Autor Thema: [Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen  (Gelesen 1341 mal)

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Offline pharyon

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Re: [Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen
« Antwort #25 am: 13.04.2026 | 21:02 »
Arthur

Arthur blickt seinem Bruder und Gaius hinterher, als sich beide von dem Chaos, das nach den Neuigkeiten des Gouverneurs ausgebrochen ist, entfernen. Na toll, da schläft man nur drei Jahre friedlich bei minimaler Körpertemperatur und legt Milliarden von Kilometern zurück, da schaffen sie es Zuhause sich richtig in Probleme zu bringen. Mit diesem Zynismus versucht Arthur seine wirklichen Sorgen im Zaum zu halten. zu viele Freunde sind politisch interessierter und involvierter als er. Auch wenn er sch grundsätzlich mit den Interessen und Meinungen auf New Albion anfreunden kann. So wie Lynna. Lynna. Da werde ich Einiges an Fingerspitzengefühl brauchen...

Auf dem Weg durch die Gemengelage versucht er Gouverneur Abantu anzusprechen. Aber der ist sehr beschäftigt, die streitenden Parteien zu beschwichtigen. Es muss doch einen Weg geben, die Menge irgendwie wieder zu beruhigen! Arthur schaut sich um und sucht nach der passenden Möglichkeit. Irgendwie muss er die Streitereien unterbrechen und die Anwesenden zu ihrem professionellen Ich verhelfen können, wenn auch nur für den Moment.
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Re: [Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen
« Antwort #26 am: 18.04.2026 | 23:41 »
Arthur Nicholas Douglas
USCSS Iyanla - Briefingraum


Der Tumult ist zu groß. Das wirst du mit deinen Möglichkeiten nicht schaffen, Art. Arthur schaut sich um, kaut ein wenig auf seiner Unterlippe, überlegt, welche Optionen er hat. Als er sich entschieden hat, bewegt er sich bedächtig auf ein streitendes Duo, eines unter vielen, zu.

"Col. Buston, bevor wir aufbrechen, wollte ich gerne Ihre Einschätzung der Lage - hier - einholen. Wenn wir unterwegs sind und auf Kolonisten treffen, sind wir ja auch Repräsentanten - der Mission, der ICC und auch der ... 3WE . Ihre militärische Erfahrung würde ich gerne nutzen." Schmier ihm ruhig ein wenig Honig um den Bart. Gerade soviel, dass er nicht übersättigt ist. "Außerdem" Arthur blickt in die Runde, "wird es hier an Bord der Iyanla voraussichtlich auch genug zu tun geben." Tatsächlich hält der Colonel inne, vermutlich überrascht, wegen dieses Themas aus der Diskussion mit Lynna Young-Hee geholt zu werden. Arthur hat den Eindruck, dass der Colonel gerade etwas Oberwasser gewonnen hatte. Zumindest interpretiert er in Lynnas Blick ein wenig Freude und Dankbarkeit hinein. Konzentrier dich!
Nach nur einem kleinen Moment des Blickkontakts zu Lynna konzentriert sich Arthur wieder voll und ganz auf den Colonel. Erst hör ich mir an, was er zu sagen hat. Dann werde ich den Gouverneur aufsuchen - hoffentlich hat er dann bereits etwas mehr Ruhe hier etabliert. Danach wünsche ich dem Captain der Typhoon noch viel Glück. Lynna... werde ich wohl von der Solovetsky Island anfunken oder anschreiben... Gespannt auf Col. Bustons Reaktion blickt Arthur ihn respektvoll und ernst an.
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Re: [Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen
« Antwort #27 am: 21.04.2026 | 21:46 »
„Nicht jetzt!“ Der Colonel hatte wohl innegehalten, denn er dachte Arthur als 3WE Mitglied würde ihm zur Seite stehen, wenn er der Verwaltungsangestellten ihren Rang, ihre Aufgaben und ganz besonders ihre Einstellung zum New Albion Protectorat erklärte.

Der Befehlston des Colonels ist schneidend und Lynna schaut dich entschuldigend an. Sie würde wahrscheinlich viel lieber mit dir über die Zukunft der NAPRO philosophieren als mit dem Colonel streiten, aber das hier ist eine Frage von Rang und Gehorsam.

Mit einer entschuldigenden Geste zieht sich Arthur etwas zurück und lässt den Blick noch einmal über die Streithähne streifen.

Eine Friedensmission, wer es glaubte! Immerhin war keines der Militärs an der Mission beteiligt, nur eine Rumpftruppe aus 40 UNISC Blauhelmen bestehend aus Soldaten des 3WE, den UA und der UPP. Aber ein Blick zurück in die Korridore ließen Arthur nachdenklich werden. Wie leicht wäre es Soldaten unter die 10.000 Kolonisten zu schleusen oder, Sabotagetruppen oder Spione. Aber nein, er kannte sein Auswahlverfahren, die Sicherheitsscreenings, die Backgroundchecks. Das Verfahren wurde von der UNISC geführt, schwer für die Staaten daran vorbeizukommen. Aber die Konzerne, We-Yu? Eine kleine Privatarmee unter den Kolonisten. Denkbar, möglich, aber wahrscheinlich? Arthur wusste es nicht, offiziell waren es nur diese 40 Blauhelme mit der Bewaffnung die auch ein Infanteriezug der Colonial Marines ihr Eigen nennen würde, kein schweres Gerät. Sie erwarteten Hilfsbedürftige keine Rebellion und es war eine humanitäre Mission!

