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D&D ein "Powergame fuer zwischendurch"?

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Suro:

--- Zitat von: max am 14.02.2005 | 20:14 ---zu:
1. Klassen finde ich auch Ok. Allerdings beschränken klassen wie sie bei D&D sind die Spieler und pressen sie in eine Feste Rolle...

--- Ende Zitat ---

Mhhh, das kann ich so unbedingt im Moment nicht finden (hab mich gerade weiter mit Starwars d20 ausgestattet ;)) und es stimmt zwar klar, das man wenn man eine Klasse hat, sich damit auf irgendetwas beschränkt (zumindest auf dem ersten Level),
aber ich denke das man bei D&D(wobei ich jetzt nur durch d20 Modern und Starwars d20 Urteilen kann) doch so gut wie jedes Charakterkonzept irgendwo unterbringen kann (bei den Klassen).
Und wenn man später multiclassed (was ich irgendwie ganz sinnvoll finde) man doch etwas individulles bekommt, und das Spektrum an Dingen abdecken kann, die man als Spieler will.

Das man powergamen kann, ist klar, und bei dem Zusatzmaterial, und den vielen Optionen die es gibt, bietet sich das auch vielleicht mehr an als in anderen Systemen (wobei das mit den Kiddí´s (so wie mir ;) ) wohl eher daran liegt, das die D&D-Reihe von jeher zumindest eine der populärsten Serien ist, und daher auch die meisten Neulinge anzieht, und viele die neu dabei sind sehen Rollenspiel auch noch mehr als richtiges Spiel mit Erfolgs-Such-Faktor, und da bietet sich bei einem Spiel mit der Möglichkeit dazu
powergamen auch an).
Allerdings kann man da mit etwas Umsicht von Sl und Spielerseiten auch ganz anderes machen kann (wie im Hero´s Guide zu Starwars d20 auch steht, es ist ein System bei dem sich viele Spielstile durchsetzen lassen sollen).

Was ich glaube, das eine gute Handhabung ist, um das Spiel in eine etwas andere Richtung zu lenken, ist nicht so sehr so arg viel rumzubasteln, sondern auch einfach ein bisschen was weg zu lassen...
Wenn einem der Tabletop Charakter von d20 nicht gefällt...ich glaube es ist kein großes Ding einfach weiter so zu spielen wie bei AD&D ;) (bei AC oder so (nicht hauen wenns was anderes was)  steht auch was von am besten zu verwenden Miniaturen, und irgendwie glaub ic auch nicht das das jeder verwendet).
Eine einfache Zeichnung tuts auch, und den Angriffswurf und den Schaden zu würfeln ist auch keine große Sache.
(wobei die Tabletop-Variante (nicht hauen wenn die Begriffe die ich verwende völlig GNS unkompatibel sind ;D, oder was auch immer) Taktierern unter uns wohl sehr zu gute kommt, siehe viele Möglichkeiten für unterschiedliche Spielarten).

Nicht das ich nun etwas phänomenal neues gesagt hätte, aber war grad so meien Meinung :D

Selganor [n/a]:

--- Zitat von: Chiungalla am 14.02.2005 | 21:26 ---Es gibt zwei Möglichkeit das diese in den Regeln festgeschriebenen Kopfpauschalen nicht einen großen Teil der vergebenen EP darstellen:
1.) Weniger Monster
2.) Mehr EP durch andere Sachen

Beide Lösungen sind dabei nicht sehr befriedigend, da 1. ja starken Einfluss auf das Abenteuerdesign nimmt, während 2. zu sehr rasantem Aufsteigen der Charaktere führt.

--- Ende Zitat ---
Warum muss das Abenteuerdesign stark beeinflusst sein wenn man weniger Monster einbringt? Ich kenne viele GUTE Abenteuer bei denen nicht wirklich viele Monster vorhanden sind.
2. Warum muss das zum rasanten Aufstieg fuehren? Wenn man die GesamtXP gleich laesst steigen die Charaktere auch nicht schneller auf als in "Kampfrunden"

--- Zitat ---Bei Vampire gibt nur der Endgegner-Vampir eventuell EP.
Bei D&amp;D (regelkonform) auch alle seine Schergen u.s.w. die sich dem Charakter in den Weg stellen.

--- Ende Zitat ---
Nicht notwendigerweise. In D&D wird jetzt (seit D&D3) der relative Powerlevel von Herausforderung zu Gruppenstufe gesehen.
Ein Stufe 9 Charakter kriegt fuer "normale" Orks oder Goblins nicht einen mueden XP mehr (egal ob es jetzt einer oder 100 waren)

--- Zitat ---Außerdem ist bei D&amp;D (und auch DSA) das Problem, das alle Monster quasi mit einem Preisschild um den Hals rumlaufen, wieviele EP sie bringen.

--- Ende Zitat ---
Sorry, aber gerade bei D&D ist das lange nicht mehr der Fall...
1. kannst du dir nie sicher sein ob der Goblin nicht nebenbei noch eine Ausbildung als Meuchelmoerder hat und nicht gleich beim ersten Schlag zu Boden geht
2. sind die XP (im Grundsystem) lange nicht so fix wie noch bei AD&D (egal welche Edition)

--- Zitat ---Und selbst wenn man die Monster nur besiegen muss, um die EP zu bekommen, so fördert dieser Umstand durchaus das Aggressionspotential in vielen Runden.

--- Ende Zitat ---
Ich weiss nicht... wenn eine Gruppe Stufe 5 vor einer Stadt voller Oger steht ueber der noch ein Drache kreist wird sich kaum jemand mit den Worten "Cool VIELE XP!" ins Getuemmel schmeissen...

--- Zitat ---Sobald unklar ist ob ein Verzicht auf einen Kampf die gleiche Summe EP gibt, werden schonmal die Waffen gewetzt.

--- Ende Zitat ---
DAS liegt jetzt aber im Spielleiterermessen und nicht im System (wie ALLE "Nicht-Kampf"-XP in D&D)

--- Zitat ---Und wirklich viele gute Spielleiter die ich kenne geben ungerne die gleiche Summe EP für einen Kampf dem man ohne Waffen für sich entschieden hat.

--- Ende Zitat ---
Liegt dann aber wie gesagt im Ermessen (und der Entscheidung) des Spielleiters und nicht am System.
WIRKLICH gute Spielleiter sollten den Spielern MINDESTENS so viel Erfahrung geben wie sie durch eine gewaltsame Loesung gekriegt haetten. (Zumindest IMHO)

Kardinal Richelingo:
ich habe in 3 Jahren D&D leiten vielleicht 2 mal XPs für das Töten von jeweils einem Monster (Endgegner / Erzfeind) gegeben und nur deshalb, weil es ziemlich intelligent gelöst wurde. Ansonsten gebe ich Punkte nach ermessen.

Ist das wirklich so schwer zu verstehen, dass es sich hierbei um OPTIONEN handelt ? Das steht so auch im DMG. Man MUSS nicht, man SOLL es nicht mal, man KANN es aber.

Nochmal: es handelt sich um RICHTLINIEN nicht um GESETZE. Viele Rollenspieler sind leider zu konservativ, unkreativ, oder regelversessen um das für sich in Anspruch zu nehmen.

Manche Leute zücken dann das Buch (Gegner wie Befürworter) und behandeln es wie den Wachtturm, den sie an einem windigen Herbsttag Leuten unter die Nase reiben. Ich empfehle deshalb erst lesen, dann denken, dann das nehmen was gefällt und den Rest ignorieren. Rollenspieler verblüffen mich immer wieder mit dieser Buchhaltermentalität.
 

Suro:

--- Zitat von: eed_de am 14.02.2005 | 22:03 ---ich habe in 3 Jahren D&D leiten vielleicht 2 mal XPs für das Töten von Monstern gegeben und nur deshalb, weil es ziemlich intelligent gelöst wurde. Ansonsten gebe ich Punkte nach ermessen.

Ist das wirklic so schwer zu verstehen, dass es sich hierbei um OPTIONEN handelt ? Das steht so auch im DMG. Man MUSS nicht, man SOLL es nicht mal, man KANN es aber.

Nochmal: es handelt sich um RICHTLINIEN nicht um GESETZE. Viele Rollenspieler sind leider zu kosnervativ, unkreativ, oder regelversessen um das für sich in Anspruch zu nehmen. Manche Leute zücken dann das Buch (Gegner wie Befürworter) und behandeln es wie den Wachtturm, den sie an einem windigen Herbsttag Leuten unter die Nase reiben.
 

--- Ende Zitat ---

Dass ist das was ich mit dem weglassen, und die im Hero´s Guide wohl mit der Bandbreite zur Eignung ür fast jeden Spielertypen meinten...also von mir aus  Zustimmung :d

Kardinal Richelingo:
ganz genau ! man KANN es mit Miniaturen spielen, man KANN MonsterXP geben, man KANN feats sehr regelorientiert, aber auch sehr RPG orientiert geben. Man KANN jeden Mist reglementieren, man MUSS ES ABER NICHT ! Das gilt im übrigen für jedes Spiel. Was für mich zählt:

- D&D/d20 ist schnell und effektiv, die Kernregeln sind ausgesprochen einfach. Weiterhin kann man gut und einfachst an der Regelschraube drehen und man hat auch ein sautödliches System

- D&D/d20 ist flexibel, wie mittlerweile 50 oder mehr settings in allen Genres beweisen

- D&D KANN auch ein interessantes Magiesystem haben, das Psychics Handbook ist zum Beipsiel ein toller Ansatz, ebenso das Conan Magiesystem

- das modulare System ermöglicht mir das Nutzen von Monstern, ideen, items, Orten, Nscs, Göttern etc. etc. etc. etc. über viele Settings hinweg (ohne viel Arbeit)

- D&D / d20 verfügt zur Zeit über die besten Settings / Ideen / Ausnahmebücher  (leider aber auch über sehr viel mittelmass. An anderer Stelle betrachte ich die Entwicklung von d20 durchaus kritisch aber deine Kritikpunkte halte ich für substanzarm, max)

- ich brauche für ein d20 Buch kein neues System zu erlernen


--- Zitat von: max am 14.02.2005 | 16:27 ---
Ich weiß wovon ich spreche! Ich wette, dass es keinen hier gibt der von seinen Sl so mit Sonderregel zugeschmissen wird wie ich  ;).

--- Ende Zitat ---

und das heisst: man KANN auch powergamen, man MUSS aber nicht. Das ist selbst oder SL gewählt. Such dir einen guten SL, dann wirst du sehen, was man mit d20 machen kann, max.

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