Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20

D&D ein "Powergame fuer zwischendurch"?

<< < (13/40) > >>

JS:
max: hielte dich hier jemand für einen idioten, hätte sich bestimmt niemand die mühe gemacht, so ausführlich auf deine postings zu antworten. denn: mit einem idioten bzw. postings eines solchen verschwendet man nicht seine freizeit. ansonsten stimme ich ingo und äther vorbehaltlos zu. wer harte argumente anführt, stößt eben beizeiten auf harte gegenargumente.
;)

darüber hinaus zählen eigene erfahrungen nicht in einem thread, der sich um systemmöglichkeiten und systemspielbarkeit dreht. die einen können fünfmal pech, die anderen aber schon beim ersten mal glück haben. und ich möchte bezweifeln, daß sl, die bei d&d jede regel zweimal umdrehen, in anderen systemen plötzlich die freigeister werden. und selbst ein totaler anfänger hätte auf die textstellen aus dem dmg verweisen und solche grundsätzlichen überlegungen anstellen können, wie ich es oben getan habe (oder ingo).

es stimmt, was äther bereits sagte: d&d bashen ist ok. frust ablassen ebenso. ich prügele auch mit vorliebe auf dsa ein. ABER: ich würde das niemals in einem ernsthaften kritikthread machen, denn ich weiß schon vorher, daß mein reines bashing (welt ist doch albern, system ist lahm und umständlich) sich letztlich auf nur auf einer völlig subjektiven sicht der welt aufbaut sowie auf regelgrundmechaniken, die ich persönlich gar nicht mag, mit denen andere aber gut klarkommen, auch wenn man sachliche kritikpunkte daran nicht widerlegen kann.

ingo hat es schon auf den punkt gebracht: viele offizielle d&d-abenteuer unterstützten das schlechte bild, sehr zu dem leidwesen vieler deutscher d&dler. und in amiland scheint minmaxing und hacking ja die regel zu sein, wie man auch an paladium und rifts, die dort sehr erfolgreich sind, sehen kann. aber das sagt nichts über die möglichkeiten eines systems aus.

Kardinal Richelingo:

--- Zitat von: Fredi der Elch am 15.02.2005 | 10:23 ---Haha, eed, so sehen wir uns wieder...  >;D

--- Ende Zitat ---

hab dich schon vermisst, hattest wohl mal wieder dein geweih vor den augen. ;)


--- Zitat von: eed_de am 14.02.2005 | 22:13 ---man KANN es mit Miniaturen spielen, man KANN MonsterXP geben, man KANN feats sehr regelorientiert, aber auch sehr RPG orientiert geben.

Und man KANN Monopoly auch ohne Geld, ohne Hotels und ohne Straßen spielen. Und Schach ohne Figuren und ohne Brett. Und Fußball ohne Ball und ohne Füße.

--- Ende Zitat ---

das Bild passt nicht ganz, denn der Kern bleibt bei meiner Darstellung durchaus vorhanden, während Füsse für Fussball zumeist notwenig sind. Worüber wir diskutieren sind Trikotfarben, Zuschauerränge, Stadienbeschaffenheit. Am Fussball habe ich nichts geändert.


--- Zitat ---Und die normalen Regeln von D&D sind Powergamelastig. Und zwar sehr. Und das machen sie sehr, sehr gut. Aber eben nicht viel mehr. Wenn man was anderes will, muss man die Regeln soweit ändern, dass kein D&D mehr übrigbleibt.

Und jetzt sag: das war doch schon besser, oder? ;)

--- Ende Zitat ---

na ja, du übst noch.  ~;D

Dem ist nicht wirklich zu widersprechen, denn du hast ne klare Definition für dich, was D&D ist. Ich habe ne andere. D&D ist zweifellos mehr auf Powergaming ausgerichtet als PP&P. Im Vergleich zu vielen anderen Systemen schneidet es nicht so schlecht ab. Der Ruf ist schlechter als das, was ich als Spielrealität sehe.

also, schiess mal los, was ist D&D denn für Dich ?

JS:
elch: DAS ist ein posting, auf das sich dann nicht mehr zu antworten lohnt.

roland: erstens SIND zahlreiche studis bequem und für ein bestimmtes fach ungeeignet, wie ich in meinen vielen jahren als studi selbst oft genug beobachten durfte, zweitens ist die anmerkung zu den regeln völliger blödsinn. und das feine ist dabei: ich kann das sogar mit den ach so heißgeliebten und verehrten regeln selbst belegen. siehe dmg und mein zitat oben.
sowas aber auch.

wer regelausdünnen in die ecke von regelveränderung und hausregeln stellt, sollte vielleicht erst ein wenig nachdenken, dann posten.

nebenbei bin ich ja bei solchen diskussionen immer wieder baff erstaunt, für wieviele der angeblich so "kreativen, freigeistigen, inspirativen und phantasievollen" rollenspieler eine langweilige aneinanderreihung von detailregeln, regelvorschlägen, zahlen und tabellen jenseits der basismechaniken das maß aller dinge zu sein scheint. das läßt tief blicken und beantwortet so manche frage, u.a. auch die, warum d&d einen so schlechten ruf genießt. oder die, wieso so viele gamer in stundenlangen kämpfen öde figuren auf einer bemalten unterlage hin- und herschieben. denn: steht ja so in den regeln. verscheucht zwar zahlreiche spieler, die etwas anderes erwarten und wünschen, aber das interessiert nicht. ist d&d, daher ist das so. müssen sie eben was anderes spielen.

Kardinal Richelingo:

--- Zitat von: Roland am 15.02.2005 | 10:25 ---Alle Jahre wieder.  :-[

Der jüngste Thread, den ich zum immer gern diskutierten Thema finden konnte ist D20 korrumpiert?

Auch da gab’s das immer gern genommene Argument " Man muss ja nicht!" "Alles optional!" "Man kann auch anders!"


--- Ende Zitat ---

weil dieses Argument eben stimmt, auch wenn es manchen nicht in den Kram passt. Was ist denn GURPS; Herosystem etc etc anderes als ein Rolelnspiel mit Optionen ? Siehste, das ist D&D / d20 eben auch. Siehe DMG.

Fredi der Elch:

--- Zitat von: eed_de am 15.02.2005 | 10:30 ---das Bild passt nicht ganz, denn der Kern bleibt bei meiner darstellung vorhanden, während Füsse für Fussball zumeist notwenig sind.

--- Ende Zitat ---
Doch, das passt wunderbar, denn das ist der Kern von D&D


--- Zitat ---also, schiess mal los, was ist D&D denn für Dich ?

--- Ende Zitat ---
Schön, dass du fragst... ;)
Fußball: Füsse + Ball
Dungeons & Dragons: Verließe + Monster

Wenn du also aus D&D den Schwerpunkt auf Dungeonkrawl und Monsterplätter rausnimmst, nimmst du D&D den Kern weg. Um richtig D&D zu spielen, muss man die Regeln relativ eng auslegen (sonst ist's Essig mit Gewinnen), XP für Monster vergeben, bei 3.5 auch Miniaturen nehmen (das ist keine Option, das ist der Standard. Keine Miniaturen zu verwenden ist die Option!). Sonst hast du D&D seine metaphorischen Füße und den Ball weggenommen.


--- Zitat ---Der Ruf ist schlechter als das, was ich als Spielrealität sehe.

--- Ende Zitat ---
Das mag durchaus sein. Aber dennoch gilt: warum ein Spiel für den völlig falschen Zweck verwenden? Und warum es riesig umbauen, bis nichts vom Original übrig bleibt? Dann doch lieber gleich das passende Spiel.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln