Autor Thema: Meine große Hauptstadt ...  (Gelesen 2344 mal)

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Offline Lichtschwerttänzer

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #25 am: 20.06.2026 | 16:36 »
Daran denken die Transporteure brauchen auch Futter, Getränke usw und Holz wird zu Heizen, Bauen , etc gebraucht
“Uh, hey Bob?”
“What Steve?”
“Do you feel like we’ve forgotten anything?”
Sigh. “No Steve. I have my sword and my bow, and my arrows and my cloak and this hobbit here. What could I have forgotten?”
“I don’t know, like, all of our stuff? Like the tent, the bedroll, my shovel, your pot, our cups, the food, our water, your dice, my basket, that net, our spare nails and arrowheads, Jim’s pick, my shovel, the tent-pegs…”
“Crap.”

Offline Zouan81

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #26 am: 20.06.2026 | 18:04 »
Mir schwebte auch sowas vor,  dass im Mittelalter Städte wie Köln, Hamburg, Lübeck u.a. auch so zwischen 20.000 und 40.000 Einwohner lagen. Für damalige Verhältnisse waren das ja schon Metropolen, denn tendenziell waren Städte unter 10.000 Einwohner eher die Regel.

Wie haben andere Systeme das in etwa gehandhabt?

In DSA sind die größten Städte Gareth und Al'Anfa jeweils mit ca 190.000 und einmal ca 80.000 Einwohner beschrieben. Die anderen Großstädte liegen so um die 10.000 Einwohner.

Über D&D habe ich über die Größe der Städte jetzt keine Infos. Also keine Ahnung wie groß Städte wie Baldurs Gate, Niewinter oder Verbobonc wirklich sind.

Vielleicht weiß es ja hier jemand.

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Offline gunware

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #27 am: 20.06.2026 | 18:18 »
Bei Pathfinder hat z.B. Absalom mehr als 300 Tausend Bewohner, andere große Städte sind so um die 80 Tausend. Aber das sind jetzt nur auf die Schnelle gefundene Beispiele. Falls es relevant sein sollte, kann ich noch ein paar Beispiele raussuchen.

Edit: Tippfehler
Ich bin der letzte Schrei der Evolution, als sie mich erschaffen hatte, schrie sie: "Oh Gott, was habe ich denn gemacht?!"

Offline nobody@home

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #28 am: 20.06.2026 | 18:18 »
Zumindest für die Forgotten Realms gibt's ein Fan-Wiki -- und ja, da findet sich auch die eine oder andere Stadtbeschreibung samt Zahlen.

Offline Ainor

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #29 am: 21.06.2026 | 15:57 »
Tjo, Waterdeep über eine Millionen, Baldurs Gate über 100000. Passt schon irgendwie wenn man bedenkt dass sie am Meer liegen und das Setting immer eher hochentwickelt daherkommt. Andere Settings haben deutlich kleinere Städte.

Historisch gesehen sind das eigentlich recht normale grössen für Grossstädte: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_largest_cities_throughout_history

Selbst ohne den Fantasyfaktor gibt es eine enorme Bandbreite was so mit vormoderner Technik möglich ist.

Maximale Stadtgröße 3800  ::)

Ist schon lustig wie er ganz viele Details reinbringt und dann ein Resultat rauskommt was keinem Vergleich mit der Realität standhält....
Erinnert mich irgendwie an diverse "realistische" Rollenspielsysteme.
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Offline nobody@home

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #30 am: 21.06.2026 | 16:10 »
Ist schon lustig wie er ganz viele Details reinbringt und dann ein Resultat rauskommt was keinem Vergleich mit der Realität standhält....
Erinnert mich irgendwie an diverse "realistische" Rollenspielsysteme.

Wald, Bäume, irgendwas war da doch... ~;D

Offline Zouan81

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #31 am: 21.06.2026 | 16:18 »
Für eine Fantasy-Welt ist eine Großstadt über 100.000 Einwohner ja schon SO riesig, dass es als Autor kaum noch überschaubar und ausarbeitbar ist, wenn es um die Details und Locations innerhalb der Stadt geht.

