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Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
Holothuroid:
--- Zitat von: Raven Nash am 13.07.2026 | 09:08 ---Das geht aber gar nicht. Denn der "Künstler" lebt nicht in einem Vakuum. Sein "eigener Stil" entwickelt sich im Kontext und der Auseinandersetzung mit denen anderer Künstler.
--- Ende Zitat ---
Absolut. Allerdings ist die Frage wohl weniger das Selbstverständnis, sondern rechtliche Konsequenzen. Es gibt bereits erste Urteile, die KI-generierten Inhalten die Schöpfungshöhe absprechen. Das ist dann also kein Produkt, an dem man Urheberrecht haben kann. Wenn sich diese Einschätzung durchsetzt, könnte man also KI-generierte Inhalte beliebig weiterverbreiten. Mag OK sein, aber vielleicht will man nicht, dass das Cover für das eigene Rollenspiel fremd verwertet wird.
Raven Nash:
--- Zitat von: Holothuroid am 13.07.2026 | 10:56 ---Mag OK sein, aber vielleicht will man nicht, dass das Cover für das eigene Rollenspiel fremd verwertet wird.
--- Ende Zitat ---
Ich bin mir nicht sicher, inwiefern gerade bei einem Cover das so einfach ist. Normalerweise ist da ja nicht nur ein Bild drauf, sondern auch Text.
D.h. das Bild an sich muss erstmal irgendwo verfügbar sein, damit es verwertet werden kann. Oder man muss Text/Logos entfernen.
Ist natürlich möglich, macht aber wirtschaftlich wenig Sinn, wenn man eben KI hat.
Auch bei Innen-Ilus stelle ich mir den Mehraufwand als deutlich zu hoch vor.
Maarzan:
Dem Video nach geht es dabei nur um KI-Kopien, sprich den im Ergebnis nahezu änderungsfreien Nachbau von Vorlagen. Also eigentlich etwas, wo auch bei manueller Arbeit zumindest Plagiatsgedanken aufkommen.
Zu KI als Werkzeug bei Erweiterungen ist da meiner Wahrnehmung nach gar nichts gesagt worden und das dürfte doch eher der praktische Knackpunkt sein.
Es wurde hingegen ausdrücklich gesagt, daß sich das Gericht auch KI-Werke mit so einer Schöpfungshöhe vorstellen kann.
Wenn, reden wir also nicht von Ki oder nicht, sondern wo man diese Schöpfungshöhe ansetzen möchte.
Wenn jemand ein D&D5 Spielerhandbuch nimmt und der KI sagt, formulier das alles mit eigenen Worten und Bildern noch einmal um, dürfte der Missbrauchsgedanke naheliegend sein - genauso wenn das einMensch so gemacht hätte. Ist das der typische Fall und damit der mit der denke ich praktischen Relevanz? -Nein.
Ich denke der Normalfall ist ja, daß jemand sich von etwas hat "inspirieren" lassen (immer als Mensch) aber da ausreichend "verbesserungspotential" gesehen hat, daß er sagt das kann nciht mehr geflickt werden, da muss etwas Neues her - und entsprechend massive Änderungen vorsieht, egal ob die dann (typischerweise iterativ) mit KI oder von Hand ausgeführt werden. Es kommt dann halt nur inzwischen auf eine händische Version 50 Ki-unterstützte Versionen (wobei davon vermutlich eh 40 die relevanten Kernelemente dann doch noch per Hand geschrieben haben werden und dann per KI ergänzt) .
Wobei ich da beim Hundefoto schon überrascht bin - daß sieht für mich so sehr nach demselben Hund aus ohne erkennbare relevante Abänderungen, daß ich das für eine Kopie gehalten hätte udn mehr Urheberschutz erwartet hätte.
unicum:
--- Zitat von: Raven Nash am 12.07.2026 | 12:33 ---Ich finde ja schon das "Human Made" Siegel bei DTRPG lächerlich.
--- Ende Zitat ---
Wenn ich das Hart definiert sehe kann ich bei mir zuhause in meinem Smarthome gar kein Content für Drive herstellen der dieses Label haben darf. Da ich eh meinestes nur nachts abrbeite wenn die KI die Beleuchtung schon angemacht hat, arbeite ich ja wohl mit KI an, was immer ich gerade arbeite.
Mr. Ohnesorge:
Ich glaube, mal ganz vorsichtig formuliert, dass es eher um direkte Einflüsse auf den kreativen Prozess geht und nicht darum, ob Alexa dir auf Kommando das Licht anmacht. Manmanman.
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