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Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...

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KWÜTEG GRÄÜWÖLF:
Tja, sorry wenn ich jetzt die Gefühle einiger hier verletzen muss:

Aber ich schaffe es immer noch, Spaß an Star Wars zu haben. Nicht an allem, klar, aber insgesamt freue ich mich durchaus auf den fließenden Nachschub. Da müsst ihr mit leben, und auch damit, dass wegen Leuten wie mir Disney immer noch Geld mit einem Franchise verdient, mit dem ihr nichts mehr anfangen könnt.

Ich finde es hochgradig albern, dass man aufgrund der eigenen Übersättigung fordert, bitte das Ganze jetzt einzustampfen. Das ist ja nichts anderes, als die eigene Geschmacksentscheidung auch allen anderen aufzuzwängen. Man kann selber einem Thema nichts mehr abgewinnen, also soll jetzt bitte auch sonst niemand mehr die Möglichkeit haben, sich da Zeug reinzuziehen.

Diese Stimmen wurden schon immer wieder laut, und hätte man darauf gehört, gäbe es auch kein Andor. Und wenn ich mir überlege, wie oft jetzt schon Die Drei Musketiere als Film immer wieder aufgelegt wurde, da scheint die kühne Hypothese "Man MUSS irgendwann ein Franchise sterben lassen, da müsst ihr durch." nicht so ganz zu greifen.

Lasst die Leute, die anderen Geschmack haben, bitte ihren Spaß haben. Wäre das eventuell machbar?  ^-^

Holothuroid:
Stranges Framing in dem Artikel. Die Kino-Einnahmen sind gesunken. OK. Aber ihr scheint ja immer noch Publikum zu sein für Star Wars, sonst würdet ihr nicht drüber reden.

Wohlgemerkt redet der Artikel auch nur über Kinofilme, nicht über Streaming-Serien.

Swanosaurus:

--- Zitat von: Holothuroid am 26.06.2026 | 10:51 ---Stranges Framing in dem Artikel. Die Kino-Einnahmen sind gesunken. OK. Aber ihr scheint ja immer noch Publikum zu sein für Star Wars, sonst würdet ihr nicht drüber reden.

Wohlgemerkt redet der Artikel auch nur über Kinofilme, nicht über Streaming-Serien.

--- Ende Zitat ---

Na ja, journalistisch ist der Artikel einfach Müll, das ist ja auch keine Überraschung und dabei reiht er sich in 99% des Internetjournalismus zum Them Star Wars ein. Die Aussage ist ja einfach nur: Alle haben The Last Jedi gehasst, vorher war alles knorke, danach wollte keiner mehr Star Wars. Alles, was da nicht reinpasst, ist aus dem einen oder anderen Grund nach oben ausgerissen, aber eigentlich liegt es an The Last Jedi.

Diese Sündenfälle gab's ja auch schon früher, da war es die Prequel-Trilogie oder Das Erwachen der Macht oder was weiß ich ...

Dass SW sich mit schweren Franchise-Fatigue-Effekten rumschlagen muss, ist geschenkt und ebenso erwartbar wie unvermeidlich. Das jetzt alles an The Last Jedi und "Fehlentscheidungen" aufhängen zu wollen, ist halt das übliche Raging und Clickbaiting.

Schlimmer als alles, was es je von Star Wars gab, sind derart dumme Artikel.

tarinyon:
Naja, man kann sich alles schön reden. Ich kenne auch ein paar Leute, die sich das alles reinziehen. Und die kaufen auch fleißig merchandise usw. Aber wenn ich da an mich selbst denke, dann habe ich seit Episode 8 keinen Euro mehr für star was ausgegeben. Das war vorher anders.

Ich habe da aber keine Hoffnung mehr. Menschen ändern sich und wollen aber gleichzeitig nicht, daß ihre Kindheit und Jugend entzaubert wird. Da gehöre ich auch dazu. Ich glaube nicht, dass Disney oder wer auch immer ein Produkt machen kann, dass mir heute gefallen würde. Daher hoffe ich, dass sie nicht auch noch the old republic vergewaltigen mit irgendeinem breaking bad Grau in grau Irrsinn. Der Vergleich mit transformers und marvel hinkt, weil diese franchises sind doch auch gefühlt tot. Die Leute haben halt keine Bock mehr auf nerd kram. Gab's jetzt 20 Jahre lang. Irgendwann ist auch mal gut.

AndreJarosch:
Ich mag Star Wars.
Ich gucke die Filme, die Real-Serien und habe Teile der Animations-Serien gesehen.
Die Romane und Comics verfolge ich nicht (die frühen Werke bis ca. 1995 kenne ich aber).

Ich bemerke, dass mir nicht mehr alle Anteile in den Star Wars Filmen und Serien 100%ig zusagen.
Aber ich habe für mich die Fan-Edits entdeckt.

Episode 1 in den 65% aller JarJar-Szenen geschnitten wurden, womit der Film nicht zu sehr in Comedy abrutscht; in denen die Battle-Droiden keine dummen Sprüche machen und dadurch mehr wie Maschinen und bedrohlicher wirken; in denen Anni keine "Oops" und ähnliche Ausrufe des Erstaunens von sich gibt, womit das was er tut nicht mehr wie Unfälle/Zufälle wirken, sondern wie von der Macht geführtes kompetentes Handeln.

Die dreieinhalbstündige Obi-Wan Serie zusammenschnitten auf einen Film von zweieinhalbstunden wirkt wie Star Wars für mich sein sollte.

Und die The Clone Wars Serie zusammengefasst in 9 Filme zu jeweils zwischen 85 und 135 Minuten.


Nur von Rogue One und Andor brauche ich keinen Fan-Edit, die sind gut so wie sie sind.


Skeleton Crew fand ich auch sehr nett.
The Acolyte hatte seine Schwächen, aber ich hätte gerne eine zweite Staffel gehabt, die die Story abschließt und erst DANN geurteilt.

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