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Kapitel 5 1/2 alte Rechnungen

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Dash Bannon:
'Vielleicht sollten wir selbst auf etwas Hinterhältigkeit zurückgreifen.', murmelt Anselm halblaut.

Dann bemerkt er die Eisenländischen Söldner und ein Lächeln umspielt seine Lippen, 'es tut immer wieder gut ein Stück Heimat zu sehen', seufzt er.
'Nun Diego, was gedenkt ihr zu tun um Eure Kumpanen zu befreien?'

Joerg.D:
Auf einmal ertönt eine Stimme wie das Donnern eines Wasserfalls:

"Anselm Graf von Thurau, da trau ich doch meinen alten Augen nicht."

Ein Hühne von 2 Meter 20 steht dort. 180 Kilogramm Fett und Muskeln, verpackt in eine Vollrüstung aus Dracheneisen, auf deren Rücken ein Flamberge Zweihänder hervorlugt. Erste graue Haare ziehren den Kurzgeschorenen Haarschnitt des Mittvierzigers. Und die Augen weisen auf eine wache Inteligenz hin, die der raue Ton nicht vermuten lässt.

Doc Letterwood:
Diego öffnet den Mund, wie um etwas zu rufen, als er Seamus sieht, und schließt ihn gleich wieder.
"Da ist er.", zischt er leise und geht dann mit stoischer Miene weiter, als wäre nichts geschehen. "Achtet darauf, dass er mich nicht sieht...und der sich verneigende Mann mit dem schwarzen Bart ist Majika, der Steuermann - ein bärbeißiger Crescente, der in...äh, unserem Versteck Frau und vier Kinder hat..."

Er nimmt Jason, Juan und Malik kurz zur Seite, als Anselm angesprochen wird.
"Willst du dir eine Armee zusammentrommeln, bis du in Tyrconnel bist? Was erwartest du denn? Eine Belagerung durch die Angels?", fragt Diego den Inen ungläubig. "Wir werden sehen - vielleicht lässt sich Juans Vater auf den Handel ein, dass meine Leute Jagd auf die Angels machen wie wir." Dann grinst er. "Von der Beute zum Jäger, vom Pirat zum Piratenjäger...welch illustre Karriere das wäre. Sie könnten sich nie wieder in ihrer Heimat blicken lassen. Aber immer noch besser als tot, nicht wahr?"

Andreas:
"Richtig, besser tot als lebend.
Eine Armee für Tyrconnel?
Du bringst den neuen Herzog auf Ideen."
Jason lacht wild.

"Aber um einer Armee zu bedürfen brauche ich noch einen Krieg. Bisher ist es nur eine Gegnerin."

Preacher:
"Ich würde nicht darauf wetten, daß sie keine Anhänger um sich geschart hat." meint Juan lakonisch.

"Und wenn man als Herrscher auftreten will, ist ein großes Gefolge immer von Vorteil. Ob mein Vater sich auf den handel einlassen wird ist allerdings fraglich - aber wir werden mit ihm sprechen und sehen, was wir bekommen können."

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