Ist beschissen, vor allem das Ghosting.
Mir schon passiert, bevor es eine Proberunde gab, da reichte eine Vorstellung meinerseits schon aus.
Aber im Endeffekt kannst Du froh sind, das sind Menschen die nicht kommunizieren können und da wird man vermutlich auf lange Sicht nicht glücklich.
Ja - besser am Anfang "reinen Wein eingeschenkt bekommen" (auch wenn Ghosting nicht nett ist - aber das bin ich schon fast gewohnt), als dass es irgendwann später kracht. Wer mich ghostet, kann nicht mein Freund sein, da laufe ich nicht hinterher.
Wenn ein Charakter von Anfang an nicht passt, muss ich mich drauf verlassen können, daß ich drauf hingewiesen werde.
Reicht ja schon "Wir spielen so und so!"
Das wäre jedenfalls gut, wenn so was im Vorhinein geklärt würde. Leider meinen sich viele Runden solche Sachen wie Kennenlerngespräch und Probespiel schenken zu können und gehen gleich
in medias res. Aber bei den Runden, die ich wieder verlassen habe, habe ich das meist dann schon zu Anfang gemerkt, dass das nicht passte.
Zusammenraufen gehört auch dazu und mal entspannt durch die Hose atmen aber das geht halt nur in gewissen Grenzen.
Das geht eben nur in gewissen Grenzen. Ich spiele etwas, weil es mir
Spaß machen soll, und wenn es mir keinen Spaß macht, dann sehe ich auch keinen Grund, das zu spielen! Sonst könnte ich ja auch in einen Kaninchenzüchterverein eintreten - da würde ich zwar auch Leute kennen lernen, aber eben Leute, die sich für etwas interessieren, was mir am A. vorbei geht, nämlich Kaninchenzucht
Es gab eine Zeit, als die Rollenspielrunde mein
einziger Freundeskreis war, da ging ich noch lange hin, obwohl es mir keinen Spaß mehr machte, weil ich mich davor fürchtete, beim Verlassen der Runde in ein tiefes Loch zu fallen - was sich bewahrheitete, als ich dann tatsächlich ausstieg, weil es mir zu viel wurde. Das war eh eine schwierige Zeit für mich, weil sich immer mehr abzeichnete, dass mein Studium ein Irrweg war. Jetzt habe ich andere Freunde, und eine Rollenspielrunde (die ich derzeit nicht habe) ist ein "Luxus", den ich nicht unbedingt brauche. Da ist es besser, nicht zu spielen als das Falsche zu spielen.