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Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI

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First Orko:

--- Zitat von: Raven Nash am  2.07.2026 | 10:07 ---...
Grundsätzlich sind LLMs Werkzeuge - und wie mit jedem Werkzeug, muss man damit umgehen lernen. Was du ansprichst, ist so wie der Tisch, der mit ein paar Nägel zusammengehämmert wurde, vs. der von einem Tischler nur mit Nut und Feder plus Leim gebautem. Einer kann mit seinen Werkzeugen umgehen, der andere halt nicht. Aber auch der Tischler sägt nicht mehr per Hand, sondern benutzt eine Fräse und eine Kappsäge.

--- Ende Zitat ---

Und um nochmal kurz darauf einzugehen: LLMs können (und werden) als Werkzeug genutzt. Wer es richtig macht, der hat (a) sich mit Funktionsweise, Fähigkeiten und Grenzen der Tools beschäftigt, (b) eine kreative Vision, wo er am Ende sein will, (c) den Willen und die Ausdauer, sich mit den Grundzügen des Handwerks zu beschäftigen (Im Layout halt sowas wie Aufteilung, Seitenverhältnisse, Strichstärken, Komposition usw) um die Qualität der Iterationen zu beurteilen in Hinblick auf das gewünschte Ergebnis um dann für die nächste Iteration auch beurteilen zu können, was man warum ändern muss. Wer davon nichts oder nur kaum was kann und auch nicht lernen will, der macht dann letztlich nichts Anderes als am Hebel eines einarmigen Banditen zu ziehen um dann in andächtiges Stauen zu verfallen, was sein Arm da Tolles fabriziert hat.

Und irgendwo auf diesem Spektrum bewegt man sich in der Regel, manche mehr auf einer der beiden Seiten.


--- Zitat von: Wyndor am  3.07.2026 | 10:51 ---....
So, das war jetzt keine KI Antwort  :)

--- Ende Zitat ---

 :d Und dementsprechend auch um 100% gehaltvoller und hilfreicher als alles, was Claude(?) da rausgesülzt hat. Als jemand der gerade selbst mit Claude anfängt, finde ich das sehr hilfreich.
Ich würde mir überdies übrigens auch ganze allgemein wünschen, dass KI-Ergebnisse immer mit dazugehörigen Prompt im Forum gezeigt werden. Einfach, um dem kreativen Austausch gerecht zu werden und der Möglichkeit, aneinander zu wachsen statt sich wie auf Instagram und co. einfach nur Bilder und Texte zu Bestauenen um die Ohren zu werfen  :P

Wyndor:

--- Zitat von: tarinyon am  3.07.2026 | 10:51 ---Naja, die Mopperer aka ich haben / habe ja konkrete Kritikpunkte angeführt und da habe ich 1) darauf verwiesen, dass du 1:1 KI-Deutsch in einem Post verwendest, der ja anderen Usern etwas erklären soll (hat also nix mit dem WIP zu tun, auf das du verweist). Und 2) zielte meine Kritik darauf ab, dass da oftmals viel Blendwerk dabei ist mit großen Bildern usw., die aber nix mit den von dir angeführten Regeln oder Abenteuerdesigns zu tun haben.

Da schließt sich dann der Kreis zum modernen RPG-Blendwerk. Ob das jetzt mit KI oder von echten Schreiberlingen gemacht wurde, ist auch egal. Hier im Thread zeigt sich ja auch wieder die Hybris gegenüber altem Spielmaterial, das von den meisten hier weder gelesen noch gespielt wurde.

--- Ende Zitat ---

Wenn du konkrete Fragen zu Inhalten hast, steht es dir ja offen, diese Frage an mich zu richten. Ich antworte meistens ziemlich gerne  :D

Raven Nash:

--- Zitat von: Jiba am  3.07.2026 | 10:11 ---Und woran machst du das fest?
--- Ende Zitat ---
An unzähligen gelesenen Büchern (und gesehenen Filmen). Die Anzahl der Charaktere, die mir wirklich im Gedächtnis geblieben sind ist relativ gering. 90% fällt unter "ja, der Name sagt mir irgendwas...". Und nein, ich bin darin auch nicht gut.

