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Was hättest DU bei Star Fleet Academy anders gemacht?
Andorian Spaceman:
Die TV-Serie kann man jetzt wohl auch nicht mehr retten.
Struktuelle Fehler:
Die Serie als Spin-Off der bis dahin unbeliebtesten Produktion unter der Star Trek Marke anzulegen (Schon Discovery konnte ja nicht einmal die klassischen Kern-Fans oder genug Neuzuschauer gewinnen). Fehlende Konzeption. Wieder ein wilder mix unstrukturierter Ideen.
Ich bin nicht sicher zu welcher Zeit es am besten funktioniert hätte. Strategisch für die klassischen Fans sicherlich Post DS9/Voyager....
Besser wahrscheinlich die Kelvin-Zeit. Die hat inzwischen auch Momentum verloren aber wäre man damit zeitnah gestartet, hätte man ohne grobe Kontinuitätsfehler klassische Elemente einbauen können und gleichzeitig moderne Mittel und Technik einbinden.
Inhaltlich hätte man sich auf persönliche Themen und stimmige Charakterreisen spezialisieren sollen. Die großen Weltuntergangsplots sind ja eher nicht so das typische Star Trek und passen auch mit dem Academy Thema nicht zusammen.
Figuren können amüsant und auch komisch sein, aber sie sollten in sich glaubwürdig sein. Der Erzähler sollte die Figuren aber ernst nehmen. Die Figuren sollten sich selber und ihr eigenes Handeln ernst nehmen. Daran krankte auch die dritte Staffel von Strange New Worlds.
Man hätte romantische Verwicklungen und Coming-of-Age-Storys mit ordentlichen Plots verknüpfen können.
Ich habe mal eine Analyse gesehen die darauf hindeutet, dass die Drehbücher die typischen Anschlussfehler einer Ki-generierten Story haben. Die war recht überzeugend. Aber egal wie diese entstanden sind. Bei dem Budget hätte ein unabhängiges Kontrolllesen geholfen. Selbst wenn das 100.000 gekostet hätte.
Unser Jugendtraum war ein Star Trek mit dem Budget von Star Wars. Heute ist mir klar, dass absurd hohe Budgets nicht zu besseren Filmen und Serien führen. Kulissen und Kostüme sind sicherlich das Beste an Academy.
Und der Versuch politischen Aktivismus auf Basis sehr spezieller Grundannahmen zu betreiben macht es auch nicht sehenswerter. Und die Behauptung Star Trek wäre schon immer so gewesen stimmt nicht. und die Fans haben das früher auch nicht so verstanden. Politische und gesellschaftliche Themen aufgreifen bedeutet nicht was man daraus gemacht hat. Insbesondere wenn das dann auch noch außerhalb der Story und Serie aggresiv mit Fanbeschimpfungen auf die Spitze getrieben wird.
Holothuroid:
Alles gut. Außer der letzten Doppelfolge.
Prisma:
--- Zitat von: Infernal Teddy am 7.05.2026 | 17:26 ---Ich hätte nicht auf die maulenden Möchtegern Fanbois ausm Internet gehört.
--- Ende Zitat ---
Hat man ja auch nicht und es hat am Ergebnis auch nichts verändert. Jetzt geht es hier darum, welche Änderungen STA gerettet hätten.
Infernal Teddy:
--- Zitat von: Prisma am 7.05.2026 | 18:17 ---Hat man ja auch nicht und es hat am Ergebnis auch nichts verändert. Jetzt geht es hier darum, welche Änderungen STA gerettet hätten.
--- Ende Zitat ---
Keine. STA erscheint an dem selben Punkt an dem damals auch Enterprise erschienen ist: Nach einer längeren Non-Stop Periode des Franchise, an einem Punkt an dem selbst die größten Fans übersättigt sind. Dazu noch das toxische Internet-Fandom, und da hätte niemand das Schiff retten können.
Aber gut, mir fällt auch gerade kein Star Trek-Ableger ein bei dem nicht "die Fans" im Vorfeld geschrieen haben das DAS jetzt das Setting zerstört, von daher...
tarinyon:
--- Zitat von: Infernal Teddy am 7.05.2026 | 18:32 ---Keine. STA erscheint an dem selben Punkt an dem damals auch Enterprise erschienen ist: Nach einer längeren Non-Stop Periode des Franchise, an einem Punkt an dem selbst die größten Fans übersättigt sind. Dazu noch das toxische Internet-Fandom, und da hätte niemand das Schiff retten können.
Aber gut, mir fällt auch gerade kein Star Trek-Ableger ein bei dem nicht "die Fans" im Vorfeld geschrieen haben das DAS jetzt das Setting zerstört, von daher...
--- Ende Zitat ---
Sorry, aber das ist doch whataboutism. Die erste Serie ist aus heutiger Sicht sicher etwas lächerlich teilweise, aber abgesehen davon, wo gab es jemals in einer Star Trek Serie furzende Fische und Crewmitglieder, die ihren Kommunikator verschluckt haben? Sogar The Orville ist ernsthafter. Wenn man Drehbücher auf Scary Movie Niveau macht, muss man sich nicht wundern, dass die Leute nachher grantig sind.
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