Gerade wenn man nicht hauptberuflich Fantasy- bzw. Spieleautor ist, könnte man sich an ZU riesigen Projekten schon die Finger verbrennen. Das schließt Ortschaften innerhalb von fiktiven Welten mit ein.
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Offline Sashael

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #32 am: 21.06.2026 | 16:25 »
In einer großen Stadt sind auch nur mehr Menschen.
Man muss da genauso wenig jedes Haus und jeden Bewohner ausarbeiten, wie in nem riesigen verwunschenen Wald jeden Tierpfad zu kartographieren.
Ist stinknormaler Weltenbau, nur möglicherweise etwas mehr räumlich konzentriert.

Ich frag mich aber wirklich, wie der auf diese Zahl von 3.800 Leuten kommt, wenn doch die ganze nornale Realität ihn da schon mehrfach auf mehreren Ebenen Lügen straft.
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Offline Ainor

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #33 am: 21.06.2026 | 16:48 »
Jupp. Im wesentlichen ist es eine andere Detailstufe. Eine grössere Stadt bedeutet dass man vielleicht eher Stadtviertel als Strassen einzeichnet, das ggf die Wege länger sind, und dass die Stadt ziemlich unüberschaubar wird, was bedeutet dass z.B. Personen finden schwierig wird. 
Es wird zu viel darüber geredet wie gewürfelt werden soll, und zu wenig darüber wie oft.
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Offline Aedin Madasohn

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #34 am: 21.06.2026 | 17:13 »
es gab auch mal irgendwo eine Abhandlung zu

Wasserversorgung - Stadtgröße

nach dem die Magistrate die Infrastruktur (Äquadukte) nicht mehr reparieren ließen, ginge ihre Städte ziemlich schnell "den Bach runter", sprich schrumpften auf das Niveau zusammen, was aus loakl-natürlichen Quellen schlürfen konnte

im Gegenzug sorgten fertiggestellte Äquadukte (Brunnen, Känale, Quasire, Wasserentsalzungsanlagen...) für "Wachstumsringe" an den Städten.

Offline Maarzan

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #35 am: 21.06.2026 | 21:50 »
Da mögen Fehler drin sein, aber man hat zumindest eine Basis. Und wenn eiserner Flug, Mistdüngung und Dreifelderwirtschaft noch nicht mit drin sind, dann sind wir sehr frühes Mittelalter denke ich. Dazu hat ein Fluss auch noch Nebenflüsse, welche den Einzugsbereich auch wieder erweitern soweit schiffbar.

Aber vor allem sind Zölle sowie Abgaben an Kirche und Staat auch gefütterte Münder. Wenn ich das so überschlage sind das weitere 40 Buckets pro Bauernfamilie und damit weitere 19000 Familien oder 95000 Köpfe gefüttert - auf Farmerniveau und sicher nicht alle dann auf die einzelne Stadt konzentriert. Aber das zeigt denke ich das Potential - bis mir jemand ggf Fehler vorrechnet.
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Offline Runenstahl

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #36 am: 21.06.2026 | 22:27 »
Für mich kann ich mitnehmen das es Sinn macht sich über die Größe einer Stadt Gedanken zu machen und zu überlegen wie die Stadt diese Größe halten kann. Da muss ich mich nicht an bestimmten Zahlen festhalten aber es macht ein Setting auf jeden Fall glaubhafter wenn man die Plausibilität im Auge behält. Große Städte brauchen einen Grund aus dem sie ihre Größe halten können. Entweder müssen sie also massives sehr fruchtbares Umland haben oder sie werden von anderen Städten im näheren Umkreis über Land versorgt oder bekommen Nahrung per Schiff geliefert wenn es Küsten oder Fluss-Städte sind (Städte sollten ja ohnehin immer an Flüssen liegen).
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Offline unicum

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #37 am: 21.06.2026 | 23:25 »
Ich hab vor einigen Jahren im SWR einen Artikel gehört der mir die Sache schon veranschaulicht hat,...
grundsätzlich ging es da auch darum wie viele Leute in der "Lebensmittelerzeugung" arbeiten mussten damit einer etwas anderes machen konnte.

