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Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI

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Raven Nash:
Nach NPC-Generator, Zauberkarten-Generator und Kampagnenverwaltung, hab ich jetzt einen Magic Item Generator erstellt. Der kann magische Gegenstände nach den Dragonbane-Regeln sowohl mittels General Magic, als auch Enchanting generieren. Einige Dinge müssen noch verfeinert werden, einiges ist schlicht unnötig, aber er funktioniert bereits gut.

Arkam:
Hallo zusammen,

ich hoffe das die Verlage die Lizenzen ihrer Produkte anpassen soweit sie denn digital sind.
Denn ich fände es grundlegend schon sehr hilfreich wenn ich ein PDF das nicht in Deutsch vorliegt übersetzen lassen könnte. Mir ist klar das diese Übersetzung wahrscheinlich noch Fehler enthalten wird aber muttersprachlich bin ich deutlich sc hneller im lesen und aufnehmen und die Chance das ich einen solchen Text auch tatsächlich nutze steigt enorm an.
Ich hoffe darauf das man zumindestens ein KI Lektorat über die Texte und vielleicht sogar die Karten laufen lässt und dann auch Mängel abstellt.
Ich hoffe das Abenteuer demnächst vollständiger werden weil man Aufgaben mit relativ wenig Zeit und Geld Aufwand an eine KI auslagern kann. Ich bräuchte eigentlich die Karte einer Kathedrale und kann nicht selbst zeichnen oder kann mir keinen Zeichner leisten? Die KI kann zumindestens etwas abliefern was halbwegs passt. Ich habe eine Karte mit Sicherheitskameras aber nicht die Nerven deren Sichtwinkel zu integrieren eine KI könnte das schnell erledigen.
Alternativ könnte man natürlich auch ei nige Sachen, etwa Karten oder Handouts unter einer Lizenz zur Verfügung stellen unter der man dann selbst Änderungen durchführen könnte.

Ich befürchte das eine ganze Menge Schrott oder, aus meiner Sicht, unnötige Dinge auftauchen werden.
Man wird Miniaturen nach eigenen Wünschen anpassen können und natürlich auch offizielle Miniaturen und Gelände kaufen können.
Man wird sein Rolölenspielmaterial individuell gestalten können und onl,ine dafür auch ein entsprechendes A>bo abschließen können.
Ich befürchte bei Verlag VTTs wird man nicht nur für konkrete Inhalte, etwa Regelwerke sondern auch für Boostger, also EPs, magischge Gegenstände etc. zahnlen können die man dann einem Charakter zuordnen kann.

Im Hobbybereich sehe ich durchaus gute Zeiten auf uns zukommen.
Hobby Sachen werden mehr Abbildungen erhalten und auch die Karten werden professioneller werden.
Ein KI Lektorat ist besser als kein Lektorat.
Wie schon geschildert schmort man als Autor weniger im eigenen Saft, das gilt sowohl für das eigene System als auch für Systeme die eher weniger gespielt werden

Gruß Jochen

Eisenmeile:

--- Zitat von: Raven Nash am 25.06.2026 | 07:59 ---Ich weiß aber von meiner Frau die inzwischen in dem Bereich arbeitet, dass auch Programmierer sich so einiges von LLMs schreiben lassen, dass sie dann nur noch überarbeiten.  ;)

--- Ende Zitat ---

Als jemand der sich öfter mit Bewerbern in diesem Bereich auseinandersetzen muss, kann ich dir sagen, dass deine Aussage zu 70% richtig ist - lediglich der letzte Nebensatz stimmt meiner Erfahrung nach nicht (die finden Fehler im Code nichtmal, wenn man ihnen die Zeilennummern sagt, wo sie nach diesen suchen müssen).  ;)