Das es nicht leichter werden würde war jetzt klar. Die 3WE und We-Yu wollten zurück, was ihnen einst gehört hat. We-Yu als Gründer der Kolonien, jedenfalls großer Teile davon, großzügig unter den Schutz des 3WE gestellt. Aber die Mission sah vor, dass die Kolonien unter der Leitung des UNISC neu aufgebaut werden sollten. Keine Anbindung an einen Konzern, keine Anbindung an ein Staatenkonglomerat, ehemaliger Reichtum hin oder her. Die UA waren nur hier, weil ihr ewiger Feind die UPP die Mission mit ins Leben gerufen hatte und wenn eins klar war, dass die UPP kein Interesse daran hatte aus Menschenliebe und Güte die Kolonien zu retten. Ja, sie waren Vertreter der kleinen Arbeiter, aber ein Politbüro brauchte „kleine“ Arbeiter. Viele davon und vielleicht war das die Chance sich neue Hoheitsgebiete zu erschließen.

Das jetzt ein offener Krieg zwischen der UA und der UPP ausgebrochen war und die UPP die Souveränität der DMZ missachtet hatte, war ein gefundenes Fressen für die UA. Es diente dazu ihr Misstrauen und das Vorbehalten gegen die Mission als Ganzes und im Besonderen gegen die UPP auszuleben. Was wohl passieren würde, wenn die ersten Stücke vom Kuchen verteilt wurden?

Arthur musste der Besatzung irgendwas sagen. Dudgeon, UPP, Monroe 3WE, wie sie zur NAPRO stand wusste er nicht, Quintana UA, Koblenz UPP und Amir und ihre Jungs 3WE mit unklaren Loyalitäten zum 3WE oder zur NAPRO, Tsukuda 3WE und Jones UA. Wie die Nachricht ankommen würde konnte sich Arthur denken. Aber nichts zu sagen würde die Mannschaft nur noch mehr dazu anstacheln auf eigene Faust Informationen herauszubekommen. Das es Spannungen geben würde war klar. UA, UPP, 3WE und NAPRO alles auf der USCSS Solovetsky Island vereint in mehr oder weniger wichtigen Positionen.

Das Schiff aus der Politik heraushalten würde schwer werden, nicht wegen der Besatzung aber weil der oberste Befehlshaber der 3WE etwas zu sagen hatte. Was würde es bedeuten, wenn er Loyalität einforderte, oder wenn die Stimmung kippte und die NAPRO Anhänger ihn loswerden wollten. Wie würden er und sein Bruder sich entscheiden. Alles Dinge die Arthur Kopfschmerzen bereiteten, aber jetzt nicht zu lösen waren.

In einem passenden Moment in dem er glaubte die streitenden sich selbst überlassen zu können nahm er Kholwa Abantu beiseite und der schien erleichtert zu sein, mal für einen Augenblick nicht die Feuerwehr spielen zu müssen die diesen Brandherden Einhalt gebot bevor ein Flächenbrand daraus wurde.

Fragend sah Abantu den Captain der Solovetsky Island an.

„Ja…?“
« Letzte Änderung: 21.04.2026 | 22:05 von Outsider »
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Re: [Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen
« Antwort #28 am: 23.04.2026 | 11:12 »
Arthur Nicholas Douglas
USCSS Iyanla - Briefingraum


"Sir, vielen Dank für die inspirierenden Worte. Ich hoffe, dass wir zum 'Wohle der Menschheit' unsere Mission mit Erfolg beenden werden. Allerdings..." Arthur schaut in die Runde der streitenden Parteien, wendet sich dann dem Gouverneur wieder zu "wird das Ganze durch die Neuigkeiten aus der Heimat... kompliziert. Dafür bin ich zuversichtlich, dass die Solovetsky Island bald starten kann und wir an Bord, wie haben Sie so schön gesagt, 'Arm in Arm' unseren Beitrag leisten können."

Arthur nutzt die Pause um die Worte ein wenig wirken zu lassen. Dann setzt er wieder an.

"Sie kennen sicherlich die Mission der Typhoon. Können sie mir verraten, in welche Region sie entsandt wird? Ich würde gerne dem Captain noch persönlich viel Glück wünschen, bevor beide Schiffe abgelegt haben. Und Ihnen wünsche ich viel Erfolg, hier den Geist der Zusammenarbeit wieder stärken zu können, nachdem sich die ersten Gefühlsausbrüche gelegt haben. Ich glaube, dass wir das hier gut hinbekommen können. Vernunft und Leidenschaft sind zusammen erfolgreicher, als beide getrennt. Mögen die Sterne uns wohlgesonnen sein."
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Re: [Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen
« Antwort #29 am: 25.04.2026 | 15:08 »
Milde lächelnd hört sich Abantu die Worte von Arthur an. „Für wahr, für wahr, die Neuigkeiten hätten gerne noch ein wenig auf sich warten lassen können. Wo bleibt die Interstellare Verzögerung, wenn man sie mal wirklich braucht!“

„Wo die Typhoon hinfliegt kann ich ihnen leider nicht sagen, Gaius hat mich noch nicht gebrieft welches Ziel sich das Schiff ausgesucht hat. Vielleicht finden sie ihren Captain noch hier irgendwo in der Menge. Ihre Glückwünsche können wir alle brauchen, für wahr! Ich hier an Bord mit diesen…“ der UN Abgesandte sucht nach Worten „…diesen unreifen Kindern.“

Der Ton seiner Stimme hat etwas tadelndes.

