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[Jenseits der Kreise] Ein Fantasy-Rollenspiel auf 500 Seiten (frei zum Download)
Kurna:
Danke! :d
Doc-Byte:
--- Zitat von: MatthiasLöwenstein am 13.06.2026 | 22:52 ---@Doc-Byte: Danke auch dir! Ich bin neugierig, welche CD mit meinem Artwork hast du im Regal? :D
--- Ende Zitat ---
Neben dem Tekkno Album von EC die Alben der New Roses. :)
---
Ich hab jetzt mal einen Blick in JdK geworfen und die Kurzübersicht überflogen. Im Folgenden gebe ich meine Meinung basierend auf einem wirklich kurzen Ersteindruck wieder:
Ich finde, man merkt, dass du viel Leidenschaft in das Projekt gesteckt hast und die Idee / das Konzept der Kampagne klingt interessant. (Wie gesagt, Fantasy ist nicht meine primäres Gebiet, aber deshalb kann ich eine Idee ja trotzdem mögen. :d) Der erste Eindruck wirkt auf micht aber etwas so, als ginge es mehr um ein gemeinsames Erleben einer mehr oder weniger vorgeplanten Geschichte. Nicht mal so sehr, weil du einen sehr festen Ablauf zu präsentieren scheinst, der von Szene zu Szene führt, sonder auch mit der Grundprämisse, dass die SCs (unwissentlich) die Pläne fremder Mächte ausführen und eine "Anforderung" nach der anderen erfüllen. Es gibt Spielrunden, die so ein Spiel völlig okay finden bzw. bevorzugen, aber es gibt auch Spieler, die (bewusst oder unbewusst) jeden geplanten Ablauf durchkreuzen und für "Chaos" sorgen. Ich kann auf die Schnelle nicht beurteilen, wie flexibel JdK mit unerwarteten Spielerentscheidungen umgehen kann. :think:
Zum "optischen Teil" lässt sich natürlich relativ leicht was sagen. Ich finde die S/W Zeichnungen sehr schön und stimmungsvoll eingesetzt, bin aber auch der Meinung, dass die farbigen Bilder das gut ergänzen und Kontraste setzen. Was die Menge der Bilder angeht, muss ich tatsächlich auch sagen, dass sie mich etwas überlastet haben, je weiter ich das Buch "durchgeblättert" habe - und ich bin selber jemand, der viele Bilder und generell Farbe(n) in seinem Eigenmachwerk nutzt. Daher war ich tatsächlich überrascht, dass ich von der Bildermenge fast schon ein wenig erschlagen war. Denn die Bilder selbst finde ich wirklich stimmungsvoll. Persönlich würde ich vermutlich einen anderen Zeichenstil wählen, aber hier bewegen wir uns im Bereich der Geschmacksfragen. Den Kontrast von S/W und Farbbildern finde ich jedenfalls definitiv erfrischend.
In Bezug auf das Layout sind die farbigen Bilder evtl. auch etwas erdrückend, weil sie oft einfach die ganze oder eine halbe Seite einnehmen und dabei nicht so schön und stimmungsvoll in das Seitendesing eingebunden sind, wie die S/W Zeichungen. Mich persönlich hat etwas aus dem Konzept gebracht, dass die Bilder mal die komplette Seite füllen und mal einen weißen Rand lassen, aber da bin ich vielleicht speziell. - Ich hatte das bei mir auch mal so gemacht, hab inzwischen aber auf einen einheitlichen Look umgestellt.
Das Seitenlayout finde ich mit der relativ reduzierten Optik stimmig, mein Tipp wäre lediglich, die Seitenzahlen evtl. nach außen zu versetzten. Ich finde die in der Mitte der Seite zwar rein symetrisch gesehen total gut, hab mein Buch aber letztlich dann auf außenliegende Seitenzahlen umgestellt, weil es beim Suchen einer Seite im gedruckten Buch einfach angenehmer ist.
