlassen hat.

Ich finde auch,, selbst wenn man NUR ein Produkt kritisiert, sollte man stets sachlich bleiben. Unterstellungen vergraulen höchstens die User.

Von den wenigsten ging wohl die Absicht aus, den TE zu entmutigen. Das war auch nicht MEINE Intention. Ich hätte auch gerne bessere Kommentare hinterlassen, aber es gab zu wenig, das man loben konnte.  Das muss sich leider der TE ankreiden, da er sein Produkt eben schlampig präsentiert hat.




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