„Wie soll man zukünftig den Frieden hier draußen sicherstellen, wenn es so anfängt?“ Eine Frage die er mehr ans ich selbst als an Arthur stellt. Direkt an Arthur gewannt fährt er dann fort: „Ihre Worte in unser aller Ohren, mögen uns die Sterne wohlgesonnen sein!“
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Re: [Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen
« Antwort #30 am: 1.05.2026 | 07:31 »
Arthur Nicholas Douglas
USCSS Iyanla - Briefingraum


"Danke, Sir." Arthur verabschiedet sich. Der Gouverneur hat genug zu tun. Okay, wo finde ich jetzt Jo Melarski? Arthur schaut sich um, sucht in der Menge. Bei einer kleinen Gruppe von Personen macht er ihn aus. Gaius hat ihm gerade ein Pad überreicht. Arthur, begibt sich langsam auf den Weg zum Captain der Typhoon. Weicht ein paar Diskussionsgruppen aus. Noch einmal blickt er Richtung Lynna. Die ist aber beschäftigt. Nach einer Weile schafft er es, bei Jo anzukommen. Gaius steht noch dabei. Sieht so aus, als würden sie Fragen zur Mission klären. Gut.

Arthur bringt sich vorsichtig in die Gruppe ein. "Wo führt Sie Ihre Reise hin, Captain?" Lächelnd schaut er Jo an, gibt ihm zu verstehen, dass Arthur ein aufrichtiges Interesse hat an deren Mission. Zumal sich aus der Auswahl vielleicht etwas mehr ablesen lässt. Aufmerksam und entspannt - trotz des noch immer anhaltenden Gesprächspegels - wartet Arthur die Antwort Jos ab.
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Re: [Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen
« Antwort #31 am: 2.05.2026 | 11:27 »
Gaius nickt Melarski zu und verabschiedet sich dann aus dem Gespräch als Arthur dazustößt.

„Sie wissen was zu tun ist!“ sind seine letzten Worte an den Captain der Typhoon.



Jo blickt Arthur freundlich an, seine Augen sind eingerahmt von Lachfalten auch wenn er den eher derben Look eines altgedienten Space Truckers pflegt. Rasieren ist nicht so seine Stärke.

„Arthur, schön dich zu sehen, ich hätte mich noch bei dir gemeldet und dir alles gute gewünscht. Mensch was haben wir für ein Glück das wir da raus dürfen währen die anderen zwei Skipper hier angedockt bleiben müssen, bei diesen…“ er blickt zu den Vertretern der Staaten hinüber „…Streithähnen!“

„Unser erster Flug geht in das KOI-1404 System. Archimedes, der alte Raumhafen, Reparaturstützpunkt Handelsknotenpunt mit den inneren Systemen. Eine kleine Kolonie, aber wichtig. Wir müssen wissen wie es da aussieht.“
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Re: [Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen
« Antwort #32 am: 3.05.2026 | 09:56 »
Arthur Nicholas Douglas
USCSS Iyanla - Briefingraum


"Da hast du Recht." Arthur lacht kurz, lächt Jo dann weiter an. "Wir sollen uns Gorhams Kolonie, KOI-2650.01, näher anschauen. Über ne Million Kolonisten nach letztem bekannten Stand. Bin gespannt, was uns erwartet. Archimedes, klingt super. Ist gut zu wissen, welche Infrastruktur noch besteht. Passt auf euch auf! Und auch euch alles Gute!"
Dann wird Arthur wieder ernster. "Wie wirst du es deiner Besatzung beibringen? Die Neuigkeiten aus der Heimat, meine ich? Ich werde es ihnen bald mitteilen. Geheimnisse können hier draußen schnell ein tödliches Gift werden." Nach einer kurzen Pause fährt Arthur fort. "Was hältst du davon, wenn wir uns auf aktuellem Stand halten, wenn das möglich ist? Ich würde kurz nach Abflug einmal unseren Auftrag und die Liste meiner Crew zusammengefasst an euch übermitteln und ihr macht dasselbe? Wer weiß, wie der Streit hier noch weiter verläuft. Da wäre es schön, ein wenig 'normalen' Funk zwischendurch zu haben. Was meinst du?"
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Re: [Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen
« Antwort #33 am: 3.05.2026 | 13:18 »
„Gegen ein wenig Austausch ist nichts einzuwenden, Gorham und Archimedes sind faktisch Nachbarn, aber zwischen denen beiden liegen trotzdem fast viereinhalb Lichtjahre, die Kommunikation ist energieintensiv und wird nur mit Verzögerung gelingen, zehn vielleicht vierzehn Tage. Hier draußen gibt es das WeYu Netz nicht, das hat vor dreißig Parsec aufgehört wir sind im wilden Westen Arthur, veriss das nicht. Drei Jahre Überlichtgeschwindigkeit von der Zivilisation entfernt!“

Jo lacht und räuspert sich dann.

„Ich sag´s der Besatzung gerade heraus, bringst nichts damit hinter dem Berg zu halten. Die wussten worauf sie sich einlassen und es ist nicht ihr erster Ritt. Man muss damit klarkommen, dass die Zeit nicht für alle stehen bleibt. Schau mal, meine Tochter ist vor fünf Jahren an Krebs gestorben, da war sie 55, älter als ich jetzt. Ist nicht schön, aber so ist das Leben, dafür konnte sie tun was sie wollte während ich für die Konzerne Rohstoffe verschifft habe und den Großteil meiner Zeit im Kälteschlaf liege.“
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Re: [Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen
« Antwort #34 am: 9.05.2026 | 19:51 »
Arthur Nicholas Douglas
USCSS Iyanla - Briefingraum, mit Jo Melarski


Arthur lacht wieder. "Auch da hast du einen guten Punkt. Wie gesagt, lass uns Kontakt halten, wenn's geht. Und darüber hinaus: Mögen die Sterne euch wohlgesonnen sein." Arthur grinst schief. "Mal schauen, wem wir begegnen. Hoffentlich haben sie nichts gegen nen guten Drink einzuwenden. Mach's gut. Passt auf euch auf." Arthur schüttelt noch kurz freundschaftlich Jos Hand und verabschiedet sich dann. Verlässt den Briefingraum, nicht ohne kurz nochmal den Blickkontakt zu Lynna zu suchen, ihr verstehen zu geben, dass er bald auf dem Weg sein, ihr vorher aber noch eine Nachricht zukommen lassen wird.

