Ein Regelwerk ist natürlich auch urheberrechtlich geschützt. Deshalb versuche ich in meiner eigenen Veröffentlichung, Regelungen und Werte möglichst universell zu beschreiben. Obwohl ich meine Inhalte am liebsten auch mit Rolemaster-Regeln verknüpfen würde. Ich denke beim Erstellen von Content immer an Rolemaster-Regeln, umschreibe meine Regelidee aber in meinen eigenen Worten. Da ich in Rechtsfragen Laie bin, weiß ich nicht, wo genau die Grenze zu ziehen ist, was erlaubt und was nicht erlaubt ist.
Einfache Mechanismen wie W100- und W20-basierte Würfe mit Boni oder Malus sind vermutlich nicht geschützt. Begriffe wie Eigenschaften oder Fertigkeiten sicherlich auch nicht.
Beispiel: Es wird eine Truhe beschrieben, dessen Schloss man knacken kann. Ich würde jetzt nicht im MERS/Rolemaster-Jargon schreiben: Picking Locks -20. Sondern ich würde schreiben: im W100-System bzw. W20-System mit Erschwernis von -20 bzw. -4 zu öffnen, erforderliche Fertigkeit Schlösser öffnen o.ä.
Komplexere Regelungen würde ich nur andeuten und der SL die Freiheit geben, dass sie sowieso am besten selbst entscheidet, welche Werte und Regeln jeweils im Spiel greifen sollen.
Vermutlich wird kein Rechteinhaber dagegen klagen, wenn Du einen Charakterbogen eines von Dir erstellten NSC in Deinem Blog hat, denke ich. Aber es gibt nicht ohne Grund Lizenzen für die Systeme in den jeweiligen Ländern/Sprachen. Bei MERS waren das früher ja Queen und Citadel/Laurin, die von ICE die Lizenzen für das deutsche MERP gekauft haben. Wem heute die Rechte oder Teile der Rechte gehören, weiß ich nicht. Aber möglich ist, dass es ein Rechteinhaber aus den unterschiedlichsten Gründen heute nicht gut findet, wenn jemand ein Abenteuer veröffentlicht, dass in allen Belangen wie ein altes MERS-Modul anmutet.
Ich spiele kein D&D, habe aber mal gehört, dass die von sich aus eine Möglichkeit geschaffen haben, dass Fans Content für D&D erstellen und veröffentlichen können.