Die Jäger und sammler waren da tatsächlich besser aufgestellt als die ersten Bauern.

Krass ist halt wie das Verhältniss heute ist,... da reden wir von 1 Nahrungserzeuger zu 190 Esser (oder mehr)

Das Video finde ich nur dahingehend okay das es anzeigt auf was man achten sollte wenn man eine Stadt entwirft,... aber die zahlen? Ich hab da echt so meine Zweifel und ich bin weit weg von Experte.

Offline unicum

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #38 am: 21.06.2026 | 23:45 »
Ich bastle (mal wieder, aber dieses mal erntshafter) an einer eigenen Welt.
Ich werde aber da jetz nicht jede Stadt irgendwie so berechnen wollen wie er es aufsetzt.
Will sagen wenn ich eine Metropole wie Rom mit 1Mio einwohnern irgendwo hinsetzen werde dann mache ich das,... schrieb ich Metropole? Ich meinte natürlich Moloch ;)

Und klar ich werde im Dunstkreis einer Metropole nicht nochmal eine zweite Setzen.

Offline Feuersänger

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #39 am: 22.06.2026 | 08:59 »
Ich finde, es gehört schon dazu zum Weltenbau, dass man sich über die Versorgung wenigstens ein paar Gedanken macht. Und selbst wenn du sagst "Überall stehen magische Nahrungsautomaten Rum, da musst du nur an ner Kurbel drehen und es kommt Essen raus"! Das hat halt wieder weitere Implikationen (wer hat die Automaten gemacht, wie wertvoll sind sie usw). Oder "Absolut jeder kann zaubern und Nahrung Erschaffen ist der verbreitetste Standardzauber". Alles ist fein solange es halt irgendwie erklärt wird.
Ansonsten bei konventioneller Landwirtschaft gerne auch etwas genauer durchgerechnet, aber der Herr aus dem Video hat sich halt nachweislich irgendwo verzettelt.
Der :T:-Sprachführer: Rollenspieler-Jargon

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Offline Skeeve

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #40 am: 22.06.2026 | 09:05 »
ist zwar schon auf dieser Seite verlinkt
Historisch gesehen sind das eigentlich recht normale grössen für Grossstädte: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_largest_cities_throughout_history
aber um auch mal was zu schreiben, hier der direkte Hinweis auf:
https://en.wikipedia.org/wiki/Historical_urban_community_sizes

Da kann man auch mehr oder weniger gut die verschiedenen Länder vergleichen. Im frühen Mittelalter waren die großen Städte (sechsstellig) wohl viele irgendwo im asiatischen Morgenland beheimatet (mit Reis als Grundnahrungsmittel), während die Städte hier im europäischen Raum nur fünfstellige Einwohnerzahlen hatten.
... oft genug sind die Spieler die größten Feinde der Charaktere, da helfen auch keine ausgeglichenen Gegner

Hoher gesellschaftlicher Rang ist etwas, wonach die am meisten streben, die ihn am wenigsten verdienen.
Umgekehrt wird dieser Rang denen aufgedrängt, die ihn nicht wollen, aber am meisten verdienen. [Babylon 5]

Offline nobody@home

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #41 am: 22.06.2026 | 09:29 »
Ich denke, solange man sich keine gar zu offensichtlichen Schnitzer leistet (eine abgeschnittene Millionenstadt ohne sichtbare Versorgung mitten in der Wüste?) und nicht gerade das Pech hat, einen verhinderten Möchtegern-Städtebauer direkt mit am Tisch sitzen zu haben, kann man schon mit groben Strichen arbeiten -- die Mehrheit der anzunehmenden Spieler wird vermutlich einfach davon ausgehen, daß Städte, in die ihre Charaktere kommen, schon irgendwie "wie gehabt" funktionieren, und selbst da, wo die Bewohner mal mit etwas exotischeren Methoden arbeiten oder Gerichte anbieten, die man anderswo nicht kennt, ist die Wahrscheinlichkeit recht gut, daß das auf der Ebene von Lokalkolorit bleibt.