Auf dem Weg zur Solovetsky Island denkt Arthur nach. Jo hat recht. Es bringt nichts, solche Sachen geheim zu halten. Wir müssen als Crew zusamenarbeiten und uns aufeinander verlassen können. Sonst sind wir tot, ohne dass Politik damit zu tun hat.
« Letzte Änderung: 9.05.2026 | 20:11 von pharyon »
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Re: [Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen
« Antwort #35 am: 10.05.2026 | 12:41 »
Der Blick den dir Lynna zuwirft drück Entschuldigungen aus und eine gespielte Verzweiflung wegen der Dickköpfigkeit des Colonels. Sie hätte sich wahrscheinlich viel lieber mit dir über deine Mission oder ihre Aufgabe hier unterhalten, als ein Streitgespräch über New Albion zu führen. Am Ausgang nickt dir noch Alecto Throop zu „Immer dran denken Captain, wenn da draußen etwas schiefgeht, wir retten sie!“ sie tippt sich mit dem Zeigefinger auf den Patch von Throop SAR und fügt dann noch hinzu „Ich hätte nie gedacht das ich mal Menschen aus der Messe eines intakten Kolonieschiffs retten müsste!“ und verschwindet dann ohne ein weiteres Wort in der Menge der Streithähne.

Die Geräusche des Tumults bleiben hinter dir zurück und die leeren Gänge der Iyanla haben auf einmal etwas Bedrückendes an sich. Über zwei Kilometer lange leere. Gefüllt nur von Wesen im Kälteschlaf die nichts von dem Streit und den Entwicklungen in der Heimat wissen. Über allem liegt das leise summen des Schiffes. Vibrationen die sich durch die Konstruktion verbreiten, jeder der Raumfahrer ist kennt das. Es ist ein wenig wie die Seebeine der alten Seefahrer, dieser Ton verliert sich irgendwann, weil er zum ständigen Hintergrundrauschen wird, aber wer längere Zeit nicht auf einem Schiff war hört ihn sofort und wer nach langer Zeit ein Schiff verlässt vermisst ihn.

John war schon vorgegangen und als sich die Schleuse hinter dir schließt und du zur Solovetsky Island gehst ist es ein wenig wie nach Hause kommen.
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Offline pharyon

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Re: [Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen
« Antwort #36 am: 12.05.2026 | 20:37 »
Arthur Nicholas Douglas
USCSS Solovetsky Island - Kantine


Arthur atmet durch, nachdem er die Schleuse passiert hat und wieder an Bord der Solovetsky Island ist. Unser Schiff. Unser Auftrag. Er atmet kurz durch und genießt die Ruhe. Ein Lächeln schleicht sich auf sein Gesicht. Es wird vielleicht etwas lauter, aber es wird kein solches Chaos geben wie auf der Iyanla.

Kurz reibte er mit Zeige- und Mittelfinger seinen Nasenrücken, massiert sich kurz und fokussiert dabei. Dann macht Arthur sich auf den Weg in die Kantine. Wem er begegnet, lächelt er kurz zu. In der Kantine angekommen, lädt Arthur zunächst sein Pad mit den aktuellen Missionsdaten. Währenddessen bereitet er alles für ein Zusammentreffen vor. Als erstes kontaktiert er John. "John, kommst du bitte in die Kantine? Können wir uns kurz austauschen, bevor wird die Missionsdetails durchgehen?"

Danach bereitet er alles für die Crew vor. Welchen Tee bevorzugt Tsukuda nochmal? Was trinkt Monroe wieder? ... Nach und nach versucht er Getränke für die Crew vorzubereiten oder zusammenzustellen, damit die Besprechung gleich - möglichst - gesittet und konstruktiv ablaufen kann. Auch ein paar gesunde Snacks versucht Arthur mit Bordmitteln herzustellen.
Wie damals, wenn John oder ich was angestellt hatten. Unsere Eltern wussten schon bescheid, dass was war, bevor wir auch nur ein Wort gesagt hatten. Arthur schmunzelt. Nun gut, würde die Crew ahnen, dass etwas Wichtiges zu sagen war. Die Spannung würde vielleicht dafür sorgen, dass die Frotzeleien und der Smalltalk früh versanden würden.

Die Bühne ist vorbereitet.
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Re: [Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen
« Antwort #37 am: 15.05.2026 | 13:49 »
John Douglas
USCSS Solovetsky Island - Kantine


John bekerkt an der Konsole, das jemand durch die Luftschleuse aufs Schiff gekommen ist. Art, endlich...die fragenden Blicke der anderen, sie brauchen eine Erklärung. Arthur ist der Richtige für so etwas.

Er hört Arthurs Nachricht und geht in die Kantine. Getränke für alle, individuell zusammengestellt. Er nimmt sich eine Tasse und füllt Kaffee hinein. "Ich habe ein bisschen was über Gorhams Kolonie zusammengstellt, Kaptain." er grinst. "Konntest du deine Kontakte pflegen?"
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Re: [Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen
« Antwort #38 am: 17.05.2026 | 21:06 »
Arthur Nicholas Douglas
USCSS Solovetsky Island - Kantine


Arthur schaut John kurz ernst in die Augen, lächelt dann aber. "Weniger, als mir lieb ist. Ich hab mit Jo Melarski gesprochen, dem Captain der Typhoon. Sie fliegen ins KOI-1404 System, zur Archimedes-Station. Ich hab einen Austausch der Crew-Daten abgemacht. Wer weiß, wie sich die Lage auf der Iyanla zuspitzt. Was hast du über Gorhams Kolonie? Wovon gehst du aus? Was sind die wahrscheinlichsten Szenarien - gerade bezogen auf Gefahren?" Arthur atmet tief durch, will gerade wieder einen Schluck Kaffee zu sich nehmen, als er merkt, dass die Tasse schon leer ist. Ich sollte auf Tee umsteigen. Er blickt zu John.

