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Kapitel 5 1/2 alte Rechnungen
Joerg.D:
"Nun, Herr Anselm."
Ich Blick wir sehr traurig un man merkt, dass Sie die Tränen unterdrücken muß.
"Ich werdet meine so unhöflichen Bruder nicht umbringen können und Er wird auch Vater nicht helfen. Er ist heute Abend ein toter Mann. Alphonso Villanova ist einer der bessten Schwertkäpfer auf Theus schönen Planeten. Er hat unseren Schwertkampflehrer und Seinen Bruder beine ine einem einzigen Duell umgebracht."
Sie sieht Juhan an:
"Ich hatte gehofft, das Du uns helfen kannst, aber Dein loses Mundwerk hat dich dieses mal in eine echte Bedrulie gebracht. Verabschiede Dich von Vater und sorg dafür, das dein Nachlass geregelt ist.
Sie sieht den Rest der Gruppe an und knixt auf höfliche Weise.
"Ich empfehle mich dann, vielen Dank für Ihre Begleitung meines Bruders."
Dreht sich um springt auf Ihr Pferd und verschwindet.
Preacher:
Juan will noch etwas sagen, aber bevor er dazu kommt ist seine Schwester schon weg.
Der Vorwurf schmerzt - vor allem, weil er gerechtfertigt ist. Wie war das doch gleich? Erwachsen werden wollte er? Verantwortung übernehmen? Und stattdessen bringt er sich in eine solche Lage. Er hat kein Recht, sein Leben in solche Gefahr zu bringen - er wird gebraucht, und somit gehört sein Leben nicht nur ihm; das gehört auch dazu, wenn man Verantwortung übernehmen will.
Aber noch ist er nicht tot. Und er hat, seit der alte Esteban ihn unterrichtet hat viel dazugelernt und viel Erfahrung gewonnen.
Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen - nun hat er umso mehr Grund, dieses Duell zu gewinnen.
Er gibt sich einen Ruck, reckt das Kinn trotzig nach vorne und verbannt die Gedanken an Villanova - für's erste. Damit marschiert er weiter zum Anwesen seines Vaters.
Joerg.D:
Der gutaussehende Mann schüttelt den Kopf als Er Carmen so abrauschen sieht.
Dann mustert Er die Gruppe und verschwindet im besten Hause am Platz.
Doc Letterwood:
Diego hakt den Daumen in seinen Gürtel und wirft sich seinen Seesack über die Schulter.
"Na, Juan, das war wohl nix. Außerdem seid ihr doch bereits..." Diego, halt's Maul!, ruft er sich plötzlich zurecht. Nicht noch Öl ins Feuer gießen. Dass er Anselm "versprochen" ist, weiß er ja selbst, nicht wahr?`
"Äh, seid ihr doch bereits anderweitig verpflichtet, und Anselm würde sich sicher grämen, wenn Villanova ihm zuvorkäme."
Blödmann. Er schließt etwas zu Juan auf.
"Naja, ihr wisst schon...ich meine, zwei Duelle am Hals, versteht mich nicht falsch...aber vielleicht solltet Ihr Euch wirklich ein bisschen zurückhalten...", vollendet er sanft.
Preacher:
"Ich habe nun wirklich nicht damit gerechnet, daß das gleich zu einer Duellforderung kommt - die Belehrung war freundlich vorgetragen, gut gemeint und berechtigt. Daß der Mann damit nicht umgehen kann, damit habe ich nicht gerechnet. Aber ja, ihr habt recht. Ein wenig Zurückhaltung wäre in der Tat von Vorteil. Um Villanova tut es mir nicht leid, aber Ihr alle mögt Anselm, und er kann Jason sicher hilfreich bei der Erledigung seiner Angelegenheiten sein. Von daher wäre sein Tod durchaus ein Verlust. Aber wir haben uns ja dahingehend geeinigt, daß wir das Duell bis nach der Erledigung unserer Angelegenheiten verschieben" - mindestens - "also wird er Euch noch ein Weilchen erhalten bleiben."
Juan seufzt.
"Ich sollte mich wirklich mehr zurückhalten und ich werde das auch in Zukunft beherzigen. Aber etwas anderes: Was gedenkt Ihr, wegen Eurer Kumpane zu unternehmen? Ich kann mir nicht vorstellen, daß mein Vater sie begnadigen wird - nicht, nachdem er durch Piratenüberfälle in solche Schwierigkeiten geraten ist. Vielleicht sollten wir beweisen, daß das die Schuld der Angels war - und das war sie, das rieche ich förmlich - keine andere Bande wäre zu einer Aktion von diesen Ausmaßen in der Lage. Wenn wir beweisen können, daß Eure Leute nichts damit zu tun haben, könnte er ihnen vielleicht Pardon gewähren."
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