So richtig stellt sich die Versorgungsfrage im Spiel ja sowieso erst, wenn diese Versorgung ernsthaft bedroht ist -- vielleicht durch eine Belagerung, in der sich die SC auch gleich nützlich machen können -- oder die Spieler ausnahmsweise doch mal ernsthaft vor ein Rätsel stellt (wenn etwa die angesprochene Wüstenstadt bewußt so angelegt und eben nicht bloß ein Flüchtigkeitsfehler ist).

Offline unicum

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #42 am: 22.06.2026 | 09:34 »
Ich finde, es gehört schon dazu zum Weltenbau, dass man sich über die Versorgung wenigstens ein paar Gedanken macht. Und selbst wenn du sagst "Überall stehen magische Nahrungsautomaten Rum, da musst du nur an ner Kurbel drehen und es kommt Essen raus"!

Ja klar, aber das kann ich auch durch gesunden Menschenverstand erreichen und muss nicht für jedes Kaff eine Excel Tabelle bemühen die hier ja auch nicht gerade gut angekommen ist bei Leuten die Historsich etwas betuchter sind als ich.

Mir ist an der Stelle schon klar: Ohne Wasser wirds schwer. Ohne Land auch,...

Aber nehmen wir mal die Zwergensiedlungen - wo sich die wenigstnen Autoren gedanken darüber gemacht haben "was essen die eigentlich?" - "Die Trinken Bier,... woher kommt das Getreide dafür? (Getreideanbau im Gebirge ist glaube ich auch nicht so prikelnd).

Offline Sashael

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #43 am: 22.06.2026 | 09:42 »
Aber nehmen wir mal die Zwergensiedlungen - wo sich die wenigstnen Autoren gedanken darüber gemacht haben "was essen die eigentlich?" - "Die Trinken Bier,... woher kommt das Getreide dafür? (Getreideanbau im Gebirge ist glaube ich auch nicht so prikelnd).
Pilze. Pilzbier. Als Pils. Pilzpils sozusagen.

Auch zum Essen. Große Pilzfarmen, die von Nahrung, Biergrundstoff bis Medizin alles bereitstellen. Deshalb sind Zwerge auch so resistent gegen Krankheiten, weil sie permanenten Zugang zu Antibiotika haben. So ne Zwergengrippe killt jeden Nichtzwerg in Stunden nach der Infektion!

Aber auch ein schönes Thema.
Man denke nur an all die sehr fantastischen Städte. Im Lavameer, auf fliegenden Inseln, im Kristallkönigreich.
Irgendwann wirds mit der natürlichen Nahrungsbeschaffung echt hakelig und sämtliche Berechnungen aus dem Video sind komplett für die Katz.
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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #44 am: 22.06.2026 | 09:50 »
Aber nehmen wir mal die Zwergensiedlungen - wo sich die wenigstnen Autoren gedanken darüber gemacht haben "was essen die eigentlich?" - "Die Trinken Bier,... woher kommt das Getreide dafür? (Getreideanbau im Gebirge ist glaube ich auch nicht so prikelnd).

Beim Leben unter Tage kommen wir dann natürlich auch schnell von der Zwergenstadt zum Dungeon (manchmal wie bei Opa Tolkien sogar buchstäblich). Bei denen hält sich die genauere Beschreibung des lokalen Ökosystems einschließlich der Frage, was all die Monster eigentlich täglich so essen und trinken, wenn sie nicht gerade ausnahmsweise Abenteurer haschen spielen, nämlich für gewöhnlich auch in engsten Grenzen...