GPT erstellt mir wenigstens NSCs, die genug Fleisch auf den Knochen (nicht Werte!) haben, um sie merkwürdig (im Sinne von "des Merkens würdig") zu machen.
Damit kann ich dann am Tisch auch arbeiten. Und insbesondere bei z.B. Städten ist die Anzahl nötiger NSCs halt auch so hoch, dass man schnell bei Figur Schema A bis E landet, die man dann immer wieder rausholt.

unicum:

--- Zitat von: Jiba am  3.07.2026 | 10:11 ---Und woran machst du das fest?

--- Ende Zitat ---

Ich finde das die mehrzahl der Abenteuer die ich gelesen habe die wenigsten NSCs so aufarbeitet das ich sie wirklich spielen könnte. Vieleicht die Hauptprotoganisten aber oft nicht mal diese. Für mich ist oft essentiel warum ein NSC so ist wie er ist, für mich ist das was bei NSC oft nur dabei steht sogar noch weniger wichtig als das was fehlt: Zahlenwerte/Statistik Blöcke/Hüpfpunkte kann ich mir tatsächlich noch am leichtesten improvisieren. Oft genung muss ich die sowieso anpassen da meine Gruppe zu starkt / zu schwach ist und im Levelbereich nicht zum Abenteuer passt. Aber alles was Persönlichkeit eines NSC transprotiert ist oft einfach nicht existent. Klar ich brauch das nicht für alle NSC (Statdwache am Tor (10, Mensch, Soldat Level 1-3, Kurzdödel, Schild, kettengedöns)) aber es ist mir oft genug einfach etwas zu wenig.

Ja mir ist an der Stelle schon klar das dies oft der Scheere zum Opfer gefallen sein könnte im hinblick auf "Das Buch hat 100 Seiten, dein Entwurft lieber Autor aber 113,..." dann wird dann eben dort gespaart worüber sich die meisten nicht aufregen, weil sie es gewohnt sind diese Arbeit eh schon immer zu machen. (oder es in ihren runden nie ein thema war)

An der Stelle kann KI dann unterstützen.

Und wenn man sich mal anschaut was die Bildgebende KI sind in den letzen 3 Jahren gemausert hat ist es, bei gleichbleibender Geschwindigkeit (Bis die KI Blase Platzt, was ich durchaus für möglich halte) da noch einiges drin.

Aber an der stelle auch: Schlechte Abenteuer die nichtmal das Papier wert sind auf die man sie gedruckt hat, die gab es schon recht früh in der Rollenspielzeit und auch heute werden noch welche derartig geschrieben. Das ist aber auch okay, solange es eine Lernkurve gibt die nach oben zeigt. Bei KI tut sie das ... noch ... aber auch hier sehe ich das Damoklesschwert über der KI hängen da ihr (zu recht) die (kostenlosen) Lehrnmöglichkeiten entzogen werden und wenn KI erstmal nur noch von KI lernt wirds wired.

In dem Sinne: Blockt das Tanelorn schon KI Crawler oder werfen wir gerade hier unsere geballtes Wissen der KI zum Frass vor? Spätestens wenn ich das Kürzdödel irgendwo als Waffe sehe werde ich wissen das es so ist.

Wyndor:
Eine andere Funktion, die ich gerade bei meinem Setup Teste: Automatische Konvertierung von Abenteuern aus anderen Systemen nach Midgard M5, inkl. Übersetzung, kompletter Verortung in der Welt, Suche und Einbindung von passendem Original-Material als Ersatz, falls nicht vorhanden, Neuentwicklung nach M5 Regeln, Neuzeichnung von Karten, Neugenerierung von Illustrationen. Das klappt auf den ersten Blick recht gut. Ich muss jetzt mal in die Detailprüfungen einsteigen. So kann ich meine AD&D2 Sammlung nochmal reaktivieren, ohne dass ich meine Gruppe zum Systemwechsel bewegen muss.

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