Horsinand:
Besonders spannend finde ich, welche Chancen sich für LARPs ergeben, wenn dort autonom handelnde Roboter herumlaufen und bestimmte Rollen spielen ;-)

sma:
Von allem, das man durch "KI" ersetzen wollte, hat Software-Entwicklung so ziemlich als einziges gut funktioniert. Ich entwickle seit 40 Jahren Software und glaube, dabei gar nicht mal so schlecht zu sein. Ich konnte in den letzten drei Jahren zusehen, wie das von "nettes Spielzug" zu "die KI ist so gut wie ich" wurde und ich befürchte, das sagenhafte Fable, falls wir's je in Europa zu sehen bekommen, übertrifft mich dann. Denn was ich mir über die Jahre an Erfahrung angeeignet habe, muss die KI nur einmal sehen, um ebenfalls in Repertoire aufzunehmen.

Wie das auf Anfänger wirken muss, kann ich mir nicht wirklich vorstellen, aber es könnte sein, dass uns der Nachwuchs ausgeht, weil niemand mehr jahrelang lernen will. Nach wie vor bin ich davon überzeugt, dass 10 Jahre braucht, um eine Meisterschaft zu erreichen. Mein Tipp an Anfänger wäre, das ganze auf die harte Weise zu lernen und darauf zu wetten, dass es bald kaum noch Leute gibt, die wissen, was die KI da eigentlich macht. Kann aber auch sein, dass wir vorher alles in die Scheiße reiten.

Denn unabhängig davon können wir zusehen, wie wir völlig unvorbereitet auf einmal in einer Welt leben, in der KI-System besser als jeder Experte dort schlummernde Fehler findet und es genug Leute gibt, die das zum eigenen Vorteil ausnutzen. Oder um dem Gegner im Kriegsfall komplett die Infrastruktur zu zerstören.

Das alles gehört aber dann eher in den Postapokalypse-Faden nebenan :)

Wie Programier-KIs beim Rollenspiel helfen können sehen wir ja gerade: Es dauert nur Minuten, für mittelkomplexe Rollenspiele Charakterverwaltungssoftware erstellen zu lassen – insbesondere, wenn einem das UI egal ist. Claude Design leistet aber auch hier erstaunliches, was zwar immer gleich aber zumindest gut aussieht. Und wenn man zumindest Grundkenntnisse in der Software-Entwicklung hat, kann die KI einem den Lernaufwand für eine bestimmte Plattform oder ein Rahmenwerk abnehmen.

Übersetzungen sind IMHO ein weiteres superspannendes Feature. ich sage schon eine ganze Zeit, dass ich eigentlich täglich erwarte, dass DriveThruRPG allen Leuten anbietet, die PDFs automatisch zu übersetzen… für mehr Reichweite. Wer will, kann's nutzen, wer nicht will, eben nicht. Oder ich kann mir privat die Spiele übersetzen lassen. Ist vielleicht nicht perfekt, aber immer noch besser als gar nicht lesen können. Englisch geht ja vielleicht noch. Aber ich kann weder spanisch noch französisch oder polnisch oder auch schwedisch, doch solche Systeme stünden mir zur Verfügung.

Ich habe vor einige Zeit mal ausprobiert, ein PDF Seite für Seite zu OCRen, dabei Informationen über die Schrift und die Textbox zu behalten, dann alles zu übersetzen und dann ein neues PDF zu erzeugen, indem man die Texte an dieser Stelle wieder einfügt. Übersetzen ist das kleinste Problem. Das PDF-Format ist leider denkbar ungeeignet für sowas, weil z.B. die Fonts automatisch ge-sub-setted sind, d.h. man muss die Originalschriften haben. Aber würde man an die Quellen herankommen, könnte man das übersetzen schon heute automatisieren. Größtes Hindernis ist IMHO der Unwille der Verlage da mitzumachen, etwa indem sie das verarbeiten ihrer PDFs gestatten.

Übrigens, ich finde die Screenshots von Raven Nash schick, vielleicht etwas zu braun für meinen Geschmack, stimmig.

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