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D&D ein "Powergame fuer zwischendurch"?

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max:

--- Zitat von: Selganor am 14.02.2005 | 19:56 ---
--- Zitat von: haukrinn am 14.02.2005 | 19:41 ---Bei mir bist Du da genau an der richtigen Adresse. Laß uns gemeinsam Anti-D&amp;D-Gedankengut unter die Leute bringen &gt;;D

Wie wär's zum Beispiel mit:
1.) Charakterklassen gehören auf den Rollenspielfriedhof. Das haben mittlerweile fast alle Systeme eingesehen. Aber...

--- Ende Zitat ---
... dass es in vielen "klassenlosen" Systemen Archetypes/Templates/... gibt zeigt dass die Rollenspielwelt wohl doch nicht ganz auf solche Relikte verzichten wollen ;)

--- Zitat ---2.) Erfahrungsstufen gehören auf den Rollenspielfriedhof. Das haben mittlerweile fast alle Systeme eingesehen. Aber...

--- Ende Zitat ---
... komisch nur dass es fuer "Stufensysteme" mehr veroeffentlichte Abenteuer gibt als fuer "stufenlose" Systeme bei denen man "schaetzen" muss ob eine Gruppe den Anforderungen gewachsen ist oder nicht.

--- Zitat ---3.) Das D&amp;D-Magiesystem hat seit 25 Jahren dieselben Schwachpunkte, die auch immer wieder mächtig kritisiert werden. Wurde da etwas dran geändert?

--- Ende Zitat ---
Ja, reichlich... Aber ohne die urspruengliche Idee der "vorbereiteren Sprueche" (die bei Jack Vance entliehen wurde) ganz zu vergessen.
D&D Magier haben zwar meistens weniger Sprueche als in anderen Systemen dafuer sind die Sprueche deutlich maechtiger als bei anderen Systemen.

--- Zitat ---4.) Haben Feats und Prestige Classes einen anderen wirklichen Nutzen als effektivere Kampfmaschinen zu bauen?

--- Ende Zitat ---
Ja, es gibt auch Feats und Prestigeklassen die im Kampf irrelevant sind.

--- Ende Zitat ---

zu:
1. Klassen finde ich auch Ok. Allerdings beschränken klassen wie sie bei D&D sind die Spieler und pressen sie in eine Feste Rolle...

2. Ich denke, dass dies am ehesten an der Monopolstellung von AD&D und jetzt D&D liegt.

3. Ok die Sprüche sind heftiger... dieses System mag geschmackssache sein, aber ich halte es für schlecht!

4. Natürlich gibt es die ... sie machen aber höchstens 25%  der Feats aus...

Nurgid Vanderhole:
Also:

1. Steig nie in fremde Autos mit schwarzen getönten Scheiben etc.

2. Trink nicht dieses Zeug mid dem andern Zeug drin ...

Ach verdammt, ich schaffs nicht. Sorry, du muss wieder auf deinen eigenen Beinen stehen ;)

Kardinal Richelingo:

--- Zitat von: Nurgid Vanderhole am 14.02.2005 | 20:15 ---Also:

1. Steig nie in fremde Autos mit schwarzen getönten Scheiben etc.

2. Trink nicht dieses Zeug mid dem andern Zeug drin ...

Ach verdammt, ich schaffs nicht. Sorry, du muss wieder auf deinen eigenen Beinen stehen ;)

--- Ende Zitat ---

aua, dabei sind die so kurz. ok, wir müssen glaub ich back on topic ;)

Kardinal Richelingo:

--- Zitat von: max am 14.02.2005 | 20:03 ---
Also ich hab ihn nicht eröfnet und würde mich auch nich als depp bezeichnen...
Ich habe bereits erwähnt, dass aus jedem System alles rausgeholt werden kann.

--- Ende Zitat ---

jetza ! mit deppen meinte ich die powergamingkiddies nicht dich, max. Ich weiss genau wen du meinst und das ist ja auch ok, wir haben alle mal angefangen. Man sollte sich jedoch nicht davon beeindrucken lassen. back on track, please.

Chiungalla:
D&D läd im allgemeinen grundsätzlich als System schon sehr zum Powergamen ein.
Allerdings steht D&D als System damit bei weitem nicht alleine da.
WoD und Shadowrun laden auch sehr stark zum PGen ein.

Was Minimaxen angeht sind WoD und Shadowrun auch auf jeden Fall extremer als D&D.

Allerdings gibt es weder bei Shadowrun noch in der WoD EP fürs Monster kloppen.
Und ich denke das gerade der Umstand, das man bei D&D (nach den Grundregeln) teilweise erheblichste Anteile der Erfahrungspunkte durch das besiegen von Monstern bekommt, sehr zum PGing-Charakter bei D&D beiträgt.

Das führt gerade bei Rollenspieleinsteigern zu dem Glauben das es das Ziel des Rollenspiels sei einen möglichst tollen Charakter zu haben wie bei Diablo, um dann möglichst große Monster zu erschlagen, um dann einen noch tolleren Charakter zu haben u.s.w.

Außerdem heißt das Spiel ja immer noch Dungeons & Dragons, was ja nahelegt das Dungeons und Drachen häufig thematisiert werden.
(was nicht heißt das ich das je so spielen würde...)
Dungeons laufen aber häufig auf stupides Monstergeklatsche in Heroquest Manier hinaus, während man wenn man es mit Drachen zu tun hat schon sehr heftige Charaktere braucht.

Wenn man dann noch die Versuche der dritten Edition bedenkt, sich auch ein wenig in die Richtung von mit Miniaturen unterstütztem Kampf zu bewegen, kann man die Verwirrung von Anfängern durchaus verstehen, wenn sie Probleme haben zwischen einem D&D-Dungeonabenteuer auf Viereckkarten und einer Runde Heroquest zu unterscheiden.

Womit ich mit keinem Wort gesagt haben möchte, das man D&D nicht auch sehr anders spielen kann.
Wobei ich dem System alles andere als zugeneigt bin, muss ich trotzdem zugestehen das man auch mit D&D nette Rollenspielrunden aufziehen kann.

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