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D&D ein "Powergame fuer zwischendurch"?

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Visionär:
Mit PrestigeKlassen handhabe ich das sowieso etwas anders:
Meine Spieler haben inplay die Gelegenheit Leute zu treffen, die sie in der entsprechenden PrC ausbilden. Somit haben sie nicht wirklich die Auswahl, sondern es ergibt sich aus dem Spiel heraus. Natürlich höre ich auch auf meine Spieler, was sie wollen.

Asdrubael:
das geht bei mir genauso, aber wenn sich jemand für eine richtung interessiert, wird das bei mir in den Plot mit eingebunden

Wolf Sturmklinge:
Okay, anderes Beispiel:

Einer meiner Mitspieler spielt seit geraumer Zeit einen Zwerg, während der laufenden Kampagne bringt Wizards das Races of Stone heraus. Ich kaufe es auf anraten eines alten Freundes (Nicht der Zwergenspieler) und frage ob jemand Interesse daran hat. Der Gnomenmagier sagt nein, der Zwergenspieler ja. Nach und nach ließst er das Buch, erzählt mir davon und fragt irgendwann nach einem Talent aus diesem Buch, welches die RK beim tragen einer schweren Rüstung verbessert.
Ich schaue mir das ganze an und frage die Gruppe ob es irgendein Problem damit gibt.
Es werden ein paar Stimmen laut die das Talent für zu stark empfinden. Also verzichtet die Person freiwillig darauf.
Nach einigen Abenden, das gleiche Prozedere...

Es sind immer die Leute, die am wenigsten Energie in das Rollenspiel legen, die bei mir am lautesten 'Powergamer' schreien. Meine Freundin hat Zugriff auf jede Menge Bücher, alle Regeln, jeden Furz und Firlefanz und beschwert sich darüber das Ihre Charaktere zu schwach erscheinen...

Ich habe sogar schon ALLE Bücher (die ich zu diesem Zeitpunkt besessen habe) nach Talenten durchsucht, die zu den Charakteren passen und diese aufgelistet:
Thorgal:
Ancestral Relic, Book of exalted Deeds, P39
Augmented Healing, Complete Divine, P79
Divine Metamagic, Complete Divine, P80
Divine Spellpower, Complete Divine, P80
Domain Spontaneity, Complete Divine, P80
Sacred Healing, Complete Divine, P84
Divine Cleansing, Defenders of the Faith, P19
Divine Vengeance, Defenders of the Faith, P20
Battle Hardened, Races of Stone, P137

Ilaun:
Clever Wrestling, Complete Warrior, P97

Balil:
Subduing strike, Book of exalted Deeds, P46
Deadly Precision, Expanded Psionics Handbook, P45

Shuruk:
Extend Rage, Complete Warrior, P97
Extra Rage, Complete Warrior, P98
Reckless Offense, Expanded Psionics Handbook, P51

Gorax:
Twin Spell, Forgotten Realms Campaign Set, P39
Sculpt Spell, Tome and Blood, P42
Widen Spell, Tome and Blood, P42

Subduing Strike (Betäubender Schlag)
Vorraussetzung: -
Vorteil: Du kannst mit jeder Nahkampfwaffe Betäubungsschaden verursachen ohne einen Abzug auf den Trefferwurf zu erleiden. Selbst Dein Schaden durch hinterhältige Angriffe kann in Betäubungsschaden umgewandelt werden.

Extend Rage (Andauernde Raserei)
Voraussetzung: Raserei
Vorteil: Jede Raserei dauert 5 Runden länger an.

Extra Rage (Extra Raserei)
Voraussetzung: Raserei
Vorteil: Du kannst Deine Rasereifähigkeit 2mal öfters am Tag einsetzen.

Deadly Precision (Tödliche Präzision)
Voraussetzung: GE 15, Basis Attacke +5
Vorteil: Deine hinterhältigen Attacken sind tödlich akkurat. Jede beim Schaden gewürfelte 1 darf einmal neu gewürfelt werden.

Reckless Offense (Waghalsiger Angriff)
Voraussetzung: Basis Attacke +1
Vorteil: Rk -4, Attacke +2. Diese Modifikationen gelten bis zu Deiner nächsten Aktion.

Twin Spell (Zwillingszauber)
Voraussetzung: Anderes Metamagisches Talent
Vorteil: Ein mit Zwillingszauber versehener Zauber passiert zweimal sehr kurz hintereinander. Beispiel: Ein mit diesem Talent versehener Feuerball eines 15. Stufe Magiers verursacht in seinem Wirkungsbereich 10W6 mit einem SG 17 (Int 18) und eine halbe Sekunde nochmal 10W6 gegen SG 17. Der Zauber muß 4 Grade höher memoriert werden.

Und selbst dann ist nix passiert. Aber am Ende rumheulen.

Solange die Klassen-/Talente-/Wasweißich-Wahl irgendwie rollenspielerisch nachvollziehbar ist und nicht einfach aufgrund von Werte-Erhöhung gewählt wurde ist das m. E. kein Powergaming.

Das ist nämlich die Kehrseite der Medaille. Powergamer ist schnell gesagt und manchmal sicherlich auch richtig, aber mein Beispiel (welches auch so passiert ist) zeigt, daß es auch ganz schnell andersrum sein kann.

Visionär:
Der vorwurf des powergamings ist imho doch eh schwachsinn. schau mal, es gibt spiele, bei denen man superhelden spielt, die viel mehr drauf haben, als bei d&d. meist sind optimierte charaktere, one- trick - ponies, die eine sache echt super hinkriegen. auch der kämpfer, der pro runde 40 sp verteilt, ist in sozialer hinsicht vielleicht eher benachteiligt.
hast schon recht: es wird einfach zu oft der vorwurf des powergamings geäußert, weil sich die eine oder andere person gerade benachteiligt fühlt.

Shao-Mo:
Powergaming kann ja auch nur stattfinden (wie zu Anfang schon jemand gesagt hat), wenn jemand alle Regeln kennt.
Wenn ich ein neues Rollenspiel spiele, kann mir niemand unterstellen, das ich Powergaming betreibe. Wenn man dann in etwas wirklich gut sein will, dann ist man höchstens effektiv.

Aber, gibt es einen Unterschied zwischen effektivität und powergaming. Wann wird aus effektivität powergaming?
Eigendlich nur, wenn man die Regeln so zu seinem Vorteil beugt, das es für einen selbst keine Nachteile gibt. Das ist es für mich.

@Beispiel von Wolf Sturmklinge
Wenn jetzt jemand etwas aus einem Buch haben will dann ist das doch prinzipiell kein Problem. Wenn jemand zB öfters D&D spielt dann möchte man doch auch mal etwas neues, zB ein Feat oder eine PrC die man vorher noch nicht hatte. Da kommen natürlich neue Bücher einem ganz recht. Was neues. Und btw wüsste ich jetzt nicht was an dem feat zu stark sein soll. Ob ich jetzt durch Dodge nen Bonus bekomme oder durch ein anderes feat, das ist jetzt aber OT. Oder auch net? Naja. Bin wieder still *g

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