Offline unicum

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #45 am: 22.06.2026 | 09:52 »
Pilze. Pilzbier. Als Pils. Pilzpils sozusagen.

Und von was leben die Pilze? Also ein klein wenig hab ich in Bio auch aufgepasst Pilze brauchen organisches Material um zu wachsen,... also meistens ... Pflanzen.

Ja ich weis man kann im Fantasybereich alles todreden und am Ende mit der Magiekeule erschlagen ;)

Fantasystadt mit 14.000.000 einwohnern? Kein problem - alles Untote.

Offline Skeeve

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #46 am: 22.06.2026 | 10:00 »
Pilze. Pilzbier. Als Pils. Pilzpils sozusagen.

Auch zum Essen. Große Pilzfarmen, die von Nahrung, Biergrundstoff bis Medizin alles bereitstellen. Deshalb sind Zwerge auch so resistent gegen Krankheiten, weil sie permanenten Zugang zu Antibiotika haben. So ne Zwergengrippe killt jeden Nichtzwerg in Stunden nach der Infektion!
... und die körperlichen/geistigen Reaktionen von Nicht-Zwergen nach dem Konsum von Zwergennahrung  ~;D  [aber das ist ein ganz anderes Thema  ;)]
... oft genug sind die Spieler die größten Feinde der Charaktere, da helfen auch keine ausgeglichenen Gegner

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #47 am: 22.06.2026 | 10:05 »
Ja ich weis man kann im Fantasybereich alles todreden und am Ende mit der Magiekeule erschlagen ;)

Ich denke, das ist bei klassischen Märchen- und Sagenzwergen, -gnomen, und wie sie sonst noch heißen mögen, tatsächlich die Antwort: die sind selber schon magische Wesen(*) und haben entsprechend natürlich auch die Magie, sich in den Bergen und an ihren sonstigen versteckten Wohnorten gemütlich einzurichten. Das haben die meisten Rollenspiele nur nicht übernommen...

(*) Okay, die Kumpel von Schneewittchen sind ein gewisser Grenzfall, allein schon, weil bei denen nicht recht klar ist, ob sie wirklich Zwerge im Sinne von "andere Spezies" sein sollen oder einfach nur kleinwüchsige Menschen -- das Märchen ist halt alt genug (und sein Schwerpunkt liegt auch woanders), daß es darauf nicht wirklich ankam. Außerdem wohnen die ja definitiv oberirdisch und gehen nur zur Arbeit in den Berg. :)

Offline unicum

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #48 am: 22.06.2026 | 11:19 »
(*) Okay, die Kumpel von Schneewittchen sind ein gewisser Grenzfall, allein schon, weil bei denen nicht recht klar ist, ob sie wirklich Zwerge im Sinne von "andere Spezies" sein sollen oder einfach nur kleinwüchsige Menschen -- das Märchen ist halt alt genug (und sein Schwerpunkt liegt auch woanders), daß es darauf nicht wirklich ankam. Außerdem wohnen die ja definitiv oberirdisch und gehen nur zur Arbeit in den Berg. :)

Schneeflittchen hatte aber auch keine Verdauungsprobleme nachdem sie deren Essen gefuttert hat,... also jedenfalls steht nichts davon im Mährchen. Also im hinblick auf,...

... und die körperlichen/geistigen Reaktionen von Nicht-Zwergen nach dem Konsum von Zwergennahrung  ~;D  [aber das ist ein ganz anderes Thema  ;)]

Offline Kurna

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Re: Meine große Hauptstadt ...
« Antwort #49 am: 22.06.2026 | 11:23 »
Schneeflittchen hatte aber auch keine Verdauungsprobleme nachdem sie deren Essen gefuttert hat,... also jedenfalls steht nichts davon im Mährchen. Also im hinblick auf,...
Ich erinnere mich da an ein Koma, das dann frech einer wandernden Obsthändlerin und ihren Äpfeln in die Schuhe geschoben wurde.  ~;D
"Only the good die young. The bad prefer it that way." (Goblin proverb)