Autor Thema: Die hanebüchenste Prämisse in einem Kaufabenteuer?  (Gelesen 7870 mal)

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Offline Eisenmeile

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Re: Die hanebüchenste Prämisse in einem Kaufabenteuer?
« Antwort #125 am: 11.08.2026 | 19:20 »
Burg Bernstein. Einen Goblinhort auszuheben geht sicherlich mit den meisten Charakteren gut (außer vielleicht ein paar Druiden oder Friedensklerikern), aber um das Schloss einer lokalen Adelsfamilie wie einen Lootdungeon zu betrachten, muss man schon eine ziemliche Murderhobo-Truppe am Start haben.

Bei mir: Curse of Strahd
Du bist in Barovia und Spielzeug eines Vampirs, nix funktioniert, es gibt vielleicht 2-3 Orte der „Normalität“  und der Rest ist fucked up und wenn du dich in all dieser Bleakness nicht einfach ergibst (und die Kampagne gibt dir null Grund weiter zu machen), sondern dich dazu entscheidest, dass du kämpfst…
… dann hast du genau nichts geändert, denn nachdem Strahd stirbt geht alles meiner Erinnerung nach wieder zurück in den Urzustand

Das ist jetzt aber nicht die Prämisse.
Man kommt nach Barovia, der Vampirfürst ist eine Bedrohung, aber man halt bald einige Hinweise an der Hand, wie man diese angehen kann.
Dass diese letztendlich nichts bringen (weil Stradh entweder wiederbelebt wird, oder einer der SC an seine Stelle tritt) kommt (wenn überhaupt) erst ganz am Ende raus, wenn das Abenteuer schon vorbei ist. Wäre also eher ein Thema für "Abenteuer mit guter Prämisse, aber unbefriedigender Auflösung".

Offline Grey

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Re: Die hanebüchenste Prämisse in einem Kaufabenteuer?
« Antwort #126 am: 11.08.2026 | 21:42 »
Das ist einfach eine faktisch falsche Darstellung des Abenteuers. Vielleicht willst Du nicht spoilern oder so, aber das ist größtenteils Käse und so extrem nicht im Abenteuer. Ich habe das ja gerade noch vor ein paar Monaten mit den Beta-Midgard 6 Regeln erfolgreich geleitet. Natürlich ist es ein Kriminalfall und bestimmte Dinge sollen an bestimmten Tagen passieren und es kann sein, dass durch die Handlungen der Spieler die Zeitlinie nicht aufgeht, aber ich kann Deine Darstellung so nicht unterschreiben. Das Abenteuer hat diverse Schwächen und ist in der Neuauflage des Bandes ja auch rausgeflogen, aber so hanebüchen ist der Aufhänger in meinen Augen gar nicht.
Möglicherweise wurde das Abenteuer seit der Version, die bei mir im Regal steht, gründlich überarbeitet. Ich will auch nicht ausschließen, dass ich mich verzerrt erinnere oder einfach einen Teil der Texte beim Lesen in den falschen Hals bekommen habe. Wiedergegeben habe ich hier nach bestem Wissen und Gewissen den Eindruck, der bei mir vom Lesen hängengeblieben ist.
Bleibt mir mit GenKI vom Leib! >:( DANKE!
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