"Und dann muss ich der Crew natürlich die Neuigkeiten mitteilen. Und dann alle zusammenbringen, damit wir auf dem Schiff keine Probleme bekommen." Arthur versucht in Johns Gesicht zu lesen, wie er die Chancen hierfür einschätzt. Bevor John viel sagen kann, ergänzt Arthur mit einem - fast schon schelmischen - Lächeln "Das wird ein Spaß!"

Kurz wartet er dessen Reaktion ab, dann füllt er heiß aufgekochtes Wasser in seine Tasse und sucht nach einem dieser Schnell-Teebeutel. dieses Mal erwischt er eine Art Karamel-Chai. Mit einer hochgezogenen Augenbraue wartet er ab, bis er den Teebeutel-Rest entfernen kann. Dann blickt er wieder länger und aufmerksam zu John.
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Offline darkeye

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Re: [Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen
« Antwort #39 am: 18.05.2026 | 19:53 »
John Douglas
USCSS Solovetsky Island - Kantine


"Ich habe dir die verfügbaren Daten, nicht gerade üppig, hier zusammengestellt." Er gibt Arthur einen Datenträger. "Kurzgefasst ist Gorham ein Entdecker, Wey-Yu angehörend, der Xenospezies zum Bergbau antreiben wollte. Ob das funktioniert hat oder nicht..." John hebt gewollt teatralisch die Schultern und zieht eine Augenbraue hoch. "Harvester hat er die Viecher genannt, 9m lange, 3,5t schwere Würmer."

Er schnekt sich Kaffee nach. "Ob die da sind? Keine Anahltspunkte. Wenn sie da sind und sonst nichts, sollten wir laufen oder Raketenwerfer mit zur Party bringen."
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Offline pharyon

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Re: [Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen
« Antwort #40 am: 24.05.2026 | 07:00 »
Arthur Nicholas Douglas
USCSS Solovetsky Island - Kantine


"Okay, Raketenwerfer, hmmm? Mal schauen, was wir haben." Nachdem er seine Tasse Tee getrunken und die Daten, die ihm John überreicht hatte, gelesen hat, begibt sich Arthur an ein Terminal. Als er die Durchsage an die Crew macht, schaut er John kurz an, konzentriert sich dann aber auf seine Worte.

"An alle Besatzungsmitglieder der Solovetsky Island, Besprechung der anstehenden Mission in dreißig Minuten. Wir versammeln uns alle in der Kantine. Es gibt Neuigkeiten aus der Heimat." Damit beendet Arthur die Durchsage und setzt sich zu John an den Tisch. "Dann warten wir mal ab. Weißt du, ob noch jemand an Bord gekommen ist? Haben wir Gäste?" Arthur schenkt sich Mineralwasser in ein Glas ein und trinkt es zur Hälfte aus. "Falls ja, müssen wir sie bald von Bord bringen."

Dann widmet sich Arthur seinem Padd, versucht das, was er der Crew sagen möchte, etwas zu strukturieren. Auch damit er wichtige Punkte nicht vergisst.
Wir müssen bald los. Alle müssen dann auf den Punkt bereit sein. 
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Re: [Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen
« Antwort #41 am: 24.05.2026 | 10:31 »
Keines der Crewmitglieder der Solovetsky Island braucht wirklich dreißig Minuten. Nach und nach trudeln alle ein oder lungern in den Gängen rund um die Kantine herum. Sie wissen, was es heißt, wenn der Captain sagt 30 Minuten. Das heißt nicht jetzt, nicht in 15 und nicht in 35 Minuten. Aber alle sind neugierig. Sind es doch die ersten Neuigkeiten seit einer gefühlten Ewigkeit. Auch wenn die letzten Jahre im Kryoschlaf vergangen sind, jeder der den Weltraum bereist, hat sich das Denken „war doch erst gestern“ abgewöhnt. Nein, es war nicht gestern, es sind über 1000 Tage vergangen seitdem es das letzte mal eine Nachricht gab die man als aktuell bezeichnen konnte.

Fast auf die Minute genau füllt sich die Kantine und Arthur und John blicken in gespannte Gesichter. Der Mühsal des Aufwachens ist verflogen, auch wenn es bald wieder heißt „…ab ins Eisfach…“ denn der Flug zu eurem Ziel wird noch mal kurz über 20 Tage Flug im Sprungmodus bedeuten bis ihr in die Nähe von KOI-2650.01 gelangen werdet.

Das Geklapper und Gerücke der Stühle hört auf, die Gespräche verstummen und alle Augen sind auf Arthur gerichtet.
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Offline pharyon

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Re: [Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen
« Antwort #42 am: 28.05.2026 | 10:31 »
Arthur Nicholas Douglas
USCSS Solovetsky Island - Kantine, mit der Besatzung


Arthur wartet ab, bis sich alle gesetzt und sich etwas zu trinken, und manche auch etwas zu essen, geholt haben. Er lächelt. Nicht übertrieben fröhlich, auch nicht unecht. Du hast dir das lange zurecht gelegt, also los.

"Zunächst werde ich unsere neue Mission kurz vorstellen, anschließend die Neuigkeiten aus unseren Heimaten mitteilen. Danach... unterhalten wir uns offen. Zum Schluss erteile ich die Befehle und Sie machen sich an die Umsetzung." Kurze Pause.

