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[Werkstattthread] ESKALATION als System
Der Hasgar:
Dein Fertigkeitsproben-Ansatz ist von der Idee her ebenfalls spannend.
So leidet man quasi live mit. Dramaturgisch schön.
Aber könnte das nicht nervig werden, bis zu 7 mal zu würfeln?
Zed:
--- Zitat von: Der Hasgar am 11.04.2026 | 19:35 ---So leidet man quasi live mit. Dramaturgisch schön.
Aber könnte das nicht nervig werden, bis zu 7 mal zu würfeln?
--- Ende Zitat ---
Das ist ein nachvollziehbarer Einwand, den ich auch nicht ganz entkräften kann.
Mein bester Hinweis ist, dass die meisten Fertigkeiten so funktionieren, dass jede Runde einer dieser bis zu (!) sieben Würfe gewürfelt wird, zB Schlösser öffnen. Man würfelt also nur einmal pro Runde (wie die Nahkämpfenden mit ihren Attacken auch), und so ist die Dauer bis zum Erfolg oder Misserfolg Teil der Erzählung. Man kann das Schloss also in 2 Runden knacken oder in bis zu 7 Runden oder in diesen 7 Runden scheitern.
Man könnte natürlich sagen, dass Fertigkeitsproben nicht immer gewürfelt werden müssen. Ähnlich wie Überlandreisen muss man nicht jede Situation im Detail ausspielen. Sieben Mal würfeln muss man außerdem ja nur bei "sehr leichten Proben" - da kann man ab und zu vielleicht auch sagen: Brauchst Du gar zu würfeln, das klappt.
Man könnte noch eine Extraregel für abgekürzte Fertigkeitsproben erfinden: Nur ein Wurf, +20% bei einfachen Proben, -20% bei schweren Proben.
Würde ich statt Prozentwürfel den W20 nutzen, wäre die Lösung einfach: Anstatt nacheinander zu würfeln und aus den Ergebnissen die in Schritte unterteilten Ereignisse abzulesen, könnte man dann alle 7 Würfel zugleich werfen.
Galatea:
--- Zitat von: Zed am 11.04.2026 | 17:50 ---Trotzdem achte ich dabei auf dieses Risiko: Werden sich Spezialkampf-Fertigkeiten und Zauber (Barbarischer Wutausbruch und irgendein Kampfsegen zB) vielleicht zu ähnlich? Sie haben eventuell ähnliche Effekte und kosten beide wohl dieselbe Ressource. Wann ist "Magiewirken" quasi dasselbe wie zB "Waldläuferfähigkeit einsetzen"?
--- Ende Zitat ---
Ich sehe da ehrlich gesagt das Problem nicht. Ist doch vollkommen in Ordnung, wenn es möglich ist mit verschiedenen Mitteln zum selben Ziel zu kommen. Nur weil sich bestimmte Fähigkeiten gleichen macht das die Charaktere/Charakterklassen ja noch in ihrer Gesamtheit gleich.
Gerade bei solchen Sachen wie Antimagie/Spellcountern finde ich es furchtbar, wenn man da 10 verschiedene Varianten mit 10 verschiedenen Mechaniken hat, "weil die gehören ja zu verschiedenen Charakterklassen und müssen deswegen alle anders sein".
Zed:
--- Zitat von: Galatea am 11.04.2026 | 22:08 ---Ich sehe da ehrlich gesagt das Problem nicht. Ist doch vollkommen in Ordnung, wenn es möglich ist mit verschiedenen Mitteln zum selben Ziel zu kommen. Nur weil sich bestimmte Fähigkeiten gleichen macht das die Charaktere/Charakterklassen ja noch in ihrer Gesamtheit gleich.
Gerade bei solchen Sachen wie Antimagie/Spellcountern finde ich es furchtbar, wenn man da 10 verschiedene Varianten mit 10 verschiedenen Mechaniken hat, "weil die gehören ja zu verschiedenen Charakterklassen und müssen deswegen alle anders sein".
--- Ende Zitat ---
Ich hatte damals DnD4e überflogen, und das war einer der Kritikpunkte, wenn ich mich richtig erinnere: Dass die Charakterklassen sich unterschiedlicher hätten anfühlen sollen, richtig? Das schien mir ein gerechtfertigter Anspruch zu sein. Das möchte ich beim Basteln im Blick behalten.
Aber bei Magieduellen und auch bei Magie Aufheben sind wir uns einig: Das sollte eine magische Grundfertigkeit sein, so wie die Schwertkämpfenden ganz selbstverständlich Erfahrung darin haben, wie sie ein Schwert richtig vor Rost und unnötigen Scharten bewahren, sie pflegen, warten und schärfen.
Der Hasgar:
--- Zitat von: Zed am 11.04.2026 | 20:46 ---Das ist ein nachvollziehbarer Einwand, den ich auch nicht ganz entkräften kann.
Mein bester Hinweis ist, dass die meisten Fertigkeiten so funktionieren, dass jede Runde einer dieser bis zu (!) sieben Würfe gewürfelt wird, zB Schlösser öffnen. Man würfelt also nur einmal pro Runde (wie die Nahkämpfenden mit ihren Attacken auch), und so ist die Dauer bis zum Erfolg oder Misserfolg Teil der Erzählung. Man kann das Schloss also in 2 Runden knacken oder in bis zu 7 Runden oder in diesen 7 Runden scheitern.
Man könnte natürlich sagen, dass Fertigkeitsproben nicht immer gewürfelt werden müssen. Ähnlich wie Überlandreisen muss man nicht jede Situation im Detail ausspielen. Sieben Mal würfeln muss man außerdem ja nur bei "sehr leichten Proben" - da kann man ab und zu vielleicht auch sagen: Brauchst Du gar zu würfeln, das klappt.
Man könnte noch eine Extraregel für abgekürzte Fertigkeitsproben erfinden: Nur ein Wurf, +20% bei einfachen Proben, -20% bei schweren Proben.
Würde ich statt Prozentwürfel den W20 nutzen, wäre die Lösung einfach: Anstatt nacheinander zu würfeln und aus den Ergebnissen die in Schritte unterteilten Ereignisse abzulesen, könnte man dann alle 7 Würfel zugleich werfen.
--- Ende Zitat ---
Wie gesagt, versteh mich nicht falsch: Ich finde das Konzept innovativ und interessant. Es wäre dann wirklich Teil der Erzählung. Vielleicht kannst du sowas bei zeitaufwendigeren Proben machen, aber bei alles oder nichts-Proben eher einen kürzeren Mechanismus...
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