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Und dann gibt es Spielende, die Regeln eher als Rahmen angesehen haben wollen und von diesen auch gerne abweichen, wenn es der Qualität des Spiels zuträglich ist.
Die Regeln sind IMMER nur als Rahmen zu sehen, alleine schon weil eine 100% Abdeckung nicht erreichbar ist - und das damit über alle Spielstile hinweg.
Das andere ist, daß im Konsens eh alle Regeln jederzeit umgeworfen und durch Hausregeln oder Ausnahmen ersetzt werden können.
In dem Sinne könnte man diese Diskussion eh Strohmann sehen, denn die gewünschte Flexibilität ist im Prinzip immer und in allen Stilen gegeben.
Die erste Kernfrage ist doch dabei:
Wie dicht will ich meinen Rahmen ausgebaut haben?
Dazu habe ich hier was geschrieben:
https://www.tanelorn.net/index.php/topic,132621.msg135341524.html#msg135341524Und die einzige anständige Antwort meiner Ansicht nach ist:
Das sollte dann vor Spielbeginn mit den (ggf dann verbleibenden) Mitspielern abgeklärt werden und wäre danach verbindlich bis zur einvernehmlichen Änderung.
Die hier aber immer wieder direkt oder indirekt aufploppende andere Frage ist dann aber:
Wer soll dann wie entscheiden dürfen, wie a) Lücken in diesem Rahmen dann gefüllt werden oder b) Regeln verändert werden?
Und die einzige anständige Antwort meiner Ansicht nach hier ist:
a) Der Spielleiter, der für dieses Lückenfüllen zuständig ist, füllt diese nach bestem Wissen und Gewissen nach den Referenzen aus dem bisher benutzten Spielsystem und dem - idealerweise mit den Mitspielern auch explizit - vereinbarten Spielstil.
b) Regeländerungen werden wenn im Konsens am Spieltisch entschieden.
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Es gibt Spielende, die sich jederzeit 100%-ige Regeltreue wünschen und diese fordern und dazu noch behaupten, jede Abweichung wäre Schummeln - also Regelhörige (vgl. Überschrift) (die Bezeichnung "Regelhörige" würde ich persönlich aber lieber vermeiden, weil sie ähnlich abwertend konnotiert ist wie "Schummler" oder "Handwedler" - deshalb eine alternative Benennung).
Und dann gibt es Spielende, die Regeln eher als Rahmen angesehen haben wollen und von diesen auch gerne abweichen, wenn es der Qualität des Spiels zuträglich ist.
Und entweder meinen wir dasselbe und missverstehen uns oder du trittst hier dafür ein, daß Leute bewußt (Fehler passieren immer mal) auch eigenmächtig und ohne Konsens die Regeln verändern dürfen, um ihre nicht näher bestimmte Vorstellung von "Qualität des Spiels" ohne Berücksichtigung der Mitspieler zu erreichen.
Und ja, ein eigenmächtiges, bewußtes Regeländern ohne Mitspielerkonsens ist Bescheißen. Das hat nichts mit Spielstil zu tun, das kann gegen jeden Tisch-Spielstil passieren, sondern ist einfach ein soziales Fehlverhalten gegenüber den Mitspielern.
Edit:
Dabei ist ein Konsens ist ja erst einmal so einfach einzuleiten - wenn das wirklich etwas ist, was den Spielspaß wie vorgetragen allgemein verbessert - : Ein ich schätze das mal ab, zeigt den Mitspielern, daß da etwas nicht ganz nach Regeln sein könnte und wenn dann doch jemand Widerspruch angemeldet wird, kann immer noch nachgeschaut werden.
Ich denke viel hängt überhaupt an Transparenz und dem Umgang mit Spielereinsprüchen bei Abweichungen. Mit etwas Respekt gegenüber den Mitspielern und gutem Willen zum Tischspielstil geht da auch so einiges um
innerhalb eines Stils auch mit definierterem Regelkorsett lockerer zu spielen
Aber wenn man tatsächlich gegen den Tisch arbeiten will, dann funktioniert das "offen" halt nicht mehr und wenn es auffliegt kommt es zu Stress und dann dann muss der arme SL sich über die Unflexibilität der Mitspieler ärgern .