"Unser Ziel ist Gorhams Kolonie, KOI-2650.01. Es handelt sich um eine Bergbaukolonie, gegründet 2067 von J. V. Gorham. Laut den verfügbaren Aufzeichnungen wurde hier terraformiert, aber wir wissen nicht, wie es da jetzt aussieht. Die Bevölkerung wurde im Jahr 2100 auf 1.002.235 Kolonisten gezählt. Abgebaut wurden Pentlandit, Eisenerz und einige Spurenelemente. Die tiefste Borstelle ist mit einer Tiefe von 23 km angegeben.

Die Kolonie führte nicht-einheimisches Leben ein, sogenannte Harvester, die bei den Bergbauarbeiten helfen sollten. Diese Lebensform war auf dem Planeten LV-797 Tartarus heimisch und konnte abgerichtet und im Bergbau eingesetzt zu werden. Bei den Harvestern handelt es sich um eine Wurmartige, unterirdisch lebende Kreatur von 8-9 Metern länge und einem durchschnittlichen Gewicht von 3,5 Tonnen. Riesen-Regenwürmer, könnte man sagen.

KOI-2650.01 umkreist einen roten Riesenstern. Erdübliche Schwerkraft, die Tageslänge beträgt 36 Stunden. Das Klima ist trocken mit starken Winden und häufigen Sandstürmen. Die Temperaturen erreichen am Tag maximal 10°C und sinken in der Nacht auf den Gefrierpunkt ab. Durch die geringe Achsneigung sind Tag- und Nachtlänge mit je 18 Stunden fast identisch.

Unsere Mission ist eine Erkundung und eine humanitäre Unterstützung. Wir schauen, was es in der Kolonie gibt und ob jemand sofort Hilfe benötigt. Wenn wir niemanden mehr finden, überprüfen wir, ob sich der Planet zur Wiederbesiedelung eignet. Oberste Priorität hat dann die Black Box der Kolonie. Die Log Disk muss geborgen werden, damit wir den Verlauf der letzten 75 Jahre rekonstruieren können.
Nach Abschluss der Mission wird ein detaillierter Bericht von uns erwartet, unter anderem mit Bezug auf wissenschaftliche Forschungsmöglichkeiten, untersuchenswertes Leben und natürlich über alle weiteren Möglichkeiten für wissenschaftliche, kommerzielle oder finanzielle Nutzung. Soviel zur Mission.“

Arthur atmet kurz durch, nimmt einen Schluck von dem noch warmen Kaffee, und wartet kurz, bis die Aufmerksamkeit aller wieder bei ihm liegt.

"Zu den Neuigkeiten: Die Vereinigen Americas und die UPP befinden sich im Krieg. Die Kämpfe sind im Grenzraum ausgebrochen, es hat eine Invasion der UPP auf Kruger 60 stattgefunden, soweit wir wissen. Das stellt eine Verletzung der DMZ dar und hat zu weiteren Kampfhandlungen geführt. Außerdem hat sich die Koloniewelt New Albion aus dem Three World Empire gelöst und ihre Unabhängigkeit erklärt. Allem Anschein nach hat es noch keine Feindseligkeiten zwischen den 3WE und dem New Albion Vertretungen gegeben. Es ist aber möglich, dass das 3WE einen Militäreinsatz zur Absetzung der Regierung auf New Albion in Erwägung zieht. Ich weiß, das sind nicht die Neuigkeiten, die wir gerne gehört hätten.
Als Vorsichtsmaßnahme werden zwei SEV bei der USCSS Iyanla belassen und nur die Typhoon und die Solovetsky Island zur Erkundung der alten Welten ausgesandt.

Wir stammen alle aus unterschiedlichen Herkünften, unsere Zugehörigkeiten liegen sehr unterschiedlich. Aber wir sind alle Besatzung der Solovetsky Island und unser aller Überleben hängt davon ab, dass wir gut zusammenarbeiten und uns professionell vertrauen können. Wenn Sie also Fragen haben oder etwas zu diesen Neuigkeiten anmerken möchten, sprechen Sie bitte jetzt offen oder mich vor dem Abflug an. Sobald wir unterwegs sind, erwarte ich, das politische Differenzen keinen bedeutsamen Einfluss auf die Funktionsfähigkeit der Crew und die Mission haben. Wer fängt an?"

Und damit liegt der Ball bei euch. Macht was draus. Arthur schaut in die Runde und wartet ab, in welche Richtung sich die Crew bewegt. Ein erster Härtetest.
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Re: [Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen
« Antwort #43 am: 30.05.2026 | 10:50 »
Vom Rand der Kantine aus beobachten die zwei Working Joes James und Sophie die Versammlung. Die zwei lebendigen Schaufensterpuppen mit ihren toten und kalten Gesichtern gehören irgendwie dazu, sind aber doch nur Syntheten und klar als solche zu erkennen. Der Unterschied zwischen Gaius und dem den beiden könnte größer nicht sein. Welche Variante bei den Menschen in ihrer Nähe für mehr Unwohlsein sorgt ist umstritten. So stehen sie einfach da, unbeweglich, ohne Emotionen, ohne Regung fast könnte man sie für Statuen halten. Statuen die aber von einem Augenblick auf den nächsten zum Leben erwachen und ihrer Arbeit nachgehen.

Die Crew reagiert verhalten auf die News. Die Mission wird freudig kommentiert, positive Spannung liegt in der Luft, doch die ebbt schnell wieder ab als Arthur die Neuigkeiten von zuhause erzählt. Immerhin bricht kein Tumult aus, der Kreis ist kleiner und vielleicht weniger idealistisch besetzt, auch wenn es Präferenzen gibt. Vielleicht sind die News auch einfach zu viel. Die Mission, der Krieg zuhause und alle müssen es erst einmal sacken lassen was sie da gehört haben.

