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[Arcane Codex] Was zeichnet den Hintergrund von AC aus ?

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Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: skyla am 10.02.2005 | 17:50 ---Ach ja , da fällt mir noch etwas ein:
eine römische Arme und eine Mittelalterliche zu vergleichen ist schwer , aber ich würde nicht so weit gehen und behaupten, die alten Römer würden Mittelalterliche Armeen per se vom Felde fegen.
--- Ende Zitat ---
Ich würde sogar eher behaupten, das die Römer eher schlechte Chancen hätten.
Sorry Pilum und Kurzschwert beeidrucken Harnisch usw kaum.
Während Lanze, Poleaxe, Helmbarte usw mit den römischen Rüstungen weniger Probleme haben.
Von der Wertigkeit von Kompositbögen gegen Langbogen und Armbrust har nicht erst anzufangen.

Die römische Kav hat gegenüber den Panzerreitern des MA wenig zu melden, ob mit oder ohne Steigbügel.

Hat eigentlich jemand, ausser Cäsar im gallischen Krieg, in der Antike echte Ari auf dem Schlachtfeld benutzt?



--- Zitat ---Rückständig war im Mittelalter eher die strategische Vorgehensweise.
--- Ende Zitat ---

Die Doktrin der MA Kriegsführung beruhte unter anderem auf Vegetius.

Styxx:

--- Zitat von: Schwerttänzer am 12.02.2005 | 16:01 ---Die römische Kav hat gegenüber den Panzerreitern des MA wenig zu melden, ob mit oder ohne Steigbügel.

--- Ende Zitat ---

Natürlich hätte es die römischen Reiter -- wie erwähnt leichte Aufklärungstruppen -- nicht zu Rittern gemacht, wenn man ihnen einfach noch Steigbügel gegeben hätte. Aber ich denke durchaus, dass deren Erfindung die Römer in die Lage versetzt hätte, eine effektive gepanzerte Reiterei zu entwickeln.

Was die Bewaffnung der Ritter angeht, scheinst Du den technologischen Vorsprung des Mittelalters gegenüber der Antike zu überschätzen. Die Herstellung von Stahl kam in Europa erst im späten Mittelalter auf. Das Eisen des Hochmittelalters war nicht anders als das der Antike und die Bewaffnung der Ritter einfach deswegen schwerer, weil die Anforderungen andere waren. Für einen römischen Legionär hätte beispielsweise ein mittelalterlicher Harnisch keinen zusätzlichen Schutz sondern den fast sicheren Tod mangels Bewegungsfreiheit bedeutet.

Um Missverständnisse zu vermeiden: Ich bin ich durchaus der Ansicht, dass das Rittertum einen militärischen Fortschritt gegenüber dem Legionsheer darstellte, möchte aber darauf hinweisen, dass die entscheidende technologische Weiterentwicklung eben die des Steigbügels war. Die gefürchteten englischen Langbögen, auf die Du in Deinem Posting vermutlich anspielst, kamen übrigens auch erst im Spätmittelalter auf.

Scorpio:
Vergessen wir nicht das die Ritter nicht gerade die Hauptstreitmacht in einer Armee stellten, sondern die meisten Soldaten Bauern waren. Die römischen Legionäre waren, zumindest nach der Reform des Graccus Berufssoldaten die zwischen 12 und 26 Jahren Dienst leisten mussten. Somit war eine römische Legion ziemlich diszipliniert und elitär.

Die verunischen Legionen sind im übrigen auch Berufssoldaten ;).
Den Steigbügel haben die Reiter Verunas auch eingeführt, aber es gab keine großen Veränderungen in der Struktur des Militärs. Veruna hat eine SEHR lange Tradition als Infantriestreitmacht, tatsächlich haben sie so sogar die Welt erobert. Veruner sind Traiditonalisten... die großen Infantrieeinheiten bleiben bestehen.

USUL:
BACK TO TOPIC PLEASE

Wer nicht genug von Mittelalterlichen Waffen etc. pp bekommen kann sollte mal hier reinschauen:  DDD ;)

btw.: Unsere Welt ist doch leider das beste Beispiel dafür, dass unterschiedliche "Epochen" nebeneinander exestieren können, ich denke da nur mal - auch wenn man das eigentlich nicht so sagen sollte - an die Unterschiede zwischen "3er und 1er Welt" .... wenn man in die Vergangenheit blickt gab es auch früher zig "Hochkulturen" und die Unterschiede aufgrund der "unbeweglichkeit" (zur Anpassung muss auch Austausch möglich sein!) der Bevölkerung war um vielfaches größer....

skyla:
unterschiedliche Epochen ist gut...
Damit verhält es sich aber so , als würde das mittelalterliche China neben dem antiken Rom sein, direkt neben dem Grossreich des Kublai Khan, der ist wiederum Nachbar vom antiken Babylon das an das Imperium der Azteken grenzt, das gerade Besuch von Alexander dem Grossen bekommt.
Verschiedene Kulturen in verschiedenen Epochen sind absolut OK, aber die Grösse und die Lage (alles schön nebeneinander) sind nicht ganz mein Ding und wie ich finde historisch schon allein deshalb fragwürdig, weil die sich längst an die Gurgel gegeangen wären (siehe die vorgebrachten Grossreiche)!

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