So viel mal auf die Schnelle. Wie gesagt, alles nur meine Meinung und teilweise sicherlich auch einfach reine Geschmacksfrage. :)
Quaint:
Also natürlich großartig, dass du dein Projekt hier gratis teilst. Ich muss aber sagen, wenn's ne eher lineare Geschichte ist, ist's für mich nicht so interessant. Und wenn die Regeln eher Nebensache sind, weiß ich auch nicht so recht, ob es lohnt, die für etwas eigenes anzusehen. Schade eigentlich.
MatthiasLöwenstein:
Guten Abend zusammen,
Danke euch beiden fürs Reinschauen und für die ehrlichen Rückmeldungen – genau das hatte ich mir von dem Thread erhofft.
@Doc-Byte: Dass dir der Kontrast aus S/W- und Farbbildern gefällt, freut mich sehr! Was mich generell überrascht, ist, dass die Menge an Bildern fast mehrheitlich eher problematisch aufgefasst wird; das hätte ich von allen Rückmeldungen am wenigsten erwartet :D
Empfindest du denn das überall im Buch so, oder ist das dann im hinteren Teil während der Szenen der Kampagne mehr im Gleichgewicht?
Das werde ich auf jeden Fall für das zweite Buch (eine weiterführende Kampagne) mit beachten!
Zu deinem Eindruck der Kampagne: Das stimmt! Und das Licht längst vergangener Tage ist bewusst eine durcherzählte und durchgeplante, lineare Geschichte – das ist überhaupt erst die Bedingung dafür, dass die Twists und Reveals tragen. Das verlangt natürlich eine Spielleitung, die die Geschichte fühlt und mag und mit unerwarteten Spielerentscheidungen souverän umgeht, statt sie abzuwürgen. Die Gruppe muss das natürlich ebenso mögen. Dass daraus nicht gerade „Massentauglichkeit“ entsteht, bin ich mir vollkommen bewusst :)
@Quaint: Danke fürs ehrliche Wort. Und ja – wenn dich eine eher lineare Geschichte nicht reizt und du in den Regeln einen eigenständigen Baukasten suchst, dann ist Jenseits der Kreise nicht das Richtige für dich. Das Regelwerk ist absichtlich schlank gehalten, weil es der Erzählung dienen soll und nicht als komplexes System für sich stehen will. Als Kritik nehme ich das nicht, weil genau das das Konzept ist. Schade nur, wenn's bei dir nicht zündet – aber das ist ja völlig in Ordnung :)
gilborn:
Ich habe jetzt auch die Zusammenfassung durchgelesen - sie ist sehr gut strukturiert und liefert das, was man sich als SL davon wünscht! Vielen Dank!
Die Geschichte gefällt mir gut, sie ist etwas "dreamy", irgendwie erinnert es mich von der Stimmung her kurioserweise an Smaskrifter - zum Glück ist sie um einiges verdaulicher ;D
(Nachtrag: Und an "Die Unendliche Geschichte": Als wäre man Bastian der nach Fantasia geht.)
Mir würde es gefallen so etwas zu leiten, die Geschichte gefällt mir, dass am Ende nicht Gewalt die Lösung ist, ebenfalls.
Aber ich müsste auch viel durchdenken - ob es den Spielern dauerhaft gefallen würde, ob es nicht zu linear ist, und schließlich auch, ob sie nicht zu sehr Statist sind.
Gut, es gibt viel zu Entdecken Storytechnisch, aber Sense of Wonder lange aufrecht zu erhalten ist schwierig. Ich hätte Angst, dass nach dem WTF Moment am Anfang, wenn man zum ersten Mal übergetreten ist, der Rest nicht mehr mithalten kann.
Toll hätte ich noch gefunden, wenn man öfters in den 20ern wäre und auch dort die Handlung fortschreitet, sprich, es etwas zu tun gibt, vielleicht sogar wenn sich die Welten mit der Zeit vermischt hätten.
Ein wichtiger Punkt den ich mir noch anschauen will sind Kämpfe - die lockern das Geschehen gerne mal auf und sorgen für Abwechslung, aber da müsste ich im Gesamtwerk mal sehen wie viele es da gibt. Außerdem spielt man ja Charaktere aus den 20ern und keine Barbaren, da ist es natürlich interessant wie das gehandhabt wird ;D
Aber momentan habe ich Lust mich weiter mit dem Buch zu beschäftigen :d
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