Emily Quintana ergreift als erste das Wort:

„Solange uns hier keiner dazu verpflichtet Kriegsanleihen zu kaufen ist wohl alles okay. Die UPP soll die Finger von den Kolonien lassen und was in ein paar Jahren ist, wenn wir zurück sind wird man dann sehen. Das passiert in einer anderen Zeit!“

Teils zustimmendes Nicken, aber auch Gegrummel besonders von Dudgeon und Koblenz die aber zu diesem Zeitpunkt keine echte Erwiderung geben. Amir und ihre Marines schauen sich kurz an als es um die 3WE und das NAPRO geht, aber es bleibt dabei. 

Tan Blatchman der ICC-Inspektor räuspert sich und erhebt sich von seinem Sitz.

„Captain…“ richtet er das Wort an Arthur „…vielen Dank für das Update aus der Heimat und das Kurzbriefing der Mission!“ Dann wendet er sich an die Crew und seine Stimme nimmt einen offiziellen, sehr belehrtenden Tonfall an „Wie sie sich sicher vorstellen können hat eine Kolonie von über eine Millionen Einwohner und ein Planet mit außerirdischen Lebensformen über einen Zeitraum von 75 Jahren sicher die eine oder andere Sonderbarkeit hervorgebracht welche unter die Aufsicht der ICC fällt. Ich kann nur alle daran erinnern, dass alles was sie da finden genaustens zu erfassen, zu katalogisieren und zu melden ist!“

Ein kichern kommt aus den Reihen, ein paar verdrehen die Augen.

„Danke, dass wäre erst einmal alles!“ Endet Blatchman und setzt sich wieder, mit dem stoischen Blick eines Mannes der eine ungeliebte Wahrheit ausgesprochen hat. Kein Weg führt an der ICC vorbei.
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Offline pharyon

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Re: [Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen
« Antwort #44 am: 5.06.2026 | 09:35 »
Arthur Nicholas Douglas
USCSS Solovetsky Island - Kantine, mit der Besatzung


Arthur schaut Blatchman kurz an, lächelt, wartet. Nach zwei, drei Sekunden richtet er sich an ihn. "Vielen Dank, Mr. Blatchman. Wir kennen die Vorschriften, aber es schadet nicht, sich kurz daran zu erinnern. Sie haben recht, wir müssen genau sein, sollten uns keine schweren Fehler erlauben. Dokumentation und Erfassung kann für später noch wichtig werden. Also ja, es wird auch ungeliebte Arbeit anfallen, die dennoch wichtig ist."

Er macht eine kurze Pause, wartet die ausgestoßenen Seufzer und verdrehten Augen ab, fährt dann fort. "Mir ist jedoch am allerwichtigsten, dass wir alle nach Möglichkeit unsere Mission heil überstehen. Deshalb bereiten Sie bitte mit dem vorhandenen und verfügbaren Wissen Vorgehensmaßnahmen vor für folgende Notfallszenarien: medizinisch-mikrobiologisch-chemisch, biologisch, sozial-psychologisch, technisch-elektronisch. Inklusive, wie wir unser Einsatzteam ideal aufstellen. Sie dürfen dazu Kleingruppen bilden. Bevor wir wieder in die Stasekammern gehen, möchte ich für jedes Sicherheitskonzept einen ausgearbeiteten Vorschlag auf meinem Padd. Teilen Sie sich auf, so dass jedes Problemfeld bearbeitet wird. Falls Ihnen noch ein Szenario einfällt, dass ich ausgelassen habe, teilen Sie mir das mit. Dudge, Mr. Tsukuda, schauen Sie, was wir über die Flugroute wissen müssen, welche Gefahren oder Hindernisse auf dem Weg liegen werden oder eintreten könnten."

Neue Pause, ein Schluck Kaffee.

"Ich weiß, das ist nicht der sexy Part des Jobs. Bereiten Sie uns gut vor, damit wir alle den Spaß haben können." Arthur lächelt in die Runde, schiebt den Stuhl etwas zurück. "Wegtreten."

Das beschäftigt sie hoffentlich konstruktiv und lässt die Gedanken nicht so oft zur Heimat wenden.

"Wer mich sprechen will, ich bin in 15 Minuten wieder hier." Damit wendet er sich ab und geht in Richtung MU/TH/ER.
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Re: [Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen
« Antwort #45 am: 7.06.2026 | 12:21 »
Hamidan Amir ist die erste welche nach dem Befehl des Captains das Wort ergreift. „Lady´s and Gentleman…“ und sie weiß genau das in ihrer Sicherheitscrew keine Frauen außer ihr sind „…ihr habt den Captain gehört, macht euch mit der Umwelt der Zielwelt vertraut und stellt eure Ausrüstung zusammen. Ich will nicht, dass mir einer dieser Harvester zu nahe kommt!“

„Jawohl Ma´m“ kommt es wie aus einem Munde. Matt und Kyle nicken in Richtung Arthur und verschwinden in die Gänge des Schiffes um das zu tun was Royal Marines eben so tun um sich auf einen Einsatz vorzubereiten. Wohl in erster Linie die Ausrüstung checken und mal sehen was man gegen Riesenwürmer tun kann.

Der Rest teilt sich in Gruppen auf und beginnt, entsprechend ihrer Fachgebiete damit die Anweisungen des Captains umzusetzen. John schließt sich JJ und Koblenz an welche die Aufgabe übernehmen die wichtigsten Komponenten der Solovetsky Island zu überprüfen. Immerhin hatte die letzten 3 Jahre niemand ein Blick auf die Elektronik und andere wichtige Teile geworfen. Über drei Jahre, unzählige Sprünge, das steckte keine Technik so einfach weg. Nicht mal wenn sie nur Huckepack auf einem Kolonieschiff reist und selbst kaum gefordert wurde.

