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Kampfregelnfragen

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DrTemp:

--- Zitat von: Chiungalla am 23.08.2007 | 11:35 ---@ Dr. Temp:
Die Trefferzonen bei GURPS sind allerdings nicht so eng gefasst, dass sie in der Realität in einem festen Schaden für eine bestimmte Kugel resultieren würden.[...]

--- Ende Zitat ---

Hat ja auch niemand behauptet.


--- Zitat ---Und ich sehe nicht, dass ein Spieler frustriert ist, wenn er in einem geringen Prozentsatz der Kopftreffer nur einen geringen Schaden würfelt. Dafür hat er ja auch die Chance ein anderes mal hoch zu würfeln.

--- Ende Zitat ---

Na, die Schilderung von Falcon las sich ein wenig so. Und ich habe das zu oft gesehen und oft genug erlebt.


--- Zitat ---Ich sehe aber sehr wohl, dass der Durchschnittsschaden von 3,5 pro Würfel bei schwereren Kalibern schnell ein Autokill wird.

--- Ende Zitat ---

Nun, die Statistik kennt nicht viele Fälle, in denen schwere Kaliber kein Autokill sind. In der Tat so wenige, dass man sie fürs Spiel vernachlässigen kann.


--- Zitat ---Wenn überhaupt, dann würde ich den Spielern erlauben Würfel gegen 3 Punkte zu tauschen.
Aus dem ganz einfachen Grund, dass sie so etwas für die Zuverlässigkeit bezahlen.[...]

--- Ende Zitat ---

Wie Du sehr richtig schriebst, ist der Ausgleich für die Wahrscheinlichkeit, niedrig zu würfeln in der Chance, auch hoch würfeln zu können, zu sehen. Somit gleicht sich dies ganz streng mathematisch aus, wenn man den Erwartungswert nimmt. Eine zusätzliche Kompensation ist überflüssig.

Chiungalla:

--- Zitat ---Nun, die Statistik kennt nicht viele Fälle, in denen schwere Kaliber kein Autokill sind. In der Tat so wenige, dass man sie fürs Spiel vernachlässigen kann.
--- Ende Zitat ---

Klar. Im Irakkrieg schießen die wohl kaum mit etwas unter Sturmgewehren, und generieren viele Verletzte und schwer Verletzte, nicht nur Tote.


--- Zitat ---Wie Du sehr richtig schriebst, ist der Ausgleich für die Wahrscheinlichkeit, niedrig zu würfeln in der Chance, auch hoch würfeln zu können, zu sehen. Somit gleicht sich dies ganz streng mathematisch aus, wenn man den Erwartungswert nimmt. Eine zusätzliche Kompensation ist überflüssig.
--- Ende Zitat ---

Ja, es gleich sich mathematisch aus.
Aber nein, das reicht in meinen Augen nicht um eine Kompensation überflüssig zu machen.

Denn der Spieler hat die Wahl, welches Modell er nimmt, Erwartungswert oder Würfelwurf.
Da er immer das nehmen wird, was ihm gerade am besten erscheint, wird er unterm Strich durch die Möglichkeit den Mittelwert zu wählen einen Vorteil haben.

Schießt er zum Beispiel auf Typen in dicker Rüstung, weiß er das ihm nur gute Würfe etwas bringen, so wählt er dann lieber die Würfelvariante.

Schießt er gezielt auf potentiell wichtige ungerüstete Körperteile (Kopf z.B.), dann überwiegen für ihn die Vorteile des Mittelwerts, da er durch einen niedrigeren Wurf mehr verliert, als er durch einen hohen Wurf gewinnen könnte.

Besonders gut deutlich wird das bei einem Treffer auf Gliedmaßen.
Ab einem gewissen Schaden sind die einfach ab, und weiterer Schaden bringt wenig.
Da ist durch einen hohen Wurf nicht viel zu gewinnen, aber durch einen niedrigen einiges zu verlieren.

Und auch wenn die Systeme sich mathematisch ausgleichen, bleibt so doch unterm Strich ein Plus für den Spieler der die Wahl hat.

Silent:
Wenn man einen festen Wert für Waffenschaden ansetzt, dann würde ich lieber pro Würfel 2,5 ansetzen, dann hat man einen geringen garantierten Schaden, oder man übnerlässt es dem Zufall und kann noch schlechter dran sein, oder meistens etwas besser halt.

DrTemp:

--- Zitat von: Chiungalla am 23.08.2007 | 12:32 ---Klar. Im Irakkrieg schießen die wohl kaum mit etwas unter Sturmgewehren, und generieren viele Verletzte und schwer Verletzte, nicht nur Tote.

--- Ende Zitat ---

Ja, und wo widersprächen die GURPS-Regeln bei durchschnittlichem Schaden dem?


--- Zitat ---Denn der Spieler hat die Wahl, welches Modell er nimmt, Erwartungswert oder Würfelwurf.
Da er immer das nehmen wird, was ihm gerade am besten erscheint, wird er unterm Strich durch die Möglichkeit den Mittelwert zu wählen einen Vorteil haben.

Schießt er zum Beispiel auf Typen in dicker Rüstung, weiß er das ihm nur gute Würfe etwas bringen, so wählt er dann lieber die Würfelvariante.
[...]

--- Ende Zitat ---

Mit anderen Worten, es wird nur dann gewürfelt, wenn es wirklich genau interessiert, andernfalls nimmt man den Mittelwert. Ist doch prima, ein Würfelwurf gespart, Spiel wieder beschleunigt.  :d

Chiungalla:

--- Zitat ---Mit anderen Worten, es wird nur dann gewürfelt, wenn es wirklich genau interessiert, andernfalls nimmt man den Mittelwert. Ist doch prima, ein Würfelwurf gespart, Spiel wieder beschleunigt.
--- Ende Zitat ---

Nein. Es wird nur dann gewürfelt, wenn es den schießenden Spieler interessiert.
Denn er hat die Wahl. Falls es den Spielleiter oder einen anderen Spieler interessiert, ob er etwas oder viel höher oder niedriger würfelt, ist das ja erst einmal nicht von Belang.

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