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Kampfregelnfragen
Der Nârr:
Bessere Pfeile gibt es im Grundregelwerk, ein Pfeil mit +1 auf den (Imp) Damage kostet den dreifachen Preis (vgl. S. 277 und 274).
Falcon:
coole Sache. Mir waren nur die BodkinPfeile bekannt und die sind, so lala weil sie das imp verlieren (warum auch immer).
Woodman:
Der Strongbow perk läuft folgendermassen, du kannst einen bogen benutzen der für eine größere ST ausgelegt ist als du besitzt, bei DX+1 darfst du ST+1 und bei DX+2 darfst du ST+2 benutzen. Für den 1CP dürfte der schütze aus meinem beispiel dann sogar einen langbogen für ST 16 benutzen ohne abzüge, gibt immerhin +1 auf den schaden.
Eine weitere möglichkeit den schaden zu erhöhen ist Weaponmaster(Bow)[20], gibt nochmal +2 auf den schaden (bow auf DX+2). Und man darf zusätzlich noch CP für unrealistische skills und vorteile ausgeben, vorrausgesetzt das passt zum stil der kampagne.
Chiungalla:
--- Zitat von: Falcon am 29.12.2007 | 16:04 ---Du findest es normal daß nicht jeder in einer dicken Rüstung rumläuft aber sauteure Waffen soll sich jeder im Fantasysetting kaufen können?
--- Ende Zitat ---
Wer hat denn von kaufen gesprochen?
Fantasy-Charaktere "finden" ihre Ausrüstung bei erschlagenen Feinden.
(Oder nehmen die Ausrüstung von erschlagenen Feinden mit, und verkaufen sie, um sich ihre Wunschausrüstung leisten zu können.)
--- Zitat von: Falcon am 29.12.2007 | 16:04 ---beim Preis der Rüstung gebe ich dir Recht, aber dir wird sicher auffallen, daß der Schütze dann noch keine Rüstung gekauft hat ;)
--- Ende Zitat ---
Die braucht er ja auch nicht so dringend, wie ein Nahkämpfer, und sollte eigentlich mit einer Lederrüstung auskommen.
Im Idealfall baut man ihn eh mit einem hohen Movement-Wert, und lässt ihn (in der passenden Situation) weglaufen, wenn die Gegner zu nah sind... und stehen bleiben und weiterschießen, wenn er sie abgehängt hat.
--- Zitat von: Falcon am 29.12.2007 | 16:04 ---und zwei 2W6 sind nicht nur unvergleichlich besser sondern auch viel zuverlässiger als 1W6. bei 1W6 mit Vieren oder gar wie bei deinem Argument mit Fünfen zu rechnen ist wieder nur rein rechnerisch. Das geht aber nicht auf.
--- Ende Zitat ---
Klar geht das auf.
Denn es geht bei GURPS nicht darum zuverlässig eine bestimmte Menge Schaden zu machen.
Der Versuch einfach nur die HP des Gegners abzutragen, bis er umfällt, ist nämlich eher langwierig.
Einmalig, mit Glück, viel Schaden zu machen und dafür viele Treffer ohne Schaden gemacht zu haben, kann viel effektiver sein.
Und klar kann man mit einer gewürfelten 5 rechnen, und das geht wunderbar auf.
Wenn man von mehr als einem Treffer im Verlauf eines Kampfes ausgeht.
Grundsätzlich ausschließlich mit dem Erwartungswert zu rechnen ist schlicht falsch.
@ Woodsmen:
--- Zitat von: Woodman am 29.12.2007 | 18:50 ---Wenn man auf 200m anfängt zu schießen kann man auf einen angreifer mit move 5 gut 13 pfeile abschießen, wovon über die hälfte treffen sollten, mit 1d+2 imp. Als einfacher überschlag nehm ich mal DR:2 an und 12HP
13 Pfeile / 2 = 5
1d+2 sind im schnitt 5 - DR 2 = 3 punkte schaden
3 solche treffer selbst an armen oder beinen setzen den angreifer auf halben move und halben dodge, auch mit extra effort wird der angreifer kaum in der lage sein alle 3 runden ein FP zu verballern, Ein treffer auf die hand hat sogar gute chancen diese zu verkrüppeln. Leichtgepanzerte (DR:2) gegener bekommen bei einem troso treffer im schnitt dann sogar 6 punkte schaden, das ist eine major wound.
--- Ende Zitat ---
Du hast da ein paar "Rechenfehler" zu Ungunsten des Schützen drin.
13/2 = 6,5
1d+2 sind im Schnitt 5,5 - DR 2 = 3,5 Punkte Schaden
(bei Erwartungswerten sind die Kommawerte wichtig, nicht runden!).
Außerdem sollte man sich dazu halt noch überlegen, wie hoch die Chancen sind bei 3 Arm- oder Beintreffern eine Gliedmaße zu verkrüppeln. Das entgeht nämlich vielen Leuten die mit mit Erwartungswerten rechnen, dass auch die Extremwerte (und deren Wahrscheinlichkeit) Einfluß nehmen können, gerade bei Rollenspielen.
Und eventuelle psychologische Effekte auf die Feinde sollte man auch noch einbeziehen. Wenn einem nach 30 Metern schon 2 Pfeile im Körper stecken, und man noch 170 Meter vor sich hat...
Der Nârr:
Es kam weiter oben mal der Hinweis zu Tough Skin auf: "[...]With this limitation, your DR is merely tough skin.[...]" - ich würde es schon so verstehen, dass die Zwerge wohl eine dicke Haut haben^^. Zu beachten ist, dass die Limitation auch Flexible beinhaltet (schützt nicht vor blunt trauma).
Bogenschützen sehe ich dann klar im Vorteil, wenn der Gegner für Nahkämpfer nicht erreichbar ist: Die ersten paar Sekunden, während die Gegner auf die Mannschaft zurennen, fliegende Gegner, Gegner auf der anderen Seite eines Flusses usw. Da kann mir niemand erzählen, dass Bögen schlechter sind als ein Schwert^^. Im Nahkampf kann der Schütze dann ja seine Seitenwaffe ziehen. Wer meint, im Nahkampf mit einem Bogen noch genauso gut dastehen zu können wie ein Nahkämpfer mit einer Nahkampfwaffe, hat sich m.E. geschnitten, da ist der Ansatz doch schon verkehrt. Ein Bogen muss im Nahkampf schlechter sein als ein Schwert.
Interessant wäre es allerdings, Techniken für den Bogen einzuführen, z.B. um leichter ins Getümmel schießen zu können.
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