Die Belastung für das Material war enorm.
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Offline pharyon

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Re: [Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen
« Antwort #46 am: 30.06.2026 | 16:50 »
Arthur Nicholas Douglas
USCSS Solovetsky Island - bei MO/TH/ER


Okay, machen wir es kurz. Arthur setzt sich ans Bedienterminal und gibt seine Kennung ein. Nach und nach macht er - routinemäßig - die Abfragen, die er für erforderlich hält:
- Status der Solovetsky Island - Hülle und Kern
- Status der Systeme von MO/TH/ER - Hard- und Software
- geheime, besondere oder wichtige Nachrichten - explizit an die Solovetsky Island
- Status der Antriebe und Sensorren
- Status der Kommunikationssysteme
- Status der restlichen Systeme
- Status der Systeme von MO/TH/ER - Hard- und Software    Mal schauen, wie du damit umgehst.
- Wartungs- und Tankhinweise, Empfehlungen für die technische Crew

Anschließend bereitet er an seinem Padd eine Nachricht für den Captain der Typhoon, Jo Melarski vor, die die wichtigsten Informationen enthöt - Flugziel, Auflistung der Besatzung mit Einsatzprofilen, kurze Info zur Reaktion der Crew, nochmal gute Wünsche für ihre Mission. Zwischenzeitlich wirft er immer wieder einen Blick auf die Anzeigen und versucht zu entdecken, ob irgend etwas hier ungewöhnlich ist. Warum bin ich so skeptisch? Liegt es daran, dass wir so beunruhigende Neuigkeiten aus der Heimat erhalten haben? Arthur schüttelt den Gedanken ab, lächelt kurz, auch wenn niemand es sehen kann. Denk dran, warum du dich gemeldet hast. Selbst wenn großer Ärger wartet. Du WILLST einer der ersten sein, der dem Rätsel hier auf die Spur kommt. Und einer MUSS den Job schließlich übernehmen. Schmunzelnd wartet Arthur die weiteren Berichte und Selbstdiagnosen von MO/TH/ER ab. Ein großer Teil hofft, nichts zu finden, weil es keine Abnormalitäten zu finden gibt. Ein kleiner Teil wartet weiter unruhig.
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Re: [Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen
« Antwort #47 am: 5.07.2026 | 13:42 »
Der Zugang zu MU/TH/ER erfolgt über das Büro des Captains und als sich die Tür hinter Arthur schloss und er umringt war von den blinkenden Lichtern der Schiffs KI erwachte der bernsteinfarbene Bildschirm vor ihm zum Leben. Die Geräusche des Schiffes blieben hinter ihm zurück und es war nur sein Atmen und das Klackern der Tastatur zu hören.

S T A T U S  D E R  S O L O V E T S K Y  I S L A N D:

H U E L L E : I N T A K T  S T R U K T U R W E R T  9 9 . 8 2 %

Der Wert lag bei dem zu erwartenden Soll nach so einer langen Reise, laut Handbuch waren alle Werte unter 97 % ein Grund für eine Inspektion und alle Werte unter 95% ein Wert bei dem die Schiffs KI von einem Sprung abraten würde, so jedoch wirkte die Solovetsky Island, selbst nach den Jahren und Sprüngen zum äußeren Gürtel wie aus dem Ei gepellt.

K E R N: I N T A K T S T R U K T U R W E R T  1 0 0 . 0 0 % K E I N E  S T O E R U N G E N  Z U  E R W A R T E N

In dieser Art geht es weiter all Systemkomponenten waren auf einem erwartbaren Level nach der Belastung und es hatte keine geheimen oder wichtigen Nachrichten für die Solovetsky Island gegeben.

Der Platzhalter blinkte auf dem Bildschirm kurz auf, dann erschien eine weitere Textzeile auf dem Interface:

D E F I N I E R E N  S I E  „B E S O N D E R E“  N A C H R I C H T E N.

A L L E  E I N G E G A N G E N E N  N A C H R I C H T E N  B E F I N D E N  S I C H  I M  S Y S T E M  U N D  S T E H E N  Z U R  S I C H T U N G  B E R E I T.

M U / T H  / E R  S E L B S T D I A G N O S E  W I R D  D U R C H G E F U E H R T

S T A T U S 1 %

S T A T U S 2 %

Geduldig wartete Arthur auf die Diagnose der Schiffs KI aber dort bescheinigte sich die KI beste werte. Es hatte keine Beschädigung an der Hard- oder Software gegeben. Alles funktionierte genau so wie es beabsichtigt war. 

Die KI spuckte die im Handbuch üblichen Hinweise für eine Onboard Inspektion aus welche nach so langen Reisen Vorschrift waren. Innerlich konnte Arthur sich also auf die Schulter klopfen, dass er diesen Befehl schon gegeben hatte.
« Letzte Änderung: 6.07.2026 | 08:13 von Outsider »
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Offline darkeye

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Re: [Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen
« Antwort #48 am: Heute um 15:35 »
Dr. John Ernset Douglas
Kantine


"Captain, melde mich zum Debriefing. Wir haben Herz und Nieren der "Island" geprüft, alles Systeme grün."

Er lächelt Arthur an. "Aber vieles von ist älter als wir beide zusammen. Das Material wird noch einige Reisen aushalten, aber wir müssen vorsichtig sein. WeyYu war ja "großzügig" - das Verschrotten von M3 Helliades-Class Science Exploration Vehiclen wäre ja auch teuer gewesen. Hier erfüllen sie noch einen Zweck."

John hebt die Arme. "JJ und Koblenz reparieren noch ein paar Kleinigkeiten, nichts ernstes."
SL: Mythras/Warhammer, DCC, OneShots verschiedener Systeme
Spieler D&D5, Brindelwood Bay