Leutz, bedeutet gutes Rollenspiel für Euch echt Konformismus und das Totschweigen von Unterschieden?
Diese Zusammenfassung verfehlt den Kern des Beitrages maximal und baut nur einen Strohmann, der mit meiner Entgegnung nichts zu tun hat, Jule.
Ich finde es krass, wenn man jegliche Andersartigkeit totschweigen oder ignorieren wollte. Ein Zwerg ist klein, ein Elf groß, wer auf Männer steht, steht halt auf Männer und nicht auf Frauen, wer aus dem Senegal kommt, kommt eben nicht aus Australien, es gibt halt Unterschiede, die man nicht wegreden kann....? Diese Tendenz macht mir grad echt Angst. Sollen wir alle eine Burka tragen und uns Stelzen besorgen, die uns alle exakt gleichgroß machen...? Das wär mir zu krass.
Die Tendenz muss Dir keine Angst machen, und da wird auch nichts totgeschwiegen. Ich hatte versucht, das mit den zwei Grafiken deutlich zu machen:

Und hier die in meinen Augen konstruktive Variante:

Ja, in der zweiten Variante sind Bergbau, Handwerk und Handel
noch immer der berufliche Schwerpunkt von Zwergen! Es kann aber eben auch zwergische Reinigungsfachleute geben oder solche, die von Fischfang, Musik oder Kunsthandwerk leben.
Zwerg:innen sind im Schnitt kleiner als Elb:innen es im Schnitt sind - mit dieser Feststellung gibt es kein Problem - und doch kann es sicher mal einen kleinwüchsigen Elben und eine großgeratene Zwergin geben.
So ist es ja auch mit irdischen Männern und Frauen: Auch Männer sind weltweit
im Durchschnitt etwas größer und stärker als Frauen
im Durchschnitt (170cm vs 160cm). Es wäre nur eben falsch, ungenau und unangenehm zu behaupten, dass Männer
immer größer und stärker als Frauen sind. (Es gibt sicher viele Frauen, die stärker sind als ich.

)
Wer im Senegal geboren ist, ist natürlich nicht in Australien geboren. Was nicht heißt, dass ein senegalesiches Kind nicht auch mal in Australien aufwachsen könnte oder umgekehrt.
Es geht nur darum, aus dem Durchschnitt nicht automatisch eine binäre Bedingung abzuleiten.