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D&D ein "Powergame fuer zwischendurch"?

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Crujach:
 :o ok... bei D&D kann mann sehr gut Powergamen - korrekt.
... bei D&D sind Hausregeln an manchem Punkt sinnvoll - korrekt.
... D&D verleitet dazu eine killermaschiene zu spielen - wenn man einen SL hat der einen darin bestärkt

und nun zu meinem Statement:
- wir spielen eine High-Power runde, ok
- diejenigen mit den meisten regelerfahrungen sind die Kampfmonster, diejenigen mit weniger Erfahrung haben Chars die schneller dabei drauf gehen
- unsere Runde hat nur eine Hausregel, die wurde aber auch wieder verworfen.
- Unser SL bemüht sich nicht jede Begegnung nur durch Kämpfe zu entscheiden - es ist schwer, a aber es geht nicht nur um den sinnlosen Kampf.

und ausserdem: Welches System hat keine Schwächen? Ich kenne auch Leute die mit Level 21+ durch aventurien gezogen sind, Armdrücken mit Rondra gewonnen haben und Boron erschlagen wollten - was ist dein Problem?

Wenn dich Powergamer-Kiddies schocken - schau über sie hinweg... oder besser noch: Zeig ihnen wie man richtig Rollenspielt!!!

Es ist imho imer wieder mal spassig den mächtigsten zu Spielen und als Superheld durch die gegend zu rennen - aber wenn keiner den Kid's Zeigt dass es auch 'niveauvolles' Rollenspiel gbt wo man wirklich eine Role spielt - dann wird der 'klischeehafte' wahre Rollensper aussterben.

(Oh mein Gott es klingt wie "I have a Dream...")

Selganor [n/a]:

--- Zitat von: Chiungalla am 14.02.2005 | 20:50 ---Allerdings gibt es weder bei Shadowrun noch in der WoD EP fürs Monster kloppen.

--- Ende Zitat ---
Kommt drauf an... Wenn eine der "Aufgaben" der aktuellen Geschichte ist den Vampir X oder den Drachen Y zu "erledigen" dann wohl doch auch, oder?

--- Zitat ---Und ich denke das gerade der Umstand, das man bei D&amp;D (nach den Grundregeln) teilweise erheblichste Anteile der Erfahrungspunkte durch das besiegen von Monstern bekommt, sehr zum PGing-Charakter bei D&amp;D beiträgt.

--- Ende Zitat ---
FAST...
In D&D (Grundregeln) kriegt man Erfahrungspunkte fuer das "Ueberwinden von Herausforderungen".
Herausforderungen koennen sein:
- Monster
- Fallen
- Raetsel
- "Informationsluecken"
usw.
(Zugegeben, diese Reihenfolge entspricht meistens der ueblichen Verteilung bei vielen Runden)

Ueberwinden kann bedeutet:
- toeten
- austricksen
- loesen
- entschaerfen
- "fuellen"
usw.
(Wobei nicht jede Ueberwindung mit jeder Herausforderung kombinierbar ist. Sollte in diesem Rahmen mal gesagt werden. Nicht in jedem System steht ein Hinweis auf "Gesunden Menschenverstand" ;D )

Dass viele Abenteuer aus einer Aneinanderreihung von Monstern und Fallen in Dungeons bestehen liegt einfach in der Natur der Sache dass man diese Abenteuer bei den meisten Gruppen einsetzen kann und dass sie am einfachsten geschrieben und in laufende Runden eingefuegt sind.

max:

--- Zitat von: Crujach am 14.02.2005 | 20:57 ---
Es ist imho imer wieder mal spassig den mächtigsten zu Spielen und als Superheld durch die gegend zu rennen - aber wenn keiner den Kid's Zeigt dass es auch 'niveauvolles' Rollenspiel gbt wo man wirklich eine Role spielt - dann wird der 'klischeehafte' wahre Rollensper aussterben.


--- Ende Zitat ---

könnte man D&D in sofern als Totengräber des Rollenspiels verstehen ?  ;D

Visionär:
Denk' mal dran, welches das Erste Rollenspiel war.

Chiungalla:
Ich persönlich liebe ja sogar Dungeonabenteuer, und vertrete den Standpunkt, das es weit mehr davon geben sollte.
Nur gut gemacht sollten sie sein.
Ich hätte schon seit Jahren mal wieder richtig Lust auf einen intelligent gemachten Dungeon.

Und ich habe nie behauptet, das man durch nichts anderes als Monsterkloppen EP bekommen kann bei D&D.
Ich habe nur behauptet das man nach den Grundregeln erhebliche Anteile der EP durch Monster bekommt, und damit dürfte ich Recht behalten.

Will man den Charakteren eine kämpferische Herausforderung bieten, so kriegen sie ja nach den Grundregeln schonmal problemlos hunderte von Erfahrungpunkten, nur aufgrund des besiegens der Monster (ich habe auch weiter oben schon sehr bewusst nicht töten geschrieben).
Es gibt zwei Möglichkeit das diese in den Regeln festgeschriebenen Kopfpauschalen nicht einen großen Teil der vergebenen EP darstellen:
1.) Weniger Monster
2.) Mehr EP durch andere Sachen

Beide Lösungen sind dabei nicht sehr befriedigend, da 1. ja starken Einfluss auf das Abenteuerdesign nimmt, während 2. zu sehr rasantem Aufsteigen der Charaktere führt.

Ich nehme dann gerne Option 3.) Die Regeln ändern, aber damit entspricht es ja nicht mehr dem D&D-Grundregelwerk.


--- Zitat ---Kommt drauf an... Wenn eine der "Aufgaben" der aktuellen Geschichte ist den Vampir X oder den Drachen Y zu "erledigen" dann wohl doch auch, oder?

--- Ende Zitat ---

Das liegt dann aber am Design des Abenteuers, wenn man das Abenteuerziel so klar mit der Tötung eines Gegners definiert.
Bei D&D liegt es ja am System.

Bei Vampire gibt nur der Endgegner-Vampir eventuell EP.
Bei D&D (regelkonform) auch alle seine Schergen u.s.w. die sich dem Charakter in den Weg stellen.

Außerdem ist bei D&D (und auch DSA) das Problem, das alle Monster quasi mit einem Preisschild um den Hals rumlaufen, wieviele EP sie bringen.

Und selbst wenn man die Monster nur besiegen muss, um die EP zu bekommen, so fördert dieser Umstand durchaus das Aggressionspotential in vielen Runden.
Sobald unklar ist ob ein Verzicht auf einen Kampf die gleiche Summe EP gibt, werden schonmal die Waffen gewetzt.
Und wirklich viele gute Spielleiter die ich kenne geben ungerne die gleiche Summe EP für einen Kampf dem man ohne Waffen für sich entschieden hat.

Die Orkhorde großräumig umgehen?
Nicht mit uns, die schaffen wir und ich brauche noch ein paar EP.

Womit ich ganz eindeutig nochmal davon Abstand nehmen möchte, das man das so spielen soll.
Allerdings erlebe ich das leider so häufig...

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