Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass mich seinerzeit der Herr-der-Ringe-Zeichentrick-Film sehr inspiriert hat. Den habe ich 1978 als Kind gesehen, noch bevor ich die Bücher gelesen hatte. Und gerade, weil er nur die erste Hälfte des Stoffs darbietet, hat mich das gewaltig angepiekst. Da wollte ich mehr drüber wissen. Tolkiens "Die Gefährten" sind für mich eh der Urknall des mit einer Gruppe unterschiedlicher Typen auf Abenteuer ziehen wollen.
Willow finde ich sehr gut, weil es eben auch wieder das Thema "eine kleine Gruppe gegen übermächtige Gegner" hat. Dazu der hier und da anarchische Humor.
Und Jacksons HdR-Trilogie ist dann noch mal der Gold-Standard der Fantasyverfilmungen.
Der 13. Krieger schlägt auch noch mal in die Bresche.
Bei all dem neueren Zeug war meine Prägung, was Rollenspiel angeht, so weit abgeschlossen, dass mich das nicht mehr groß inspiriert hat. Manche Filme haben mir gefallen, aber ich habe die jetzt nicht groß mit dem Hobby verbunden. Wenn dann ganz andere Filme auch aus anderen Genres, die mir Abenteuerideen mitgegeben haben.
Und tatsächlich ganz tief drinnen stecken noch die uralten Ritter- und Abenteuerfilme wie "Robin Hood", "Prinz Eisenherz", "Die Ritter der Tafelrunde" und "Die Wikinger". Solche Geschichten, mit mehr Fantasyeinschlag, wollte ich nach- oder neuerleben. Wenn ich die jetzt noch mal gucken würde, würde mir wahrscheinlich auffallen, wie schlecht die gealtert sind. Aber in meiner Erinnerung sind die immer noch großartig.