Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
D&D ein "Powergame fuer zwischendurch"?
Kardinal Richelingo:
--- Zitat von: Fredi der Elch am 15.02.2005 | 11:15 ---
--- Zitat von: eed_de am 15.02.2005 | 11:12 ---das hatten wir doch schon diskutiert, fredi. Ich klink mich aus, habe gesagt was gesagt werden konnte.
--- Ende Zitat ---
So was. Kaum wir es etwas gefährlich für D&D, man muss sich mit den tatsächlich vorhandenen Regeln auseinandersetzen (und kann nicht in die billige Ausrede "sind ja nur Optionen" flüchten), ist Schluß. Schade eigentlich...
Aber egal, ist wahrschinlich wirklich ausgelutscht, das Thema. :)
--- Ende Zitat ---
Irrtum, ein falscher Gedanke wird nicht gefährlicher, indem man ihn ständig wiederholt.
Du hast halt ne sehr enge Schublade für D&D = Powergame, für mich ist es eher ein generisches System d20 = viele Möglichkeiten, also eine andere Schublade.
Fredi der Elch:
--- Zitat von: Teclador am 15.02.2005 | 11:21 ---Nur weil sich die Leute genervt fühlen
--- Ende Zitat ---
Hey, schon mal nicht schlecht! Ich werde langsam wieder warm... };)
wjassula:
Ich stimme Fredi zu: D&D -wenn man von der Konzeptionierung in den Regelbüchern ausgeht, nicht von dem, was die Leute am Spieltisch alles anders machen- ist halt ein Powergame, was soll's? Muss man doch nicht drüber diskutieren.
Genau so, wie DSA ein blödes Pedanten- und Settinglawyersystem ist - wenn man nach den Büchern geht, klar machen immer Viele alles anders. Hab ich selbst lang genug gemacht.
Ist allerdings auch nix schlimmes. Diese Spiele wollen halt auch genau das, was sie machen, und das machen sie gut. Und oft bleibt man dann dabei, weil einem ein Setting so gut gefällt, weil man schon die ganzen Bücher hat, weil man sich da zuhause fühlt. Und spielt man's halt anders, als die Regeln sagen. Ist wie bei Fussballvereinen, die kann man sich auch nicht aussuchen.
Ich hätte immer noch tierisch Bock auf eine Runde D&D-by-the-book, wo es echt nur ums Schnetzeln und Raffen geht. Machen bloss meine Spieler nicht mit :(.
Visionär:
--- Zitat ---Ich hätte immer noch tierisch Bock auf eine Runde D&D-by-the-book, wo es echt nur ums Schnetzeln und Raffen geht. Machen bloss meine Spieler nicht mit
--- Ende Zitat ---
Sei froh! Ich hatte eine, die anderthalb Jahre lang ging, und meine Spieler haben zu gut mitgemacht. Bis ich das :puke: bekommen habe und die Gruppe aufgelöst habe.
Cycronos:
--- Zitat von: Teclador am 15.02.2005 | 11:21 ---
--- Zitat von: Fredi der Elch am 15.02.2005 | 11:15 ---So was. Kaum wir es etwas gefährlich für D&D, man muss sich mit den tatsächlich vorhandenen Regeln auseinandersetzen (und kann nicht in die billige Ausrede "sind ja nur Optionen" flüchten), ist Schluß. Schade eigentlich...
Aber egal, ist wahrschinlich wirklich ausgelutscht, das Thema. :)
--- Ende Zitat ---
Gefährlich für DND? Ich glaube du betrachtest deine Diskussionskünste etwas zu positiv.
Nur weil sich die Leute genervt fühlen wenn sie mit jemandem mit völlig andere Prämisse ( das Wort gefällt dir doch so ;) ) diskutieren, heißt das nicht, dass du der große DND Vernichter bist.
--- Ende Zitat ---
Naja, ich finde Fredi hat den Punkt schon recht gut getroffen und imho recht, wenn er sagt, dass D&D vom "unbearbeiteten" Konzept her sich zu 90% aufs krasser-werden und schlachten bezieht.
Damit ist der archimedische Ounkt eigentlich gefunden. D&D in Rohform IST ein Powergame, und wenn man es anders spielen will, muss man Einiges ändern. Insofern hat er den Leuten, die wehement gegen diesen Fakt wettern schon die "Wahrheit" gezeigt.
Vernichten kann man ein Rollenspiel allerdings imho nicht. Diejenigen die es mögen werden es spielen und werden es so spielen, wie sie es wollen, egal, welchen Stil die Rohform des jeweiligen Systems nahelegt.
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