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D&D ein "Powergame fuer zwischendurch"?

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Kardinal Richelingo:

--- Zitat von: max am 15.02.2005 | 09:13 ---Also ich möchte hier anführen, dass ich jahrelang D20 unter mindestens 5 verschiedenen Leitern gespielt habe und 2 Runden selber geleitet habe!
Wenn ihr meint, dass meine Erfahrungen grundsätzlich schwachsinn sind... ist das eure Sache!

--- Ende Zitat ---

deine Erfahrungen sind kein Schwachsinn, vielleicht sind sie gar repräsentativ. Jedoch sagt das nichts über die Möglichkeiten aus, nur über den D&D Durchschnitt. Wenn überhaupt. Ich habe dich sehr ernst genommen und versucht durch Argumente zu widerlegen. jetzt schmollst du, das finde ich etwas schade.


--- Zitat ---Mich als einen Idioten darzustellen, der keine Ahnung hat wovon er redet eine ganz andere (Mir kommt es so vor, als ob Selganor den Thread mit dieser Absicht geöfnet hat)!
Über Rollenspiele kann man ebenso wie über Musik nicht streiten (kann man schon, aber es führt im Endeffekt nur zu Unfrieden)
Werdet ihr glücklich mit D&D ich bin es wie viele andere nicht geworden und werde es auch nicht werden!

--- Ende Zitat ---

äh, ich finde unsere Ausführung eigentlich sehr sachlich. wie kommst du darauf ? Ausserdem ist der threadtitel doch sehr neutral, oder ?  ;)

CrazyDwarf:

--- Zitat von: eed_de link=topic=17454.msg333239#msg333239  Ausserdem ist der threadtitel doch sehr neutral, oder ?  ;)
[quote ---
--- Ende Zitat ---
Außer für Leute die Rollenspiel als Vollzeitbeschäftigung betrachten und keine Powergamer mögen ~;D

Kardinal Richelingo:

--- Zitat von: thedwarf am 15.02.2005 | 09:47 ---
Außer für Leute die Rollenspiel als Vollzeitbeschäftigung betrachten und keine Powergamer mögen ~;D

--- Ende Zitat ---

ich finde "Powergame für Zwischendurch" erst einmal ein neutralen Titel. Wäre die Frage "Ist D&D lediglich ein Powergame für Zwischendurch" wärs kritischer ;)

Fredi der Elch:
Haha, eed, so sehen wir uns wieder...  >;D


--- Zitat von: eed_de am 14.02.2005 | 22:13 ---man KANN es mit Miniaturen spielen, man KANN MonsterXP geben, man KANN feats sehr regelorientiert, aber auch sehr RPG orientiert geben.

--- Ende Zitat ---
Und man KANN Monopoly auch ohne Geld, ohne Hotels und ohne Straßen spielen. Und Schach ohne Figuren und ohne Brett. Und Fußball ohne Ball und ohne Füße.

SCHWACHSINN!! D&D hat Regeln. Und das sind keine Optionen, das sind die ganz normalen Regeln. Und wenn man keine XP für "Überwinden" von Monstern vergibt, dann kann man das sicher so machen, aber man spiel dann kein D&D mehr. Genauso wie Fußball ohne irgendwas Ballartiges kein Fußball mehr ist, sondern Frisbee oder sowas.

Und die normalen Regeln von D&D sind Powergamelastig. Und zwar sehr. Und das machen sie sehr, sehr gut. Aber eben nicht viel mehr. Wenn man was anderes will, muss man die Regeln soweit ändern, dass kein D&D mehr übrigbleibt.

Und jetzt sag: das war doch schon besser, oder? ;)

Roland:
Alle Jahre wieder.  :-[

Der jüngste Thread, den ich zum immer gern diskutierten Thema finden konnte ist D20 korrumpiert?

Auch da gab’s das immer gern genommene Argument " Man muss ja nicht!" "Alles optional!" "Man kann auch anders!"

Stimmt. Manche spielen auch anders. Ohne MinMaxing, Powergaming, Munchkinizing, Hack & SLay.

Aber warum soll ich dann überhaupt D&D spielen, wenn ich eh fast alle "Optionen" weglasse? Sollte ich mir nicht ein System suchen, das meine Bedürfnisse abdeckt, ohne dass ich erst lang und breit abwägen und ausprobieren muss, welche Regeln ich wie verwenden will?

Die Leute, die hier behaupten, nicht D&D sei schlecht, sonder die Spieler zu dumm und einfallslos, greifen mit ihrer Argumentation wesentlich zu kurz. (1)

Wenn man Menschen Optionen aufzeigt, werden sie sie zum größten Teil nutzen. Wenn man in eine Anleitung schreibt „Das ist eine Möglichkeit, wie ihr’s machen könnt.“ wird diese Möglichkeit von den meisten Menschen genutzt werden, denn die Autoren der Anleitung werden ja wohl wissen, wie man’s richtig macht.

 

(1)Ähnlich geht’s einem mit den Professoren an meiner ehemaligen Uni. Wenn man die fragt, warum die Durchfallquoten und  Abbrecherzahlen in vielen Fächer so hoch sind, wissen die sofort den Grund: Studierende sind dumm und faul.

Merkwürdig nur, dass sich ein paar Kilometer jenseits der Grenze Unis mit wesentlich besseren Lehrergebnissen befinden. Daraus folgt messerscharf: Holländer sind klüger als Deutsche.

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